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Die besten Heimtrainer für dich und dein Fahrrad

Heimtrainer, Rollentrainer, Hometrainer, Trimm-dich-Fahrrad, Fahrradtrainer, Fahrradrolle, Trainingsrad, Roller – alles das gleiche? Nein, nicht ganz. Aber die Übergänge sind fließend. Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt es außerdem Smart Trainer und deren Weiterentwicklung: Virtual Reality Trainer. 

Klären wir also zuerst die Fähigkeiten der unterschiedlichen Trainingsgeräte:

  • ein Heimtrainer kann vieles sein, nicht nur Fahrradtrainer zählen dazu. Auch Rudergeräte oder Laufbänder sind Heimtrainer
  • ein Fahrradtrainer ist ein Heimtrainer, auf dem drinnen und auf der Stelle trainiert werden kann. Du brauchst kein Fahrrad dafür; Sitz, Pedale und Griff sind vorhanden
  • auf einem Rollentrainer fährt dein Fahrrad auf ein bis drei Rollen statt auf der Straße
  • an einem festen Rollentrainer wird ein Fahrrad befestigt. Auf einem freien Rollentrainer rollt ein unbefestigtes Fahrrad 
  • Rollentrainer heißen auch Fahrradrolle
  • Roller ist die englische Bezeichnung für einen Rollentrainer, er wird auch im Deutschen hin und wieder benutzt
  • ein Trimm-dich-Fahrrad war ein Fahrradtrainer, bevor alles einen englischen Namen haben musste
  • ein Hometrainer ist ein Heimtrainer auf Englisch
  • ein Radtrainer ist die etwas ungenaue Bezeichnung für alles, was Fahrrad- und Wohnzimmer-Training verbindet
  • ein Smart Trainer bereichert dein Training mit verschiedenen Programmen und Funktionen oder kann mit Trainingsapps vernetzt werden
  • ein Virtual Reality Trainer ist wie Training “in echt”, nur besser. Videos von Fahrradstrecken werden mit einem realistischem Fahrgefühl verbunden, denn Strecke und Untergrund werden simuliert.

Lass dich von den unterschiedlichen Begriffen nicht verwirren, sie werden oft einfach synonym benutzt. Wenn du dir die Produktbilder ansiehst, weißt du sofort, mit welcher Art Heimtrainer du es zu tun hast.

Welches ist der beste Heimtrainer für mein Fahrrad-Training?

Die einfachste Variante ist natürlich die zweigleisige. Dein Fahrrad bleibt draußen, drinnen steht ein Fahrradtrainer bereit. An einem solchen Heimtrainer ist alles dran, was du brauchst. Du kannst ihn mit Pulsmesser, bequemem Sitz und Ablagefläche für Laptop oder Tablet kaufen. Außerdem musst du dein Fahrrad nicht um- oder einbauen. Er fühlt sich dann eben nur nicht so gut an wie dein Fahrrad.

Damit du dein Fahrrad auch für Indoortraining nutzen kannst, brauchst du einen Rollentrainer oder einen Smart Trainer. Wenn du dich für einen Rollentrainer entschieden hast, bist du deinem Ziel schon ein ganzes Stück näher, allerdings warten noch ein paar Entscheidungen auf dich: es gibt erstens große Preisunterschiede, außerdem unterschiedliche Systeme, die Fahrrad und Radtrainer verbinden. 

Du hast die Wahl zwischen Varianten, die mit Hinterrad funktionieren (oder Rollentrainer mit Steckachse, “wheel-on-Trainer” oder “tyre drive-Trainer”) und Trainingsgeräten, in die du dein Fahrrad ohne Hinterrad einbaust (auch “Direktantrieb” oder “direct drive-Trainer”).

Wenn dein Trainer das hintere Laufrad ersetzt, schont das natürlich zum einen dein Laufrad und die Kassette, andererseits musst du einen Rollentrainer finden, der zu deinem Fahrrad passt (es gibt aber Adapter, die beinahe alles passend machen). Außerdem stehen dir mehr oder weniger umfangreiche Bastelarbeiten ins Haus. 

