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Welche Fahrradjacke brauchst du im Sommer?

Es gibt eine riesige Auswahl an Sommerjacken, es gibt sie für Herren, Damen und Kinder, für Fahrradfahrer oder Wanderer, für Rennrad oder Mountainbike. Hier erfährst du, welche Jacken es für sommerliches Wetter gibt und kannst in Fragen & Antworten blitzschnell herausfinden, welche davon am besten für deine Fahrrad-Pläne geeignet ist. 

Es ist manchmal schwierig, sich zwischen einer Windjacke, einer Weste oder einer Sommer-Fahrrad-Regenjacke zu entscheiden. Hier erfährst du, was welche Jacke kann, und eine Entscheidungshilfe in Fragen und Antworten hilft dir bei der Auswahl. Welche davon du ganz konkret für welche Art Fahrrad-Abenteuer auf dem Gravelbike, Rennrad oder MTB brauchst, kannst du anschließend nachlesen, zum Schluss listen wir die Eigenschaften der Jacken auf. Aber fangen wir doch mit der grundlegenden Frage an: Müssen Herren für den Sommer eine Fahrradjacke für Herren kaufen und Frauen eine Jacke für Damen? Oder ist der Unterschied doch nicht soooo wichtig?

 

Fahrrad-Herrenjacke und Damenjacken für den Sommer – ist das wirklich wichtig?

Während bei vielen anderen Accessoires das Geschlecht der Träger*innen keine Rolle spielt, sind zwei Kleidungsstücke für Fahrradfahrer*innen ausgenommen. Bei Fahrradhosen und Fahrradjacken gilt: Sie müssen gut passen, sonst schneiden sie ein oder bilden Falten, die scheuern oder zwicken. Wenn sie an den Körper angepasst sind, passiert das in der Regel nicht. 

 

Fahrradjacken-Sommer-Damen-und-HerrenFahrradjacken für den Sommer gibt es in Herren-Schnitten und Damen-Schnitten 

 

Fahrradjacken für den Sommer für Herren

Längere Ärmel, Platz an den Schultern und ein längerer Rücken – der Schnitt von Sommer-Fahrradjacken für Herren ist an die Fahrhaltung angepasst, so wie es auch bei anderer Fahrrad-Oberbekleidung der Fall ist. Herrenjacken haben oft breitere Schultern einen geraden Schnitt und weiten sich nicht am unteren Bund. Fahrrad-Regenjacken sind meist noch ein Stückchen länger, so läuft das Regenwasser nicht auf Rücken und Hose. 

Fahrradjacken für den Sommer für Damen

Im Gegensatz zur gerade geschnittenen Herrenjacke sind sommerliche Fahrradjacken für Damen meist tailliert und werden im Bereich der Hüften wieder etwas weiter. So sitzt die Jacke bequem am Oberkörper. Die Sitzhaltung auf dem Fahrrad wird natürlich auch hier berücksichtigt, es gibt längere Ärmel, Bewegungsfreiheit für die Schultern und ein Rückteil, dass den Rücken auch im Sitzen bedeckt. Wenn eine Jacke mit Klettverschlüssen und Zügen noch individuell angepasst werden kann, sitzt sie besonders gut und flattert nicht im Fahrtwind.

An der Farbe sind Fahrradjacken für Herren und Damen heute eher schwer zu unterscheiden, es gibt sie in allen möglichen Stilen.

 

Diese Fahrradjacken sind die besten für den Sommer

 

Hardshell Fahrrad-Regenjacken für den Sommer

Eine Regenjacke ist auch unter den Fahrradjacken der Klassiker für den Sommer. Die meisten Regenjacken sind Hardshelljacken, denn diese Jacken haben eine hohe Wassersäule (Erklärung siehe weiter unten). Hardshelljacken sind weitestgehend wasserdicht und halten dich damit auch im Platzregen über längere Zeit trocken. 

