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Welches Fahrrad-Bremssystem ist das richtige für mich?

Egal, ob du dir gerade ein neues Fahrrad anschaffst, oder dein geliebter Drahtesel überarbeitet werden muss – hin und wieder brauchen Fahrrad-Bremsen etwas Aufmerksamkeit. Die Bremsanlage gehört zu den Fahrradteilen, die ständig gewartet werden sollten! Ein MTB, Rennrad oder City-Bike, dessen Bremsen nicht ordentlich funktionieren, ist ein echtes Sicherheitsrisiko, daher solltest du deine Bremsen hin und wieder überprüfen. Am besten ziehst du vor jeder Fahrt einmal kurz jeden Bremshebel, das schützt dich vor unliebsamen Überraschungen an der ersten roten Ampel. Eine gründlichere Überprüfung der Bremsen gehört dann zum jährlichen Sicherheitscheck am Fahrrad unbedingt dazu. 

Fahrradbremsen – welche gibt es, welche sind die besten?

Wenn du ein neues Fahrrad kaufen willst und wissen möchtest, was die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bremssysteme sind, kannst du einfach direkt weiterlesen.

Mit einem Klick springst du zu dem Abschnitt über Ersatzteile wie Bremsbeläge und Entlüftungskits.

Scheibenbremsen fürs Fahrrad

In den letzten Jahren sind Scheibenbremsen zum Goldstandard unter den Fahrradbremsen aufgestiegen. Sie verzögern direkt und zuverlässig. Es gibt mechanische und hydraulische Fahrrad-Scheibenbremsen, an mechanischen Bremsen überträgt ein Kabel – ein Bowdenzug – die Kraft vom Bremshebel auf den Bremssattel. Bei hydraulischen Bremsen überträgt die Bremsflüssigkeit im Zug den Druck vom Bremshebel auf den Bremssattel. 

Die Vor- und Nachteile von Scheibenbremsen:

  • sie verzögern mit viel Biss
  • sie bremsen mit weniger Handkraft, so ermüden die Hände auch auf langen Touren bergab nicht
  • sie funktionieren auch bei Nässe zuverlässig
  • sie verursachen keinen Abrieb an den Felgen
  • wenn du zum ersten Mal Scheibenbremsen fährst, brauchst du etwas Eingewöhnungszeit, um dich an die Bremskraft zu gewöhnen 
  • sie müssen sauber gehalten werden
  • sie sind etwas schwerer als Felgenbremsen
  • sie müssen eingebremst werden
  • der komplexe Aufbau macht eine Wartung durch Gelegenheitsschrauber eher schwer

 

Das solltest du beachten, wenn du ein Fahrrad mit Scheibenbremsen fährst:

  • die Bremsscheiben dürfen nicht angefasst werden, Fett und Schweiß können sich einbrennen und die Bremsen ruinieren
  •  für Scheibenbremsen gibt es Spezialreiniger, sie sollten außerdem kein Kettenöl abbekommen
  • Achtung, die Bremsscheiben werden beim Bremsvorgang sehr heiß!
  • Mechanische Scheibenbremsen sind günstiger und einfacher zu warten
  • Hydraulische Scheibenbremsen müssen regelmäßig entlüftet werden, dafür brauchst du ein Entlüftungskit
  • Es gibt in hydraulischen Fahrradbremsen zwei unterschiedliche Bremsflüssigkeiten, DOT-Bremsflüssigkeit und Mineralöl. Die beiden Flüssigkeiten dürfen nicht gemischt werden! Was auch immer in deinem System vorhanden ist, muss beim Service auch wieder hinein! Es gibt außerdem unterschiedliche DOT-Mischungen, du solltest bei der Mixtur bleiben, die schon in deinen Bremsleitungen ist
  • auch Scheibenbremsen brauchen hin und wieder neue Bremsbeläge. Es gibt verschiedene Beläge, am häufigsten sind metallische und organische Bremsbeläge
  • es gibt Scheibenbremsen für Fahrräder mit zwei oder vier Bremskolben. Vier Bremskolben haben eine bessere Bremswirkung, da hier größere Bremsklötze verbaut werden können. Mehr Fläche bedeutet eine bessere Bremswirkung
  • Bremsscheiben gibt es in unterschiedlichen Durchmessern. Je größer die Disc, desto besser fällt die Bremswirkung aus