Ein Trainer, in dem dein Fahrrad auf dem hinteren Rad rollt, klemmt die hintere Steckachse fest, so steht dein Bike stabil. Das Rad läuft auf einer Rolle, die den Widerstand reguliert. Hier fährst du ganz genau wie auf der Straße, auch der Verschleiß an Fahrrad und Komponenten geht weiter. Du kannst dir allerdings einen günstigen Trainingsreifen besorgen, das schont deinen guten Straßen-Reifen.

Die einfachste Variante: ein echter Rollentrainer

Fahrrad drauf und Rock’N’ROLL. Einfache Rollentrainer oder “freie” Rollentrainer brauchen nichts weiter als zwei bis drei Rollen in einem Metallrahmen, denn sie funktionieren rein mechanisch. Kein Stromanschluss, kein Schnickschnack. Und günstig sind sie auch noch! Da dein Fahrrad nicht seitlich gehalten wird, trainieren diese Trainer nebenher gleich noch dein Gleichgewicht. Sie eignen sich für entspanntes Ausdauertraining und Trittfrequenztraining.

Schlau trainieren mit dem Smart Trainer

Wie beim Handy oder der Uhr spricht man bei Trainingsgeräten davon, dass sie “smart” sind, wenn sie über jede Menge raffinierte Technik verfügen und mit anderen Geräten vernetzt werden können. Ein einfacher Smarttrainer kann beispielsweise die Trittfrequenz und die gefahrene Strecke auslesen und sie mit Trainingsprogrammen teilen. So wird deine Leistung genau überwacht und du kannst dir von der App dabei helfen lassen, deine Fitness zu verbessern. Ein etwas ausgefeilterer interaktiver Heimtrainer hat unterschiedliche Trainingsstrecken vorprogrammiert, passt automatisch den Widerstand an und verrät dir, wie viele Kalorien du verbrennst, ob deine Fitness sich verbessert oder wie viele Stunden Erholungszeit du dir verdient hast. 

Ein Virtual Reality Trainer liefert dir ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm, denn er fordert nicht nur deine Muskeln heraus. Bekanntlich fährt ja das Auge mit, daher werden hier Videos der herrlichsten Fahrradstrecken rund um den Globus mit den entsprechenden Streckenanforderungen verbunden und in Kombination automatisch abgespielt. Hochmoderne Rollentrainer simulieren dazu aber nicht nur Steigung und Optik, auch das Gefühl, das der Untergrund liefert, kann nachgestellt werden. Du kannst dich so zum Beispiel vom Kopfsteinpflaster zwischen Paris und Roubaix durchschütteln lassen und dabei echtes Radrenn-Feeling genießen.

Wie finde ich den perfekten Rollentrainer?

  1. Bevor du einen Heimtrainer kaufst, solltest du dir überlegen, wo er stehen soll. Braucht er einen Stromanschluss? Möchtest du Trainingsvideos auf deinem Fernseher abspielen? Wie viel Platz hast du zur Verfügung? Darf er im Wohnzimmer stehen oder hat da jemand etwas dagegen? Wer hört mit? 
  2. Möchtest du einen Rollentrainer, der ein Fahrrad komplett ersetzt oder einen, der dein geliebtes Fahrrad zum Heimtrainer macht? Soll der Rollentrainer “fest oder frei” sein? Fahrradtrainer, Rollentrainer, Heimtrainer – wie auch immer du ihn nennen willst, wir haben viele verschiedene Modelle für dich zur Auswahl.
  3. Wie viel High-Tech möchtest du? Minimalisten sind mit einem einfachen Rollentrainer glücklich, als Techie wirst du deinen Virtual Reality Trainer lieben.
  4. Was möchtest du ausgeben? Je mehr Trainingseinheiten du auf dem Trainer machen möchtest, desto mehr lohnt es sich, in ein hochwertiges Gerät zu investieren. Du kannst daher hier im Shop nach dem Preis filtern, so findest du schnell den Rollentrainer, der zu deinem Budget passt.
  5. Welcher Rollentrainer passt überhaupt an mein Fahrrad? In den Spezifikationen findest du Angaben dazu, zu welchen Achsen und zu welchen Kassetten ein Fahrradtrainer mit Direktantrieb passt.