Hardshelljacken gibt es in drei unterschiedlichen Varianten:

  • Es gibt Jacken, bei denen das Obermaterial mit einer hauchdünnen Membran verklebt (“laminiert”) wird, um sie abzudichten. Diese Jacken sind besonders leicht und können klein zusammengepackt werden, sie heißen oft “einlagig”.
  • Für ein angenehmes Tragegefühl und etwas mehr Wärme kann im Inneren ein Futterstoff aufgeklebt werden. Der Futterstoff verändert nicht nur das Tragegefühl, er schützt auch die Membran, diese Jacken sind besonders haltbar. Je nach Konstruktion heißt so ein Material-Sandwich “zweilagig oder 2,5-lagig”.
  • Andere Jacken haben zusätzlich zur äußeren Lage ein loses Innenfutter aus Mesh-Gewebe, das an wenigen Punkten befestigt ist und ansonsten lose in der Jacke “hängt”. Diese Jacken gelten als besonders gut belüftet, sie werden auch als “dreilagig” (Oberststoff+Membran+Futter) oder ebenfalls als “zweilagig” (Oberstoff/Membran+Futter) bezeichnet.
  • Achtung, oft gibt es Unterschiede, wie diese Schichten zusammengezählt werden. Ein Blick in die Artikelbeschreibung hilft meist, wenn du wissen willst, wie genau ein Hersteller “einlagig, 2,5-lagig oder dreilagig” definiert.

Meist sind Hardshelljacken auch winddicht, sie haben allerdings auch einen Nachteil: das abgedichtete Gewebe ist im Vergleich zu Stoffen recht steif und kann bei jeder Bewegung “knistern”. Bei hochwertigen Regenjacken hält sich diese Eigenschaften allerdings in Grenzen. Da das Gewebe einer Hardshell Sommer-Regenjacke nicht nachgibt, ist eine gute Passform sehr wichtig. Aus diesem Grund sind hier auch Fahrradjacken für Herren und Jacken für Damen besonders häufig, während bei softeren Jacken auch Unisex-Versionen gut sitzen können. 

 

Softshelljacken

Softshelljacken sind meist “nur” wasserabweisend, dafür sind sie dehnbar und wärmen etwas besser als Hardshelljacken. Es gibt diese Jacken in unterschiedlichen Materialstärken, damit sind sie für verschiedene Wetterlagen geeignet. Eine dünne Softshelljacke kannst du gut als Fahrradjacke für den Sommer nutzen, da sie dich vor Wind und leichtem Regen schützt. Dickere Stoffe eignen sich für kühles Wetter in der Übergangszeit. Die Innenseite ist hier meist gebürstet und damit besonders weich auf der Haut, die Jacke trägt sich daher auch im Sommer über einem Top oder T-Shirt sehr angenehm.

Softshell-Fahrradjacke

Softshell-Fahrradjacke. Hier MTB AllMountain von Leatt

 

Windbreaker oder Windjacken

Die meisten Hardshell-Regenjacken und viele Softshelljacken sind winddicht, warum solltest du da eine Windjacke kaufen? Ganz einfach: Windbreaker oder Windjacken sind meist deutlich atmungsaktiver als Regenjacken und damit an windigen, aber trockenen Tagen oder bei viel Fahrtwind deutlich angenehmer zu tragen als eine dichte Regenjacke.

 

Bikewesten

Gerade auf dem Rennrad oder beim Bike-Trekking werden im Sommer gerne Fahrrad-Westen getragen. Meist sind sie aus wasserabweisendem Stoff, daher bleibt bei leichtem Nieselregen dein Rücken trocken, während deine Arme unbedeckt bleiben und so für den Temperaturausgleich sorgen. Fahrradwesten sind vor allem bei flotten Fahrern*innen beliebt, für die der kalte Fahrtwind am Oberkörper unangenehm ist. 

 

Gut-sichtbare-Fahrradweste

Fahrradweste in Leuchtfarbe. Hier Endura Pakagilet

Etwas anders ist natürlich die Funktion von Leuchtwesten, die dich bei schlechter Sicht besser erkennbar machen, oder eine Gruppe von Fahrradfahrer*innen zusammenhalten. Über den Style könnte man diskutieren, sicherheitstechnisch sind sie auf jeden Fall eine gute Idee.