>Hier geht es zu unseren Scheibenbremsen

Felgenbremsen 

Felgenbremsen sind millionenfach bewährt, nach wie vor haben viele Fahrräder Felgenbremsen. Im Vergleich zu Scheibenbremsen haben Felgenbremsen vor allem zwei Nachteile, die dafür sorgen, dass immer mehr Fahrradfahrer auf Discs umsteigen: Felgenbremsen verzögern weniger stark, es muss deutlich mehr Handkraft aufgebracht werden, um die gleiche Bremswirkung zu erzielen. Außerdem scheuern Felgenbremsen – wie der Name schon sagt – an der Felge. Der Abrieb sorgt dafür, dass du irgendwann neue Laufräder brauchst. Aber keine Sorge, die meisten Felgen laufen tausende Kilometer, bevor sie von der Bremse so weit abgerieben sind, dass du sie austauschen musst.

Die Vor- und Nachteile von Felgenbremsen:

  • Felgenbremsen sind leichter als Scheibenbremsen
  • sie sind einfach aufgebaut und können von vielen Radfahrern selbst gewartet werden
  • sie müssen nicht eingebremst werden
  • sie sind billiger als Scheibenbremsen
  • du musst mehr Handkraft aufwenden
  • sie sorgen für Abrieb an den Felgen
  • sie verdrecken schneller, da sie direkt am Mantel der Laufräder sitzen

 

Das solltest du beachten, wenn du ein Fahrrad mit Felgenbremsen fährst:

Die Bremsklötze müssen hin und wieder erneuert werden und du solltest den Abrieb der Felge im Auge behalten, das war’s dann auch schon!

>Hier kannst du Felgenbremsen kaufen

V-Brakes

V-Brakes sind klassische Fahrradbremsen, sie sind an vielen Fahrrädern zu finden. Ihre Funktionsweise ist Felgenbremsen sehr ähnlich, lediglich der Aufbau der Bremse und die Leitung der Bremswirkung ist etwas anders. Die Vor- und Nachteile dieser Fahrradbremsen entsprechen denen der Felgenbremsen.

>Hier findest du V-Brakes

Fahrradbremsen am Kinderfahrrad

Für die Bremsen, die du an einem Kinderfahrrad vorfindest, gelten etwas andere Regeln als für die Bremsen eines Erwachsenenfahrrads. Beim Kauf eines Kinderfahrrads solltest du darauf achten, dass die Bremshebel nicht zu viel Abstand zu den Lenkergriffen haben, denn nur so können kleine Kinderfinger die Bremshebel bequem erreichen. Außerdem sollten die Bremshebel leicht zu ziehen sein, damit die Kraft deines Kindes ausreicht, um die Bremsgriffe zu betätigen. Die Bremshebel sollten außerdem aus einem robusten Material bestehen. Die wenigsten Kinder stellen ihr Fahrrad immer schön ordentlich auf dem Ständer ab. Wenn das Fahrrad umfällt, dürfen die Bremshebel natürlich nicht abbrechen oder verbiegen. 

Im Gegensatz zu den Bremsen an einem Fahrrad “für Große”, dürfen Kinderbremsen nicht zu bissig sein, vor allem bei kleineren Kindern! Eine Fahrradbremse, die zu schnell zuschnappt, würde die Kleinen im hohen Bogen über den Lenker schicken, daher sind die Bremsen an Kinderfahrrädern eher weich eingestellt. 

Das Bremsen selbst solltest du mit deinem Nachwuchs an einem autofreien Platz üben und Stück für Stück ausbauen, bevor ihr die ersten Fahrten im Straßenverkehr unternehmt.

Welche Bremsen sind die besten für mein Fahrrad?

Prinzipiell sind gut funktionierende und gut gepflegte Bremsen die besten Bremsen für dein Fahrrad, völlig unabhängig vom Bremssystem. Trotzdem gibt es Bremsen, die sich besonders für ein Mountainbike, ein Tourenbike oder ein Rennrad eignen. 

