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Fahrradbekleidung für den Winter – die besten Frostschutzmittel

Die passende Fahrradbekleidung für den Winter macht einen echten Unterschied im Sattel! Während es im Sommer schon in Ordnung ist, in Fashion-Shirt und Streetwear-Shorts auf’s Fahrrad zu steigen, ist im Winter echte Funktionsbekleidung wirklich hilfreich! Ob du nun zur Arbeit pendelst, Rennrad-Training absolvierst oder selbst im Januar nicht auf deine MTB-Runde verzichten willst, ist egal. Hauptsache, du trägst dabei Fahrradkleidung, die an den Winter angepasst ist! Mit unseren Tipps wirst du nie wieder unterwegs frieren.

Wenn du bei Kälte anständige Fahrradbekleidung trägst, bist du nicht nur komfortabler unterwegs, sie macht dein Leben auf zwei Rädern zudem sicherer. Zunächst beantworten wir alle allgemeinen Fragen zu Fahrradbekleidung für den Winter. Weiter unten gibt es Kleidungs-Tipps speziell für Mountainbiker, City-Radler und Rennradfahrer.

Alles, was du über Fahrradbekleidung für den Winter wissen musst

Welche Kleidungsstücke solltest du im Winter tragen?

Sonneneinstrahlung, persönliches Wärmebedürfnis, Außentemperatur, Windstärke, Grad der Anstrengung – viele Faktoren haben einen Einfluss darauf, in welchen Kleidern du dich wohlfühlst. So wird es schwierig, hier feste Vorgaben zu machen. Die beste Strategie ist es daher, dir einen Vorrat an unterschiedlichen Kleidungsstücken zuzulegen. Lange Ärmel, kurze Ärmel, unterschiedliche Materialien, leichte Oberteile und dickere Hosen – von allem etwas. So kannst du mixen, was du brauchst und dir ein Komfort-Outfit mit vielen Zwiebel-Schichten zusammenstellen.

Wenn du längere Touren oder Trainingsrunden machen möchtest, ist es außerdem ratsam, eine Fahrradtasche zu haben, in die du etwas Ersatzkleidung packen kannst, zum Beispiel eine winddichte Jacke für den Cool-off oder Abfahrten. Eine wasserdichte, mittelgroße Satteltasche mit etwa 7 Litern Inhalt ist perfekt dafür geeignet.

 

Welche Größe sollte Fahrradbekleidung für den Winter haben?

Generell sind viele dünne Schichten besser als wenige dicke – der bekannte Zwiebel-Look eben. Er hat viele Vorteile. Einerseits kannst du, wenn dir nach einer Weile warm wird, einzelne Schichten ablegen. Damit kannst du ein Überhitzen verhindern. Außerdem erwärmt sich die Luft zwischen den Schichten und bildet so ein zusätzliches Wärmepolster. Aus diesem Grund sollte das Winter-Outfit nicht zu groß sein, denn dann würde die Luft zirkulieren und immer neue kalte Luft kühlt den Körper schnell aus. Achte trotzdem darauf, dass die oberen Schichten ein wenig größer sind, dann kannst du bei Bedarf zusätzliche Lagen darunterziehen und so für mehr Wärme sorgen.

So kombinierst du im Winter im Fahrradbekleidung optimal:

Unterwäsche:

  • Zuunterst trägst du an besonders kalten Tagen Fahrrad-Thermounterwäsche, also eine lange Unterhose und ein Unterhemd. Hier sind Kleidungsstücke mit einem Anteil aus Wolle besonders angenehm und wärmend.
  • Armlinge und Beinlinge oder Beinwärmer sind eine gute zusätzliche Wärmeschicht, die dich im Sitzbereich und an den Schultern nicht einschränkt. 
  • Viele Fahrradfahrer frieren besonders an den Knien. Wenn es dir auch so geht, kannst du wärmende Knieschoner (nicht zu verwechseln mit Knie-Protektoren!) anziehen. 
  • Warme Socken sind wichtig. Wenn du keine wasserdichten Winterfahrradschuhe hast, kannst du es mit wasserdichten Socken versuchen.