Diese Eigenschaften können (oder sollten) Rollentrainer haben

    • Leise: je nach Bauart erzeugen Fahrradtrainer mehr oder weniger laute Geräusche. Je nachdem, wie viel Training du auf dem Rollentrainer absolvieren möchtest, lohnt es sich in ein hochwertiges und geräuscharmes Gerät zu investieren. Möglicherweise stören die Geräusche dich nicht, aber wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, werden deine Nachbarn dir dankbar sein, wenn sie nicht bei denen Trainingsrunden mitfiebern müssen. 
    • Kompakt: Rollentrainer gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und somit in den unterschiedlichsten Abmessungen. Überleg dir vor dem Kauf, wie viel Platz dein Rollentrainer einnehmen darf.
    • Natürliches Fahrgefühl: je hochwertiger der Rollentrainer, desto besser fährt er sich. 
    • Leicht: vor allem dann, wenn dein Rollentrainer nicht dauerhaft im Wohnzimmer stehen darf, erleichtert ein geringes Eigengewicht das Hin- und Herräumen deutlich.

Die besten Hersteller für Rollentrainer

Hier bei BMO findest du allen voran Produkte von den drei bekanntesten Herstellern für Rollentrainer, nämlich TACX, Wahoo und Elite. Von allen dreien haben wir einfache Roller, Smart Trainer oder Trainingsräder im Angebot. 

Heimtrainer für Rennrad und Mountainbike

Die meisten Rollentrainer sind für die Kombination mit einem Rennrad ausgelegt, aber eigentlich hast du, was das Bike angeht, freie Auswahl. Wenn du dich fit machen möchtest für die nächste MTB-Saison, kannst du das auf dem Rollentrainer daheim im Warmen und Trockenen tun. Nur Jumps funktionieren natürlich nicht. Damit du nicht wild durch deine Trainingsrunden holperst, solltest du entweder für dein Mountainbike einen Heimtrainer benutzen, der das hintere Laufrad ersetzt oder einen Mantel ohne große Stollen aufziehen. 

Generell gilt: Bei Direct-Drive-Geräten muss das Fahrrad zum Rollentrainer passen oder mit Adaptern angepasst werden. Auf einen reinen Roller oder ein Tyre-Drive-Gerät kannst du auch das alte Damenrad deiner Oma stellen, so einem Rollentrainer ist es völlig egal, welches Fahrrad du benutzt. 

So regt sich Widerstand

Beim Fahrradtraining brauchst du Widerstand, sonst, “drehen deine Beine einfach durch”. Wenn du draußen Fahrrad fährst, sorgt die Straße für Widerstand, ebene Fläche für weniger davon, Steigungen für mehr. Indoortrainer bauen diesen Widerstand auf unterschiedliche Arten künstlich auf. 

Bei den meisten Heimtrainern entsteht dieser Widerstand durch ein Magnetfeld. Wenn Elektromagneten im Einsatz sind, kann der Widerstand ferngesteuert werden. Das heißt, du kannst per Knopfdruck oder App mehr Widerstand generieren und so eine Steigung simulieren. 

Ältere Heimtrainer nutzten Luft oder Flüssigkeiten um Widerstand zu erzeugen, bei Rudermaschinen sind diese Techniken heute noch zu finden, bei Radtrainern werden sie kaum noch eingesetzt.

Je nach Bauart und Preisklasse lässt sich der Widerstand, den der Rollentrainer dir leistet, einfach verstellen und fein dosieren. Einfache Rollentrainer rollen einfach dahin, denn es ist keinerlei Schwungmasse vorhanden. Du kannst den Schwierigkeitsgrad hier nur über die Schaltung deines Fahrrads regulieren. Smarte Trainer haben vorprogrammierte Trainingseinheiten und passen den Widerstand automatisch entsprechend an. 

Warum muss ich mich mit Zahlensalat herumschlagen?

Bei vielen Rollentrainern sind Leistungen in Watt angegeben. Bei Trainern, die Strom brauchen, ist klar, was damit gemeint ist. Aber was hat es mit den Wattangaben auf sich, wenn du einen rein mechanischen Trainer suchst? Das ist eigentlich ganz einfach: Auch die Leistung, die du auf dem Fahrrad erbringst, wird in Watt gemessen. Je mehr Watt ein Rollentrainer aushält, desto stärker kannst du in die Pedale treten. 