Fahrrad-Bremsen am Mountainbike

Die meisten Mountainbikes fahren heute mit Scheibenbremsen, denn in unberechenbarem Gelände ist die starke Bremskraft der Discs unverzichtbar. Gerade bei den atemberaubenden Abfahrten, die Downhiller und Enduro-Biker absolvieren, sind Scheibenbremsen mit vier Bremskolben Pflicht. Bei Ausdauersportarten überwiegt meist der Gewichtsvorteil zweikolbiger Bremsen. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, gibt es von einigen Herstellern wie Magura “best of both worlds”-Bremsensets mit vier bissigen Bremskolben am vorderen Laufrad und zwei Bremskolben, die dein Hinterrad bestens dosierbar verzögern.

>Hier findest du Mountainbike-Bremsen

Bremsen am Rennrad

Rennradfahrer haben sich lange gegen den Einsatz von Scheibenbremsen gewehrt, schließlich zählt hier jedes Gramm. Schwere Bremsen? Undenkbar! Aber dann wurden immer mehr UCI-Champions beim Training mit Scheibenbremsen erwischt und irgendwann wurden sie auch an den Rennrädern der großen Fahrradrennen erlaubt. Seither haben Roadbiker und Gravelbiker die freie Wahl, an ihren Flitzern sind Felgenbremsen oder Scheibenbremsen zu finden. Vor allem an Rennrädern werden häufig Brifter montiert, das sind Hebel, die Bremse und Schaltung gleichzeitig bedienen.

>Hier kannst du Rennrad- und Gravel-Bremsen kaufen

Bremsen am E-Bike

E-Bikes sind schwer und schnell, daher sind an E-Bikes in den meisten Fällen Scheibenbremsen verbaut. Wenn du eine Ersatzbremse suchst, solltest du darauf achten, dass sie für E-Bikes zugelassen ist und mit dem höheren Gesamtgewicht und den schnellen Geschwindigkeiten zurechtkommt. 

>Hier geht es zu den E-Bike Bremsen im Onlineshop

Aber welche Bremsen sind denn nun besser für mein Fahrrad?

  • Wenn du nur gelegentlich auf dein Fahrrad steigst, nur bei schönem Wetter radelst und Wert legst auf geringes Gewicht oder einen günstigen Kaufpreis, sind Felgenbremsen perfekt für dich.
  • Wenn du viel fährst, auch bei Nässe biken gehst und mit wenig Handkraft viel Bremswirkung erzielen willst, sind Scheibenbremsen optimal für dein Bike.

Fahrradbremsen Ersatzteile

Bremsen brauchen Pflege, schlecht funktionierende Bremsen gefährden dich und andere! Aber keine Sorge, hier bekommst du alles, was du für reibungslos funktionierende Fahrradbremsen brauchst.

Bremsbeläge

Egal, ob du Felgenbremsen oder Scheibenbremsen fährst, die Bremsbeläge müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Bei Felgenbremsen kann das eigentlich jeder Fahrradfahrer selbst machen. Für die Wartung von Scheibenbremsen ist ein wenig technische Vorbildung erforderlich. Die Bremsbeläge für Felgenbremsen und V-Brakes sind aus Gummi, daher heißen sie auch Bremsgummis. Es gibt sie in unterschiedlichen Härten, die die Bremsleistung beeinflussen. Die Gummis müssen in den Bremsschuh passen, dafür musst du die Länge des Bremsschuhs ausmessen, so findest du die passenden Bremsbeläge. Auch für Scheibenbremsen brauchst du die passenden Bremsbeläge. Hier auf BMO kannst du die Bremsklötze nach Herstellern filtern, dann musst du nur noch das passende Modell heraussuchen.

Bremsscheiben

Gerade bei Viel-Bikern ist irgendwann eine neue Bremsscheibe fällig. Es gibt Bremsscheiben mit unterschiedlichen Durchmessern und Befestigungssystemen, wenn du bei dem Hersteller und System bleibst, das an deinem Bike vorhanden ist, kann beim Austausch eigentlich nicht viel schiefgehen. Am häufigsten sind Discs mit Center-Lock und 6-Loch-Montage oder IS2000-Aufnahme. Du kannst zusätzlich Adapter kaufen, die die Montagemöglichkeiten erweitern. Die Durchmesser bewegen sich im Bereich von 140mm bis 220mm. Die meisten Bremsscheiben sind aus Edelstahl, manche sind in der Mitte aus Aluminium, das macht sie leichter und sorgt dafür, dass die Bremsscheiben nicht überhitzen.

Bremszüge für mechanische Fahrrad-Bremsen

Auch Bremszüge kommen in die Jahre, verschleißen und reißen irgendwann. Hier im Onlineshop kannst du Ersatz für verschlissene Bremsleitungen kaufen.