Die mittlere Schicht:

  • Ein Fahrradtrikot mit kurzen oder langen Ärmeln sorgt je nach Temperatur und persönlichem Wärmebedürfnis für Komfort.
  • Obwohl Fleece-Pullover oder -jacken nicht unbedingt zum Radfahren empfohlen werden (sie sind zu winddurchlässig), sind sie im Winter doch eine sehr leichte, wärmende und schnell trocknende untere Schicht unter einer winddichten Jacke. 
  • Eine Fahrradhose, über der eine Überhose getragen wird, ist auch eine mittlere Schicht. Softshell mit angerauter Innenfläche ist weich, wärmend und dehnbar – und damit perfekt für Winterhosen für Fahrradfahrer geeignet. Für Schlechtwettertage gibt es sowohl MTB-Hosen als auch Rennrad-Bibs mit wasserabweisender Oberfläche. Dann brauchst du keine zusätzliche Überhose.

Äußere Lage:

  • Eine wasserdichte und winddichte Überhose hilft bei richtigem Schmuddelwetter weiter. 
  • Wenn du eine gute winddichte Fahrrad-Softshelljacke hast, kannst du sie mit den entsprechenden Baselayern (fast) das ganze Jahr tragen, sogar im Winter. Du brauchst aber eben ein paar Schichten darunter, sonst wird es zu kalt. Softshell ist praktischerweise meist wasserabweisend.
  • Wenn es regnet oder schneit, ist eine wirklich wasserdichte Fahrradjacke nötig. Wenn du schnell frierst, kannst du auch eine wattierte Thermojacke tragen. 
  • Über der Jacke kannst du noch eine winddichte Fahrradweste tragen, wenn du merkst, dass du im Brustbereich schnell auskühlst. Bei nächtlichen Fahrten ist eine leuchtende Weste sehr zu empfehlen. 

Verschiedene Kombinationsmöglichkeiten:

  • Ob bei frostigen Temperaturen lange Unterhose, Beinlinge und Fahrradhose oder eine Thermo-Fahrradhose dein Wohlfühl-Outfit sind, ist schwer vorherzusagen. Du kannst einfach verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, bis du deine Lieblings-Kombination gefunden hast. 
  • Ebenso funktioniert die Fahrrad-Oberbekleidung im Winter. Mehrere Longsleeves oder ein Pullover, eine dicke, wattierte Jacke oder eine Softshell plus Weste – alles eine Geschmacksfrage. 
  • Besonders wichtig ist eine zusätzliche Schicht für die Abkühlungsphase nach einem intensiven Training. Du willst dich schließlich nicht auf den letzten Metern erkälten!

 

Diese Fahrradbekleidung für den Winter brauchen Herren

Die passende Fahrradbekleidung für Herren zu finden, ist nicht weiter schwer, es gibt für alle Fahrraddisziplinen eine riesige Auswahl an Winterbekleidung! Du kannst Rennrad-Kleidung und auch Mountainbike-Outfits in allen möglichen Größen und Passformen finden, auch der persönliche Stil wird natürlich berücksichtigt. Viele Kleidungsstücke für Herren sind schlicht und sehr funktional gestaltet. Gerade in der MTB-Abteilung ist aber viel Abwechslung geboten, und die Kleidungsstücke taugen durchaus als Streetwear und sind auch abseits des Trails tragbar. 

 

Fahrradbekleidung im Winter für Damen

Es klingt vielleicht nach einem Vorurteil, aber tatsächlich ist es erwiesen, dass Frauen schneller frieren als Männer. Daher ergibt gerade im Winter oft die Regel “wie Männer +1” ein gutes Fahrrad-Outfit für Frauen. Als Frau kannst du die gleichen Kleidungsstücke in Lagen tragen wie Männer, nur solltest du immer eine zusätzliche Schicht einplanen.

Der Schnitt ist übrigens bei Fahrradbekleidung immer an die Figur angepasst und damit für Frauen nicht der gleiche wie für Männer. Gerade wenn es kalt ist, ist eine gute Passform der Fahrradbekleidung wichtig, damit sie sich gut an den Körper anpasst und der Fahrtwind nicht eindringen kann. Auch wenn Frauen mehrere Schichten übereinander tragen, kann so ein sportliches, figurbetontes Outfit entstehen. 

 

Muss Fahrradbekleidung für den Winter atmungsaktiv oder wasserdicht sein? 

Wenn die inneren Schichten deiner Fahrradbekleidung atmungsaktiv sind und schnell trocken, ist das ein großer Vorteil, denn so fühlt sich die Haut immer trocken an und kühlt nicht aus. Daher solltest du Funktionsbekleidung tragen, die Feuchtigkeit nach außen und damit weg vom Körper transportiert. 