 

Fleecejacken als Fahrradjacke für den Sommer … eher nicht!

Während beim Wandern, Joggen oder bei anderen Sportarten gerne Fleecejacken mitgenommen werden, sind diese Jacken im Radsport eher selten unterwegs. Warum ist das so? Die Geschwindigkeit ist dafür verantwortlich, Fleecejacken sind zwar warm und angenehm weich, außerdem sind sie leicht und trocknen schnell. Das Gewebe ist aber recht grobmaschig und damit sehr winddurchlässig. Der Fahrtwind auf dem Fahrrad kann durch eine Fleecejacke ungehindert hindurchpusten, sie würde an kühlen Sommertagen kaum warmhalten, wenn du nicht eine winddichte Jacke darüber trägst. Zwei Jacken sind für den Sommer wiederum zu viel, daher sind Fleecejacken ein gutes Baselayer für Winter, Gebirge oder Seeluft, als einzige Sommer-Fahrradjacke sind sie unpraktisch!

 

Ultraleichte Fahrradjacken

Ultraleichte Fahrradjacken für den Sommer machen ihrem Namen alle Ehre, es gibt Exemplare, die nur wenig mehr als 100 Gramm wiegen. Sie sind vor allem für Rennradfahrer gedacht, aber auch Trekkingfahrer, Mountainbiker oder Citybiker profitieren davon, wenn sie ein winziges Päckchen aus der Tasche ziehen können, das sie vor einem Platzregen schützt.

Ultraleichte Jacken sind meist wasserabweisend oder wasserdicht, außerdem funktionieren sie als Windbreaker. Mit ihrem Wärmevermögen ist es allerdings nicht weit her.

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 Leichte Fahrrad-Sommerjacke für Damen. Hier Craft Essence Light Windjacke

 

Fahrradjacken für den Sommer – häufige Fragen als Entscheidungshilfe

Mit ein paar einfachen Fragen zur perfekten Sommer-Jacke für Biker:

F: Wer braucht eine Jacke? 

A: Suchst du eine Fahrradjacke für den Sommer für Herren oder für Damen? Auch für Kinder gibt es übrigens coole Fahrradjacken, mit denen sommerliche Touren gleich viel mehr Spaß machen.

F: Welche Art Jacke willst du? 

A: Eine Regenjacke, eine Windjacke, eine leichte Softshelljacke… es gibt viel Auswahl! 

F: Für welche Fahrrad-Disziplin brauchst du eine Sommerjacke? 

A: Mountainbike-Kleidung ist eher weit, lässig und robust, Rennradbekleidung ist körpernah und hoch funktional, Kleidung für Trekkingbiker und Gravel-Fahrer ist irgendwo dazwischen, sie sehen aus wie reguläre Outdoorjacken. Es gibt für jeden (Fahr-)Stil die passende Jacke! Mehr dazu weiter unten...

F: Willst du die Jacke lieber dicht oder gut belüftet? 

A: Absolut regenfest oder mit ein paar Belüftungsöffnungen – beides gleichzeitig geht leider nicht. 

F: Welche Ausstattung willst du?

A: Abzippbare Ärmel, Taschen am Rücken, wasserdichte Handytasche, verstellbarer Bund oder eine eingebaute Transportmöglichkeit – es gibt viele coole Ideen, die eine Fahrradjacke besonders praktisch machen.

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Fahrradjacke für Damen, die Ärmel können per Reißverschluß abgenommen werden. Hier Moab ZO Jacket von Vaude

 

F: Wie schweißtreibend/lang ist dein Radtraining denn so?

A: Es gibt Jacken, die eine geruchshemmende Beschichtung haben, auf mehrtägigen Touren oder bei hartem Training sind diese Jacken für empfindliche Nasen sehr zu empfehlen. 

F: Welche Sommer-Fahrradjacke brauchst du wo?