Bremsflüssigkeit für hydraulische Bremsen

Wir haben es weiter oben bereits erklärt, beim Wechsel der Bremsflüssigkeit ist Vorsicht geboten. Du solltest beim Entlüften der Bremsen unbedingt die Bremsflüssigkeit verwenden, die bereits in den Bremsen deines Fahrrads vorhanden ist. Es gibt hydraulische Fahrradbremsen mit Mineralöl und mit DOT-Flüssigkeit in unterschiedlichen Zusammensetzungen. 

Entlüftungskits

Jedes Bremssystem zieht mit der Zeit etwas Luft. Wenn die Bremswirkung nachlässt, musst du deine Bremse entlüften lassen oder selbst entlüften. Dafür brauchst du ein Entlüftungskit.

Bremshebel

Die Hebel müssen zum Umfang deines Lenkers passen, hier solltest du das Klemmmaß beachten. Außerdem gibt es natürlich linke und rechte Bremshebel. An Rennrad und Gravel Bikes sind Brifter, eine Kombi aus Schalthebel und Bremse, sehr beliebt.

Adapter für Fahrradbremsen

Was nicht passt, wird passend gemacht – dafür findest du hier im Onlineshop sämtliche Adapter für dein Bremssystem.

Die 9 wichtigsten Fakten rund um Fahrradbremsen

  1. Natürlich gibt auch die StVO ihren Senf zum Thema Fahrradbremsen: Ein Fahrrad muss zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen haben. Ob du zwei Handbremsen oder eine Handbremse und einen Rücktritt am Bike hast, ist den Gesetzeshütern allerdings egal. 
  2. Fixie-Fahrer sehen das womöglich anders, aber einwandfrei funktionierende Bremsen am Fahrrad sind deine Lebensversicherung im Straßenverkehr. Wenn du selbst an deinen Bremsen schrauben möchtest, solltest du genau wissen, was du tust. Lass deine Wartungsarbeiten im Zweifelsfall von einem Fachmann absegnen!
  3. Du kannst dein Bike von Felgenbremsen auf Scheibenbremsen umrüsten, wenn an der Gabel und am Rahmen die nötigen Anschraubösen vorhanden sind.
  4. Totgesagte leben länger, es gibt sie noch, die gute, alte Rücktrittbremse! Nicht nur an Kinderfahrrädern wird mit Rücktritt gebremst, auch viele City-Bikes haben eine Handbremse und eine Rücktrittbremse. Es gibt auch einige E-Bikes mit Rücktritt, du musst dich also nicht umgewöhnen, wenn du von einem Fahrrad mit Rücktritt umsteigen willst auf ein Pedelec.
  5. Der richtige Zeitpunkt für neue Bremsbeläge ist gekommen, wenn die Bremskraft nachlässt oder die Bremse sich mit Quietschen Gehör verschafft.
  6. Auch bei einem nagelneuen Fahrrad kann nach kurzer Zeit die Bremswirkung nachlassen. Das liegt daran, dass die Bremszüge sich noch längen, sie geben etwas nach. Dann müssen die Bremsen neu eingestellt werden und schon stimmt die Verzögerung wieder!
  7. Wenn du Ersatzteile kaufst, bist du immer auf der sicheren Seite, wenn du Teile vom gleichen Hersteller kaufst, der das Bremssystem deines Fahrrads gebaut hat. 
  8. Bei den Bremsen zahlen sich Experimente mit Billig-Teilen oft nicht aus. Hier solltest du auf die Produkte bekannter Hersteller vertrauen. Daher haben wir für dich Bremsen-Sets von Größen wie Magura, SRAM, Shimano oder Dia-Compe in Shop.
  9. Da aufeinander abgestimmte Systeme meist am besten funktionieren, ist es immer eine gute Idee, Bremsen in Set zu kaufen. Ein Fahrradbremsen-Set eines guten Herstellers beinhaltet alles, was du brauchst, um dein Bike sicher und gut dosiert zu verzögern.

Für die Installation deines Bremskits brauchst du das passende Werkzeug, auch das findest du hier auf Bike Mailorder.