Für die obere Lage gilt eine andere Regel! Atmungsaktiv oder wasserdicht – es ist zwar beides möglich, aber in der Regel überwiegt immer eine der beiden Eigenschaften. Bei deiner Fahrradbekleidung für nasses Winter-Wetter sollte das unbedingt die Wasserdichtigkeit sein. Nichts ist schlimmer, als im Winter bis auf die Haut nass zu werden. Daher ist eine wasserdichte Membran oder Beschichtung immer eine gute Idee, wenn du bei jedem Wetter draußen unterwegs bist. 

An kalten, aber trockenen Tagen solltest du dagegen auf atmungsaktive Kleidung zurückgreifen, denn dann überwiegen deren Vorteile. Wenn deine Fahrradjacke nur eine winddichte Membran hat, ist sie wahrscheinlich nicht ganz wasserdicht, aber zumindest wasserabweisend. Feuchtigkeit kann entweichen und trocken, du fühlst dich auf dem Fahrrad so mit Sicherheit wohler als in schweißnassen Kleidern. 

Du kannst übrigens Fahrradbekleidung für den Winter auch selbst imprägnieren. Besonders gut funktionieren Wash-in-Imprägnierer, die mit in die Waschmaschine gegeben werden und sich so optimal verteilen. Nach einigen Wäschen ist es empfehlenswert, die Wasserdichtigkeit wiederherzustellen.

Muss es denn wirklich Fahrradbekleidung sein?

Sagen wir mal, du willst auf deinem MTB durch den Winterwald fahren. Da wäre doch ein Schneeanzug eigentlich auch nicht schlecht, oder?! Doch, wäre er! Gerade wenn du viele Lagen übereinander trägst, und insbesondere dann, wenn diese Lagen auch noch aus dickeren Stoffen bestehen, solltest du unbedingt zu spezieller Fahrradkleidung greifen! Nur Oberteile und Hosen, die wirklich für Fahrradfahrer entworfen wurden, sind an die Fahrhaltung angepasst. Andere Kleider, selbst Sportbekleidung, würden an manchen Stellen kneifen, an anderen Stellen Falten werfen und scheuern. 

Winter-Fahrradbekleidung weist neben einem speziellen Schnitt auch eine besondere Konstruktion auf. Beispielsweise werden Nähte im Sitzbereich vermieden, damit sie nicht stören oder scheuern. Wenn du mehrere Schichten übereinander trägst, ist das sehr wichtig, denn viele Nähe an der falschen Stelle bedeuten unter Umständen wundgescheuerte Haut! Auch die Materialien sind an die Anforderungen von Fahrradfahrer*innen angepasst. Sie sind elastisch, schnell trocknend, pflegeleicht und oftmals geruchshemmend. Membranen und Beschichtungen sind für die Funktionalität zuständig, sie machen die Außenhaut wasserdicht, winddicht oder besonders wärmeisolierend.

Fazit: Je länger und intensiver deine Fahrrad-Runden im Winter werden, desto mehr lohnt sich die Investition in gute Bike-Bekleidung.

 

Was hat Fahrradkleidung im Winter mit der Sicherheit zu tun?

Deine Fahrradbekleidung sorgt im Winter in zweierlei Hinsicht für mehr Sicherheit.

  • Du wirst besser gesehen!

Fahrradbekleidung für den Winter hat meist reflektierende Elemente, zumindest bei den obersten Schichten ist das der Fall. Auch an Handschuhen und Überschuhen gibt es Selbstleuchter. Noch deutlich besser sichtbar bist du im Winterwetter in High-Vis-Fahrradbekleidung, die komplett aus reflektierendem Material besteht. Auch Fahrradbekleidung in Neonfarben ist im Winter sicherer. Auch wenn du sonst gerne unauffällige Farben trägst, solltest du bei schlechten Sichtverhältnissen Knallrot, Pink oder Gelb bevorzugen. 

An besonders trüben Tagen oder bei Dunkelheit kannst du auch eine auffällige Fahrradweste tragen.

  • Deine Muskeln kühlen nicht aus!