  • Nordsee, Ostsee: Vor allem an der Nordsee wird es sehr windig, es regnet außerdem immer wieder. Hier ist eine wasserdichte Jacke Pflicht, eine Windjacke oder eine Weste sollten auch im Gepäck sein. Und eine wärmende, leichte Fleecejacke kann den Windchill mildern. An der Ostsee ist es mit etwas Glück milder, trotzdem sind solltest du dich vor Wind und Regen schützen können.
  • Gebirge: Wind und schnelle Wetterwechsel sind auch im Gebirge ein Thema, aber hier ist es gerade in höheren Lagen oft deutlich kälter als im Tal. Eine Schicht mehr ist da immer gut, vor allem, wenn du schnell und mit wenig Tretaufwand bergab fährst! Hier ist eine gute Regenjacke ein Muss, je nach Wetterlage sorgt ein leicht wärmendes Baselayer in Form eines Pullovers oder einer Fleecejacke für zusätzliche Wärme. Eine leichte Windjacke oder eine winddichte Weste schützt dich bei flotten Abfahrten.
  • Franken und das Rheintal: Diese beiden Gegenden sind die wärmsten Ecken Deutschlands, hier solltest du vor allem für gute Belüftung sorgen und darauf achten, dass deine Fahrradbekleidung UV-Schutz bietet. Eine leichte, gut belüftete Regenjacke sollte sich trotzdem in deinen Fahrradtaschen befinden, genug Wasservorräte sind aber unter Umständen wichtiger. 
  • Abgesehen von diesen Extrem-Lagen kannst du deine Jacke auf die aktuelle Wetterlage abstimmen.

F: Was willst du ausgeben? 

A: Zu guter Letzt ist der Kauf von Sportbekleidung immer auch eine Preisfrage. Es gibt sehr günstige Fahrradjacken, im Warentest und im Praxistest zeigt sich aber, dass deine Jacke deutlich länger in Form bleibt, wenn du dir eine gute Jacke leistest. Wie immer bei Fahrrädern und Fahrrad-Accessoires hat sich beim Kauf von Fahrradbekleidung folgende Faustregel bewährt: Je öfter und je länger du auf dein Fahrrad steigst, desto mehr lohnt sich gutes Material!

Ganz konkret: Welche Fahrradjacke brauchen Damen und Herren im Sommer? 

Welche Jacke du brauchst, hängt – abgesehen vom Wetter – davon ab, was du vorhast mit deinem Fahrrad! 

 

Fahrradjacke-Sommer-fuer-Herren-MTB

Für jede Bike-Disziplin gibt es die passende jacke, hier eine MTB Hardshell

 

Welche Sommer-Fahrradjacke für welche Fahrrad-Disziplin?

  • Fahrradtour bis zu einem Tag: Hier musst du nicht viel vorausplanen, je nachdem, welches Wetter für den Reisetag angesagt ist, solltest du eine leichte Windjacke und eine Regenjacke zur Auswahl haben. Wenn du weißt, dass du dich unterwegs unterstellen kannst, reicht eine wasserabweisende Jacke im Rucksack, wenn du in abgelegenen Gegenden unterwegs bist, kann eine wasserdichte Hardshelljacke nie schaden. Die Kapuze sollte eine Möglichkeit bieten, sie seitlich zusammenzuziehen, damit sie deine Sicht links und rechts nicht zu sehr einschränkt.
  • Bikepacking: Bikepacking und mehrtägige Fahrradtouren brauchen etwas mehr Planung, denn so ganz genau lässt sich das Wetter selten im Voraus festnageln. Hier bist du mit möglichst flexiblen Kleidungsstücken am besten unterwegs. Es gibt zum Beispiel Fahrradjacken, die dank abzippbarer Ärmel auch zur Weste werden. Eine Regenjacke gehört zur Standardausrüstung, eine Windjacke ist optional. Wenn du nicht gerade in Italien oder anderen wärmeren Gefilden unterwegs bist, ist es für mehrtägige Touren besser, eine etwas größere Regenjacke zu kaufen, unter die ein Pullover oder eine dünne Fleecejacke passt. Da du ohnehin mit Fahrradtaschen unterwegs bist, musst du das Packmaß nicht ganz so streng beurteilen, auch ein etwas höheres Gewicht der Jacke ist zu verschmerzen, wenn du sie nicht im Rucksack, sondern am Rahmen transportierst. Eine Weste mit vielen Taschen verstaut wichtigen Kleinkram in Reichweite und schützt den Oberkörper vor Zugluft.
  • Rennradtraining: Ultraleichte Regenjacken und hautenge Windjacken, wie immer ist Rennradbekleidung vor allem windschnittig. Auch Road-Jacken haben besonders glatte Oberflächen und kein überflüssiges Material, damit sie keinen unnötigen Windwiderstand bieten. Sie sind außerdem einlagig, denn das spart Gewicht. 