Egal, ob du dir gerade ein neues Fahrrad anschaffst, oder dein geliebter Drahtesel überarbeitet werden muss – hin und wieder brauchen Fahrrad-Bremsen etwas Aufmerksamkeit. Die Bremsanlage gehört... mehr erfahren »
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Welches Fahrrad-Bremssystem ist das richtige für mich?

Egal, ob du dir gerade ein neues Fahrrad anschaffst, oder dein geliebter Drahtesel überarbeitet werden muss – hin und wieder brauchen Fahrrad-Bremsen etwas Aufmerksamkeit. Die Bremsanlage gehört zu den Fahrradteilen, die ständig gewartet werden sollten! Ein MTB, Rennrad oder City-Bike, dessen Bremsen nicht ordentlich funktionieren, ist ein echtes Sicherheitsrisiko, daher solltest du deine Bremsen hin und wieder überprüfen. Am besten ziehst du vor jeder Fahrt einmal kurz jeden Bremshebel, das schützt dich vor unliebsamen Überraschungen an der ersten roten Ampel. Eine gründlichere Überprüfung der Bremsen gehört dann zum jährlichen Sicherheitscheck am Fahrrad unbedingt dazu. 

Fahrradbremsen – welche gibt es, welche sind die besten?

Wenn du ein neues Fahrrad kaufen willst und wissen möchtest, was die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bremssysteme sind, kannst du einfach direkt weiterlesen.

Mit einem Klick springst du zu dem Abschnitt über Ersatzteile wie Bremsbeläge und Entlüftungskits.

Scheibenbremsen fürs Fahrrad

In den letzten Jahren sind Scheibenbremsen zum Goldstandard unter den Fahrradbremsen aufgestiegen. Sie verzögern direkt und zuverlässig. Es gibt mechanische und hydraulische Fahrrad-Scheibenbremsen, an mechanischen Bremsen überträgt ein Kabel – ein Bowdenzug – die Kraft vom Bremshebel auf den Bremssattel. Bei hydraulischen Bremsen überträgt die Bremsflüssigkeit im Zug den Druck vom Bremshebel auf den Bremssattel. 

Die Vor- und Nachteile von Scheibenbremsen:

  • sie verzögern mit viel Biss
  • sie bremsen mit weniger Handkraft, so ermüden die Hände auch auf langen Touren bergab nicht
  • sie funktionieren auch bei Nässe zuverlässig
  • sie verursachen keinen Abrieb an den Felgen
  • wenn du zum ersten Mal Scheibenbremsen fährst, brauchst du etwas Eingewöhnungszeit, um dich an die Bremskraft zu gewöhnen 
  • sie müssen sauber gehalten werden
  • sie sind etwas schwerer als Felgenbremsen
  • sie müssen eingebremst werden
  • der komplexe Aufbau macht eine Wartung durch Gelegenheitsschrauber eher schwer

 

Das solltest du beachten, wenn du ein Fahrrad mit Scheibenbremsen fährst:

  • die Bremsscheiben dürfen nicht angefasst werden, Fett und Schweiß können sich einbrennen und die Bremsen ruinieren
  •  für Scheibenbremsen gibt es Spezialreiniger, sie sollten außerdem kein Kettenöl abbekommen
  • Achtung, die Bremsscheiben werden beim Bremsvorgang sehr heiß!
  • Mechanische Scheibenbremsen sind günstiger und einfacher zu warten
  • Hydraulische Scheibenbremsen müssen regelmäßig entlüftet werden, dafür brauchst du ein Entlüftungskit
  • Es gibt in hydraulischen Fahrradbremsen zwei unterschiedliche Bremsflüssigkeiten, DOT-Bremsflüssigkeit und Mineralöl. Die beiden Flüssigkeiten dürfen nicht gemischt werden! Was auch immer in deinem System vorhanden ist, muss beim Service auch wieder hinein! Es gibt außerdem unterschiedliche DOT-Mischungen, du solltest bei der Mixtur bleiben, die schon in deinen Bremsleitungen ist
  • auch Scheibenbremsen brauchen hin und wieder neue Bremsbeläge. Es gibt verschiedene Beläge, am häufigsten sind metallische und organische Bremsbeläge
  • es gibt Scheibenbremsen für Fahrräder mit zwei oder vier Bremskolben. Vier Bremskolben haben eine bessere Bremswirkung, da hier größere Bremsklötze verbaut werden können. Mehr Fläche bedeutet eine bessere Bremswirkung
  • Bremsscheiben gibt es in unterschiedlichen Durchmessern. Je größer die Disc, desto besser fällt die Bremswirkung aus