Deine Leistung und die Trittfrequenz werden von smarten Trainern natürlich gemessen. Die Genauigkeit dieser Messungen geben die Hersteller in Prozent an, sie liegt meist zwischen 1 und 5%. 

Smarte Trainer simulieren Steigungen und Gefälle. Bei hochwertigen Heimtrainern können das bis zu 20% bergauf und bergab sein.

Dazu kommen noch die üblichen Verdächtigen wie gefahrene Kilometer, Zeiten, schnellster Streckenabschnitt oder Kalorienverbrauch. Sie helfen dir dabei, deine Trainingsleistung zu überwachen und zu verbessern.

Welche Zahlen auf deinen Rollentrainer der Wahl zutreffen, findest du meist in den Produktspezifikationen.

Welches Zubehör brauche ich für das Training auf dem Rollentrainer?

Mit dem passenden Zubehör flutscht das Training auf dem Heimtrainer gleich noch viel besser. Da wären zunächst Matten, die unter den Heimtrainer gelegt werden, sie schonen Parkett oder Teppich, außerdem dämpfen sie Vibrationen und Geräusche. Um dein Vorderrad zu fixieren, brauchst du einen Radblock oder eine Vorderradstütze. Vor allem für “Wheel-off”-Trainer sind möglicherweise Adapter nötig, um dein Fahrrad an den Trainer anzubauen. Für Smarttrainer brauchst du die entsprechenden Apps und Updates. Wenn du dir einen Heimtrainer kaufen möchtest, auf dem dein Fahrrad auf dem eigenen Hinterrad rollt, kann sich die Anschaffung spezieller Trainingsreifen lohnen.

Heimtrainer, Rollentrainer, Hometrainer, Trimm-dich-Fahrrad, Fahrradtrainer, Fahrradrolle, Trainingsrad, Roller – alles das gleiche? Nein, nicht ganz. Aber die Übergänge sind fließend. Um die... mehr erfahren »
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Die besten Heimtrainer für dich und dein Fahrrad

Heimtrainer, Rollentrainer, Hometrainer, Trimm-dich-Fahrrad, Fahrradtrainer, Fahrradrolle, Trainingsrad, Roller – alles das gleiche? Nein, nicht ganz. Aber die Übergänge sind fließend. Um die Verwirrung komplett zu machen, gibt es außerdem Smart Trainer und deren Weiterentwicklung: Virtual Reality Trainer. 

Klären wir also zuerst die Fähigkeiten der unterschiedlichen Trainingsgeräte:

  • ein Heimtrainer kann vieles sein, nicht nur Fahrradtrainer zählen dazu. Auch Rudergeräte oder Laufbänder sind Heimtrainer
  • ein Fahrradtrainer ist ein Heimtrainer, auf dem drinnen und auf der Stelle trainiert werden kann. Du brauchst kein Fahrrad dafür; Sitz, Pedale und Griff sind vorhanden
  • auf einem Rollentrainer fährt dein Fahrrad auf ein bis drei Rollen statt auf der Straße
  • an einem festen Rollentrainer wird ein Fahrrad befestigt. Auf einem freien Rollentrainer rollt ein unbefestigtes Fahrrad 
  • Rollentrainer heißen auch Fahrradrolle
  • Roller ist die englische Bezeichnung für einen Rollentrainer, er wird auch im Deutschen hin und wieder benutzt
  • ein Trimm-dich-Fahrrad war ein Fahrradtrainer, bevor alles einen englischen Namen haben musste
  • ein Hometrainer ist ein Heimtrainer auf Englisch
  • ein Radtrainer ist die etwas ungenaue Bezeichnung für alles, was Fahrrad- und Wohnzimmer-Training verbindet
  • ein Smart Trainer bereichert dein Training mit verschiedenen Programmen und Funktionen oder kann mit Trainingsapps vernetzt werden
  • ein Virtual Reality Trainer ist wie Training “in echt”, nur besser. Videos von Fahrradstrecken werden mit einem realistischem Fahrgefühl verbunden, denn Strecke und Untergrund werden simuliert.