Dieser Punkt schützt dich gleich doppelt. Erstens ist bei kalten Muskeln das Verletzungsrisiko deutlich höher. Wie du sicher weißt, sind warme Muskeln geschmeidiger, daher solltest du dich vor dem Sport – auch vor dem Fahrradtraining – langsam aufwärmen, bevor du auf voller Flamme fährst. Wenn der Fahrtwind und die Außentemperatur verhindern, dass der Körper auf Betriebstemperatur kommt, steigt die Gefahr einer Muskelzerrung. Mit angepasster Kleidung ist diese Gefahr schnell gebannt.

Außerdem erleichtern es dir warme, bewegungsfähige Muskeln, angemessen auf die Fahrsituation zu reagieren. Steifgefrorene Hände beispielsweise lenken, bremsen und schalten nicht präzise, ebenso sieht es bei anderen Körperregionen aus. Nur wenn du dich warmhältst, kannst du schnell ausbalancieren oder Kurven sicher nehmen. Ausgekühlte Gliedmaßen steigern das Unfallrisiko! Wenn du im Winter die richtigen Kleidungsstücke für deine Fahrten auswählst, kannst du sichergehen, dass du dein Fahrrad sicher bedienen und steuern kannst. 

 

Winterkleidung für verschiedene Fahrraddiziplinen – unsere besten Tipps

Welche Kleidung im Winter die richtige ist, hängt auch davon ab, was du vorhast. Du brauchst natürlich für den Weg zur Arbeit eine andere Ausstattung als für intensives Rennradtraining. 

 

Fahrradbekleidung für den Winter in der City

Wenn du auch im Winter gerne kleinere Fahrradtouren machst, Weihnachtseinkäufe erledigst oder täglich zur Arbeit mit dem Fahrrad fährst, haben wir noch ein paar Tipps für dich:

  • Die wärmenden Baselayer bringen dich bei der Arbeit wahrscheinlich schnell ins Schwitzen, sie wären in geschlossenen Räumen einfach zu viel. Hier ist eine möglichst dicke Jacke wahrscheinlich doch die bessere Wahl. Eine Fahrrad-Winterjacke ist übrigens auf dem Fahrrad besonders bequem. Du kannst sie aber auch dann tragen, wenn du nicht auf dem Fahrrad unterwegs bist. 
  • Fahrradjacken sollten an den Ärmeln Reflektoren haben, wenn du im dichten Stadtverkehr unterwegs bist. Sie leuchten besonders dann auf, wenn du beim Abbiegen Handzeichen gibst. So wirst du im Stadtverkehr nicht übersehen. 
  • Wenn du zur Arbeit pendelst, kannst du auf das Wetter natürlich keine Rücksicht nehmen. Daher solltest du eine Regenhose zur Hand haben, die dich vor Regen und Schnee schützt. Wenn sie etwas weiter ist, passt sie sicher über deine Berufskleidung. Noch etwas wärmer und nahtlos dicht ist ein Onesie, ein Regenanzug. Wenn du ihn etwas größer kaufst, kannst du ihn unterwegs über der Kleidung tragen und im Büro ausziehen.
  • Hier noch unser Profi-Tipp für Berufspendler: Fahrradbekleidung ist in der Regel so geschnitten, dass der untere Rücken bedeckt bleibt. Bei Alltagskleidung und vor allem bei Business-Kleidung ist das nicht unbedingt der Fall. Hier hilft im Winter ein Nierengurt, wie ihn Rollerfahrer oder Motorradfahrer tragen, weiter. Solche Bauchgurte werden einfach über der Kleidung und unter der Jacke getragen, um den Bauch- und Nierenbereich warmzuhalten.
  • Wenn du mit dem E-Bike unterwegs bist, solltest du dich im Winter besonders warm anziehen. Auf dem E-Bike fährst du schneller. Das bedeutet, dass der Fahrtwind stärker ist. Da dir der Motor hilft, musst du dich aber gleichzeitig weniger anstrengen, du kommst also weniger ins Schwitzen. Wärmere Fahrradbekleidung ist da besonders wichtig. 