>Hier geht es zu unseren Scheibenbremsen

Felgenbremsen 

Felgenbremsen sind millionenfach bewährt, nach wie vor haben viele Fahrräder Felgenbremsen. Im Vergleich zu Scheibenbremsen haben Felgenbremsen vor allem zwei Nachteile, die dafür sorgen, dass immer mehr Fahrradfahrer auf Discs umsteigen: Felgenbremsen verzögern weniger stark, es muss deutlich mehr Handkraft aufgebracht werden, um die gleiche Bremswirkung zu erzielen. Außerdem scheuern Felgenbremsen – wie der Name schon sagt – an der Felge. Der Abrieb sorgt dafür, dass du irgendwann neue Laufräder brauchst. Aber keine Sorge, die meisten Felgen laufen tausende Kilometer, bevor sie von der Bremse so weit abgerieben sind, dass du sie austauschen musst.

Die Vor- und Nachteile von Felgenbremsen:

  • Felgenbremsen sind leichter als Scheibenbremsen
  • sie sind einfach aufgebaut und können von vielen Radfahrern selbst gewartet werden
  • sie müssen nicht eingebremst werden
  • sie sind billiger als Scheibenbremsen
  • du musst mehr Handkraft aufwenden
  • sie sorgen für Abrieb an den Felgen
  • sie verdrecken schneller, da sie direkt am Mantel der Laufräder sitzen

 

Das solltest du beachten, wenn du ein Fahrrad mit Felgenbremsen fährst:

Die Bremsklötze müssen hin und wieder erneuert werden und du solltest den Abrieb der Felge im Auge behalten, das war’s dann auch schon!

>Hier kannst du Felgenbremsen kaufen

V-Brakes

V-Brakes sind klassische Fahrradbremsen, sie sind an vielen Fahrrädern zu finden. Ihre Funktionsweise ist Felgenbremsen sehr ähnlich, lediglich der Aufbau der Bremse und die Leitung der Bremswirkung ist etwas anders. Die Vor- und Nachteile dieser Fahrradbremsen entsprechen denen der Felgenbremsen.

>Hier findest du V-Brakes

Fahrradbremsen am Kinderfahrrad

Für die Bremsen, die du an einem Kinderfahrrad vorfindest, gelten etwas andere Regeln als für die Bremsen eines Erwachsenenfahrrads. Beim Kauf eines Kinderfahrrads solltest du darauf achten, dass die Bremshebel nicht zu viel Abstand zu den Lenkergriffen haben, denn nur so können kleine Kinderfinger die Bremshebel bequem erreichen. Außerdem sollten die Bremshebel leicht zu ziehen sein, damit die Kraft deines Kindes ausreicht, um die Bremsgriffe zu betätigen. Die Bremshebel sollten außerdem aus einem robusten Material bestehen. Die wenigsten Kinder stellen ihr Fahrrad immer schön ordentlich auf dem Ständer ab. Wenn das Fahrrad umfällt, dürfen die Bremshebel natürlich nicht abbrechen oder verbiegen. 

Im Gegensatz zu den Bremsen an einem Fahrrad “für Große”, dürfen Kinderbremsen nicht zu bissig sein, vor allem bei kleineren Kindern! Eine Fahrradbremse, die zu schnell zuschnappt, würde die Kleinen im hohen Bogen über den Lenker schicken, daher sind die Bremsen an Kinderfahrrädern eher weich eingestellt. 

Das Bremsen selbst solltest du mit deinem Nachwuchs an einem autofreien Platz üben und Stück für Stück ausbauen, bevor ihr die ersten Fahrten im Straßenverkehr unternehmt.

Welche Bremsen sind die besten für mein Fahrrad?

Prinzipiell sind gut funktionierende und gut gepflegte Bremsen die besten Bremsen für dein Fahrrad, völlig unabhängig vom Bremssystem. Trotzdem gibt es Bremsen, die sich besonders für ein Mountainbike, ein Tourenbike oder ein Rennrad eignen. 