Lass dich von den unterschiedlichen Begriffen nicht verwirren, sie werden oft einfach synonym benutzt. Wenn du dir die Produktbilder ansiehst, weißt du sofort, mit welcher Art Heimtrainer du es zu tun hast.

Welches ist der beste Heimtrainer für mein Fahrrad-Training?

Die einfachste Variante ist natürlich die zweigleisige. Dein Fahrrad bleibt draußen, drinnen steht ein Fahrradtrainer bereit. An einem solchen Heimtrainer ist alles dran, was du brauchst. Du kannst ihn mit Pulsmesser, bequemem Sitz und Ablagefläche für Laptop oder Tablet kaufen. Außerdem musst du dein Fahrrad nicht um- oder einbauen. Er fühlt sich dann eben nur nicht so gut an wie dein Fahrrad.

Damit du dein Fahrrad auch für Indoortraining nutzen kannst, brauchst du einen Rollentrainer oder einen Smart Trainer. Wenn du dich für einen Rollentrainer entschieden hast, bist du deinem Ziel schon ein ganzes Stück näher, allerdings warten noch ein paar Entscheidungen auf dich: es gibt erstens große Preisunterschiede, außerdem unterschiedliche Systeme, die Fahrrad und Radtrainer verbinden. 

Du hast die Wahl zwischen Varianten, die mit Hinterrad funktionieren (oder Rollentrainer mit Steckachse, “wheel-on-Trainer” oder “tyre drive-Trainer”) und Trainingsgeräten, in die du dein Fahrrad ohne Hinterrad einbaust (auch “Direktantrieb” oder “direct drive-Trainer”).

Wenn dein Trainer das hintere Laufrad ersetzt, schont das natürlich zum einen dein Laufrad und die Kassette, andererseits musst du einen Rollentrainer finden, der zu deinem Fahrrad passt (es gibt aber Adapter, die beinahe alles passend machen). Außerdem stehen dir mehr oder weniger umfangreiche Bastelarbeiten ins Haus. 

Ein Trainer, in dem dein Fahrrad auf dem hinteren Rad rollt, klemmt die hintere Steckachse fest, so steht dein Bike stabil. Das Rad läuft auf einer Rolle, die den Widerstand reguliert. Hier fährst du ganz genau wie auf der Straße, auch der Verschleiß an Fahrrad und Komponenten geht weiter. Du kannst dir allerdings einen günstigen Trainingsreifen besorgen, das schont deinen guten Straßen-Reifen.

Die einfachste Variante: ein echter Rollentrainer

Fahrrad drauf und Rock’N’ROLL. Einfache Rollentrainer oder “freie” Rollentrainer brauchen nichts weiter als zwei bis drei Rollen in einem Metallrahmen, denn sie funktionieren rein mechanisch. Kein Stromanschluss, kein Schnickschnack. Und günstig sind sie auch noch! Da dein Fahrrad nicht seitlich gehalten wird, trainieren diese Trainer nebenher gleich noch dein Gleichgewicht. Sie eignen sich für entspanntes Ausdauertraining und Trittfrequenztraining.

Schlau trainieren mit dem Smart Trainer

Wie beim Handy oder der Uhr spricht man bei Trainingsgeräten davon, dass sie “smart” sind, wenn sie über jede Menge raffinierte Technik verfügen und mit anderen Geräten vernetzt werden können. Ein einfacher Smarttrainer kann beispielsweise die Trittfrequenz und die gefahrene Strecke auslesen und sie mit Trainingsprogrammen teilen. So wird deine Leistung genau überwacht und du kannst dir von der App dabei helfen lassen, deine Fitness zu verbessern. Ein etwas ausgefeilterer interaktiver Heimtrainer hat unterschiedliche Trainingsstrecken vorprogrammiert, passt automatisch den Widerstand an und verrät dir, wie viele Kalorien du verbrennst, ob deine Fitness sich verbessert oder wie viele Stunden Erholungszeit du dir verdient hast. 