 

Fahrradbekleidung für den Winter auf dem Rennrad

  • Fahrradbekleidung für Rennradfahrer ist hauteng, das solltest du bedenken, wenn du dir ein Zwiebel-Outfit zusammenstellen willst. Hier kann es durchaus sein, dass du unter der Jacke, die im Sommer perfekt passt, nicht genug Platz hast für Unterhemd, Longsleeve und Trikot. Dann solltest du in eine etwas größere Jacke für den Winter investieren.
  • Du kannst für den Winter lange Bibs mit und ohne Träger kaufen, die eine warme Wattierung haben. Empfehlenswert sind aber Trägerhosen, denn die verhindern, dass am Rücken eine eiskalte Lücke entsteht.
  • Achte beim Kauf von Rennrad-Bekleidung für den Winter darauf, dass sie gut sitzende Bündchen hat. Oft gibt es Silikon-Beschichtungen, die verhindern, dass die Kleidung verrutscht. Wandernde Jackenabschlüsse oder Ärmel sind im Sommer schon echt nervig. Im Winter wird es scheußlich kalt, wenn Lücken entstehen. 
  • Rennradbekleidung unterscheidet auch im Winter oft zwischen hinten und vorne. Arme und Brustbereich sind winddicht und wärmend, am Rücken können die Kleidungsstücke gut atmen. Wenn dir am Rücken kalt wird, brauchst du eine Jacke, die rundum wärmt! 
  • Wenn dir bei Abfahrten der Windchill zu schaffen macht, kannst du es mit einem Trick der Profi-Rennradfahrer von anno dazumal probieren: Vielleicht ist es auch eine Legende, aber angeblich haben Rennradfahrer eine dicke Schicht Zeitung unter ihr Trikot geklemmt, wenn es bergab ging. Sie hat die Brust vor Fahrtwind geschützt. Unten angekommen, wandert die Zeitung dann einfach zum Recycling.
  • Wenn du deine Trainingsfahrten auf der Landstraße spulst, solltest du unbedingt darauf achten, dass möglichst viel an deiner Kleidung leuchtet und reflektiert. So übersehen Autofahrer dich nicht.
  • Gerade Rennradrunden finden bei viel Schnee und Eis aber vielleicht doch besser auf dem Rollentrainer statt, 

 

MTB-Bekleidung für den Winter

Der Winter stellt Offroad-Biker vor ganz besonders harte Bedingungen. Es wird nicht nur kalt, sondern auch ganz besonders schmutzig und rutschig. Unter Matsch und Schnee bleibt so manches Hindernis verborgen, bis du darüberrollst. Du wirst also wahrscheinlich öfter unfreiwillig absteigen als im Sommer. Das bedeutet einerseits: Protektoren nicht vergessen! Andererseits wird es ganz besonders nass!

  • MTB-Kleidung für den Winter sollte besonders gut waschbar sein, das ist das A&O.
  • Da die Sturzgefahr steigt, ist besonders robuste und reißfeste Kleidung gefragt.
  • Du solltest hier beim Kleiderkauf auch an deine Protektoren denken! Sie müssen unter die Fahrradbekleidung passen oder darüber getragen werden können, ohne dir Arme und Beine abzuschnüren.
  • Um dir genug Bewegungsfreiheit zu lassen, ist Mountainbike-Bekleidung meist deutlich weiter geschnitten als Rennradbekleidung. Das macht es besonders einfach, ein paar Schichten mehr zu kombinieren. 
  • Westen über einer leichten Jacke lassen den Armen mehr Spielraum. 
  • Mountainbike-Bekleidung ist rundum dicht, sie schützt den Körper vor Wind und Nässe. Von vorne soll der Fahrtwind draußen bleiben, am Rücken soll der Teil des Trails, den deine Reifen hochschleudern, dich nicht durchweichen. 
  • Besonders praktisch und warm ist ein Overall oder Onesie, also ein Anzug, der dich von Kopf bis Fuß einpackt. 
  • Oft haben Winterjacken für Mountainbiker Kapuzen. Wenn sich das nicht mit deinem Helm verträgt, oder der Neck-Brace in die Quere kommt, brauchst du eine Jacke ohne oder mit abnehmbarer Kapuze. 

 

Die passenden Accessoires für den Winter

Tatsächlich ist es aber der Kleinkram, der den Winter auf dem Fahrrad erst so richtig angenehm macht. Da die kleinen Teile und Accessoires wirklich wichtig sind für dein Wohlbefinden, stellen wir sie dir in anderen Beiträgen separat vor. Auch Fahrradsicherheit und -pflege im Winter sind wichtige Themen, auch hier haben wir wichtige Informationen im Bike Blog.

Alles was du wissen musst, wenn du im Winter radfahren möchtest – die Blog-Serie:

 

Titelbild: Kaur Martin auf Unsplash

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