Fahrrad-Bremsen am Mountainbike

Die meisten Mountainbikes fahren heute mit Scheibenbremsen, denn in unberechenbarem Gelände ist die starke Bremskraft der Discs unverzichtbar. Gerade bei den atemberaubenden Abfahrten, die Downhiller und Enduro-Biker absolvieren, sind Scheibenbremsen mit vier Bremskolben Pflicht. Bei Ausdauersportarten überwiegt meist der Gewichtsvorteil zweikolbiger Bremsen. Wenn du dich nicht entscheiden kannst, gibt es von einigen Herstellern wie Magura “best of both worlds”-Bremsensets mit vier bissigen Bremskolben am vorderen Laufrad und zwei Bremskolben, die dein Hinterrad bestens dosierbar verzögern.

>Hier findest du Mountainbike-Bremsen

Bremsen am Rennrad

Rennradfahrer haben sich lange gegen den Einsatz von Scheibenbremsen gewehrt, schließlich zählt hier jedes Gramm. Schwere Bremsen? Undenkbar! Aber dann wurden immer mehr UCI-Champions beim Training mit Scheibenbremsen erwischt und irgendwann wurden sie auch an den Rennrädern der großen Fahrradrennen erlaubt. Seither haben Roadbiker und Gravelbiker die freie Wahl, an ihren Flitzern sind Felgenbremsen oder Scheibenbremsen zu finden. Vor allem an Rennrädern werden häufig Brifter montiert, das sind Hebel, die Bremse und Schaltung gleichzeitig bedienen.

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Bremsen am E-Bike

E-Bikes sind schwer und schnell, daher sind an E-Bikes in den meisten Fällen Scheibenbremsen verbaut. Wenn du eine Ersatzbremse suchst, solltest du darauf achten, dass sie für E-Bikes zugelassen ist und mit dem höheren Gesamtgewicht und den schnellen Geschwindigkeiten zurechtkommt. 

>Hier geht es zu den E-Bike Bremsen im Onlineshop

Aber welche Bremsen sind denn nun besser für mein Fahrrad?

  • Wenn du nur gelegentlich auf dein Fahrrad steigst, nur bei schönem Wetter radelst und Wert legst auf geringes Gewicht oder einen günstigen Kaufpreis, sind Felgenbremsen perfekt für dich.
  • Wenn du viel fährst, auch bei Nässe biken gehst und mit wenig Handkraft viel Bremswirkung erzielen willst, sind Scheibenbremsen optimal für dein Bike.

Fahrradbremsen Ersatzteile

Bremsen brauchen Pflege, schlecht funktionierende Bremsen gefährden dich und andere! Aber keine Sorge, hier bekommst du alles, was du für reibungslos funktionierende Fahrradbremsen brauchst.

Bremsbeläge

Egal, ob du Felgenbremsen oder Scheibenbremsen fährst, die Bremsbeläge müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Bei Felgenbremsen kann das eigentlich jeder Fahrradfahrer selbst machen. Für die Wartung von Scheibenbremsen ist ein wenig technische Vorbildung erforderlich. Die Bremsbeläge für Felgenbremsen und V-Brakes sind aus Gummi, daher heißen sie auch Bremsgummis. Es gibt sie in unterschiedlichen Härten, die die Bremsleistung beeinflussen. Die Gummis müssen in den Bremsschuh passen, dafür musst du die Länge des Bremsschuhs ausmessen, so findest du die passenden Bremsbeläge. Auch für Scheibenbremsen brauchst du die passenden Bremsbeläge. Hier auf BMO kannst du die Bremsklötze nach Herstellern filtern, dann musst du nur noch das passende Modell heraussuchen.

Bremsscheiben

Gerade bei Viel-Bikern ist irgendwann eine neue Bremsscheibe fällig. Es gibt Bremsscheiben mit unterschiedlichen Durchmessern und Befestigungssystemen, wenn du bei dem Hersteller und System bleibst, das an deinem Bike vorhanden ist, kann beim Austausch eigentlich nicht viel schiefgehen. Am häufigsten sind Discs mit Center-Lock und 6-Loch-Montage oder IS2000-Aufnahme. Du kannst zusätzlich Adapter kaufen, die die Montagemöglichkeiten erweitern. Die Durchmesser bewegen sich im Bereich von 140mm bis 220mm. Die meisten Bremsscheiben sind aus Edelstahl, manche sind in der Mitte aus Aluminium, das macht sie leichter und sorgt dafür, dass die Bremsscheiben nicht überhitzen.