Ein Virtual Reality Trainer liefert dir ein abwechslungsreiches Trainingsprogramm, denn er fordert nicht nur deine Muskeln heraus. Bekanntlich fährt ja das Auge mit, daher werden hier Videos der herrlichsten Fahrradstrecken rund um den Globus mit den entsprechenden Streckenanforderungen verbunden und in Kombination automatisch abgespielt. Hochmoderne Rollentrainer simulieren dazu aber nicht nur Steigung und Optik, auch das Gefühl, das der Untergrund liefert, kann nachgestellt werden. Du kannst dich so zum Beispiel vom Kopfsteinpflaster zwischen Paris und Roubaix durchschütteln lassen und dabei echtes Radrenn-Feeling genießen.

Wie finde ich den perfekten Rollentrainer?

  1. Bevor du einen Heimtrainer kaufst, solltest du dir überlegen, wo er stehen soll. Braucht er einen Stromanschluss? Möchtest du Trainingsvideos auf deinem Fernseher abspielen? Wie viel Platz hast du zur Verfügung? Darf er im Wohnzimmer stehen oder hat da jemand etwas dagegen? Wer hört mit? 
  2. Möchtest du einen Rollentrainer, der ein Fahrrad komplett ersetzt oder einen, der dein geliebtes Fahrrad zum Heimtrainer macht? Soll der Rollentrainer “fest oder frei” sein? Fahrradtrainer, Rollentrainer, Heimtrainer – wie auch immer du ihn nennen willst, wir haben viele verschiedene Modelle für dich zur Auswahl.
  3. Wie viel High-Tech möchtest du? Minimalisten sind mit einem einfachen Rollentrainer glücklich, als Techie wirst du deinen Virtual Reality Trainer lieben.
  4. Was möchtest du ausgeben? Je mehr Trainingseinheiten du auf dem Trainer machen möchtest, desto mehr lohnt es sich, in ein hochwertiges Gerät zu investieren. Du kannst daher hier im Shop nach dem Preis filtern, so findest du schnell den Rollentrainer, der zu deinem Budget passt.
  5. Welcher Rollentrainer passt überhaupt an mein Fahrrad? In den Spezifikationen findest du Angaben dazu, zu welchen Achsen und zu welchen Kassetten ein Fahrradtrainer mit Direktantrieb passt.

Diese Eigenschaften können (oder sollten) Rollentrainer haben

    • Leise: je nach Bauart erzeugen Fahrradtrainer mehr oder weniger laute Geräusche. Je nachdem, wie viel Training du auf dem Rollentrainer absolvieren möchtest, lohnt es sich in ein hochwertiges und geräuscharmes Gerät zu investieren. Möglicherweise stören die Geräusche dich nicht, aber wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, werden deine Nachbarn dir dankbar sein, wenn sie nicht bei denen Trainingsrunden mitfiebern müssen. 
    • Kompakt: Rollentrainer gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und somit in den unterschiedlichsten Abmessungen. Überleg dir vor dem Kauf, wie viel Platz dein Rollentrainer einnehmen darf.
    • Natürliches Fahrgefühl: je hochwertiger der Rollentrainer, desto besser fährt er sich. 
    • Leicht: vor allem dann, wenn dein Rollentrainer nicht dauerhaft im Wohnzimmer stehen darf, erleichtert ein geringes Eigengewicht das Hin- und Herräumen deutlich.

Die besten Hersteller für Rollentrainer

Hier bei BMO findest du allen voran Produkte von den drei bekanntesten Herstellern für Rollentrainer, nämlich TACX, Wahoo und Elite. Von allen dreien haben wir einfache Roller, Smart Trainer oder Trainingsräder im Angebot. 

Heimtrainer für Rennrad und Mountainbike

Die meisten Rollentrainer sind für die Kombination mit einem Rennrad ausgelegt, aber eigentlich hast du, was das Bike angeht, freie Auswahl. Wenn du dich fit machen möchtest für die nächste MTB-Saison, kannst du das auf dem Rollentrainer daheim im Warmen und Trockenen tun. Nur Jumps funktionieren natürlich nicht. Damit du nicht wild durch deine Trainingsrunden holperst, solltest du entweder für dein Mountainbike einen Heimtrainer benutzen, der das hintere Laufrad ersetzt oder einen Mantel ohne große Stollen aufziehen. 

Generell gilt: Bei Direct-Drive-Geräten muss das Fahrrad zum Rollentrainer passen oder mit Adaptern angepasst werden. Auf einen reinen Roller oder ein Tyre-Drive-Gerät kannst du auch das alte Damenrad deiner Oma stellen, so einem Rollentrainer ist es völlig egal, welches Fahrrad du benutzt. 

So regt sich Widerstand

Beim Fahrradtraining brauchst du Widerstand, sonst, “drehen deine Beine einfach durch”. Wenn du draußen Fahrrad fährst, sorgt die Straße für Widerstand, ebene Fläche für weniger davon, Steigungen für mehr. Indoortrainer bauen diesen Widerstand auf unterschiedliche Arten künstlich auf. 

Bei den meisten Heimtrainern entsteht dieser Widerstand durch ein Magnetfeld. Wenn Elektromagneten im Einsatz sind, kann der Widerstand ferngesteuert werden. Das heißt, du kannst per Knopfdruck oder App mehr Widerstand generieren und so eine Steigung simulieren. 

Ältere Heimtrainer nutzten Luft oder Flüssigkeiten um Widerstand zu erzeugen, bei Rudermaschinen sind diese Techniken heute noch zu finden, bei Radtrainern werden sie kaum noch eingesetzt.

Je nach Bauart und Preisklasse lässt sich der Widerstand, den der Rollentrainer dir leistet, einfach verstellen und fein dosieren. Einfache Rollentrainer rollen einfach dahin, denn es ist keinerlei Schwungmasse vorhanden. Du kannst den Schwierigkeitsgrad hier nur über die Schaltung deines Fahrrads regulieren. Smarte Trainer haben vorprogrammierte Trainingseinheiten und passen den Widerstand automatisch entsprechend an. 

Warum muss ich mich mit Zahlensalat herumschlagen?

Bei vielen Rollentrainern sind Leistungen in Watt angegeben. Bei Trainern, die Strom brauchen, ist klar, was damit gemeint ist. Aber was hat es mit den Wattangaben auf sich, wenn du einen rein mechanischen Trainer suchst? Das ist eigentlich ganz einfach: Auch die Leistung, die du auf dem Fahrrad erbringst, wird in Watt gemessen. Je mehr Watt ein Rollentrainer aushält, desto stärker kannst du in die Pedale treten. 

Deine Leistung und die Trittfrequenz werden von smarten Trainern natürlich gemessen. Die Genauigkeit dieser Messungen geben die Hersteller in Prozent an, sie liegt meist zwischen 1 und 5%. 

Smarte Trainer simulieren Steigungen und Gefälle. Bei hochwertigen Heimtrainern können das bis zu 20% bergauf und bergab sein.

Dazu kommen noch die üblichen Verdächtigen wie gefahrene Kilometer, Zeiten, schnellster Streckenabschnitt oder Kalorienverbrauch. Sie helfen dir dabei, deine Trainingsleistung zu überwachen und zu verbessern.

Welche Zahlen auf deinen Rollentrainer der Wahl zutreffen, findest du meist in den Produktspezifikationen.

Welches Zubehör brauche ich für das Training auf dem Rollentrainer?

Mit dem passenden Zubehör flutscht das Training auf dem Heimtrainer gleich noch viel besser. Da wären zunächst Matten, die unter den Heimtrainer gelegt werden, sie schonen Parkett oder Teppich, außerdem dämpfen sie Vibrationen und Geräusche. Um dein Vorderrad zu fixieren, brauchst du einen Radblock oder eine Vorderradstütze. Vor allem für “Wheel-off”-Trainer sind möglicherweise Adapter nötig, um dein Fahrrad an den Trainer anzubauen. Für Smarttrainer brauchst du die entsprechenden Apps und Updates. Wenn du dir einen Heimtrainer kaufen möchtest, auf dem dein Fahrrad auf dem eigenen Hinterrad rollt, kann sich die Anschaffung spezieller Trainingsreifen lohnen.