Bremszüge für mechanische Fahrrad-Bremsen

Auch Bremszüge kommen in die Jahre, verschleißen und reißen irgendwann. Hier im Onlineshop kannst du Ersatz für verschlissene Bremsleitungen kaufen.

Bremsflüssigkeit für hydraulische Bremsen

Wir haben es weiter oben bereits erklärt, beim Wechsel der Bremsflüssigkeit ist Vorsicht geboten. Du solltest beim Entlüften der Bremsen unbedingt die Bremsflüssigkeit verwenden, die bereits in den Bremsen deines Fahrrads vorhanden ist. Es gibt hydraulische Fahrradbremsen mit Mineralöl und mit DOT-Flüssigkeit in unterschiedlichen Zusammensetzungen. 

Entlüftungskits

Jedes Bremssystem zieht mit der Zeit etwas Luft. Wenn die Bremswirkung nachlässt, musst du deine Bremse entlüften lassen oder selbst entlüften. Dafür brauchst du ein Entlüftungskit.

Bremshebel

Die Hebel müssen zum Umfang deines Lenkers passen, hier solltest du das Klemmmaß beachten. Außerdem gibt es natürlich linke und rechte Bremshebel. An Rennrad und Gravel Bikes sind Brifter, eine Kombi aus Schalthebel und Bremse, sehr beliebt.

Adapter für Fahrradbremsen

Was nicht passt, wird passend gemacht – dafür findest du hier im Onlineshop sämtliche Adapter für dein Bremssystem.

Die 9 wichtigsten Fakten rund um Fahrradbremsen

  1. Natürlich gibt auch die StVO ihren Senf zum Thema Fahrradbremsen: Ein Fahrrad muss zwei voneinander unabhängig funktionierende Bremsen haben. Ob du zwei Handbremsen oder eine Handbremse und einen Rücktritt am Bike hast, ist den Gesetzeshütern allerdings egal. 
  2. Fixie-Fahrer sehen das womöglich anders, aber einwandfrei funktionierende Bremsen am Fahrrad sind deine Lebensversicherung im Straßenverkehr. Wenn du selbst an deinen Bremsen schrauben möchtest, solltest du genau wissen, was du tust. Lass deine Wartungsarbeiten im Zweifelsfall von einem Fachmann absegnen!
  3. Du kannst dein Bike von Felgenbremsen auf Scheibenbremsen umrüsten, wenn an der Gabel und am Rahmen die nötigen Anschraubösen vorhanden sind.
  4. Totgesagte leben länger, es gibt sie noch, die gute, alte Rücktrittbremse! Nicht nur an Kinderfahrrädern wird mit Rücktritt gebremst, auch viele City-Bikes haben eine Handbremse und eine Rücktrittbremse. Es gibt auch einige E-Bikes mit Rücktritt, du musst dich also nicht umgewöhnen, wenn du von einem Fahrrad mit Rücktritt umsteigen willst auf ein Pedelec.
  5. Der richtige Zeitpunkt für neue Bremsbeläge ist gekommen, wenn die Bremskraft nachlässt oder die Bremse sich mit Quietschen Gehör verschafft.
  6. Auch bei einem nagelneuen Fahrrad kann nach kurzer Zeit die Bremswirkung nachlassen. Das liegt daran, dass die Bremszüge sich noch längen, sie geben etwas nach. Dann müssen die Bremsen neu eingestellt werden und schon stimmt die Verzögerung wieder!
  7. Wenn du Ersatzteile kaufst, bist du immer auf der sicheren Seite, wenn du Teile vom gleichen Hersteller kaufst, der das Bremssystem deines Fahrrads gebaut hat. 
  8. Bei den Bremsen zahlen sich Experimente mit Billig-Teilen oft nicht aus. Hier solltest du auf die Produkte bekannter Hersteller vertrauen. Daher haben wir für dich Bremsen-Sets von Größen wie Magura, SRAM, Shimano oder Dia-Compe in Shop.
  9. Da aufeinander abgestimmte Systeme meist am besten funktionieren, ist es immer eine gute Idee, Bremsen in Set zu kaufen. Ein Fahrradbremsen-Set eines guten Herstellers beinhaltet alles, was du brauchst, um dein Bike sicher und gut dosiert zu verzögern.

Für die Installation deines Bremskits brauchst du das passende Werkzeug, auch das findest du hier auf Bike Mailorder.