 

Fahrradjacke-Sommer-Kinder

Auch für Kinder gibt es viele Fahrradjacken für sommerliche Fahrradtouren

 

  • MTB-Touren: Jacken für Mountainbiker müssen mit zwei Widrigkeiten klarkommen, die anderen Kleidungsstücken eher selten begegnen: Matsch und Ästen. Sie sind daher besonders dicht und außerdem besonders reißfest. Etwas mehr Platz ist auch, das lässt zum einen mehr Bewegungsspielraum, zum anderen passen Protektoren unter die Jacke. Eine weit geschnittene, atmungsaktive Regenjacke ist da die beste Wahl. Die Kapuze muss es dir erlauben, den Kopf zu drehen, damit du auf dem Trail eine gute Rundum-Sicht hast. 
  • City-Biker: Sommerjacken für City-Biker sind gerne etwas weiter, damit deine Alltagskleidung gut darunter Platz hat, notfalls kann auch noch eine kleine Messengerbag unter der Jacke getragen werden damit sie trocken bleibt. Hier gibt es viele verschiedene Stile, von schlicht und schick bis bunt und sportlich kannst du damit dein Outfit ergänzen. Im Straßenverkehr musst du vor allem gesehen werden, Jacken mit Reflektoren sind daher bei Schmuddelwetter sehr zu empfehlen. 

 

Diese Eigenschaften sollte eine gute Fahrradjacke für den Sommer mitbringen

1. Eine Fahrradjacke für den Sommer muss atmungsaktiv sein! Atmungsaktive Gewebe sind für Sommerjacken natürlich ein absolutes Muss! Gerade bei großer Hitze schwitzt du schnell und viel. In einer Jacke, die Flüssigkeiten nicht durchlässt, würde es da schnell nass, ein Hitzestau droht. Hier gibt es einige Möglichkeiten, für eine bessere Luftzirkulation zu sorgen. 

  • Viele Jacken haben Belüftungsöffnungen, also kleine Ösen und Mesh-Gewebe im Achselbereich oder Reißverschlüsse unter den Armen (“Pit-Zipps”) oder auf der Brust, die du bei Bedarf öffnen oder schließen kannst.
  • Die Taschen der Jacke werden gerne direkt auch als Belüftungsöffnung genutzt. Der innere Beutel ist dann aus Netzstoff, bei geöffneter Tasche kann Feuchtigkeit abziehen und frische Luft eindringen.
  • Stufe 1 der Atmungsaktivität ist die Dampfdurchlässigkeit. Das bedeutet, das Gewebe der Fahrradjacke lässt zwischen den Fasern winzige Dampftröpfchen nach außen dringen. Regentropfen sind deutlich größer, sie können nicht von außen ins Innere der Jacke gelangen.
  • Noch etwas angenehmer wird es in Fahrradjacken, die Feuchtigkeit aktiv an die Oberfläche abgeben. Hier saugen die Fasern Feuchtigkeit von innen nach außen, so ähnlich wie ein Kerzendocht Wachs aufsaugt. Man spricht hier auch vom Wicking-Effekt (wick, engl “Docht”)

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An dieser Sommerjacke können die Reißverschlüsse zur Belüftung geöffnet werden. Hier AllMountain 5.0 Jacket Rushvon Leatt

2. Eine wasserdichte Jacke ist immer gut! Membranen, Beschichtungen und High-Tech-Gewebe, es gibt viele Möglichkeiten, eine Jacke wasserdicht zu bekommen. Wie dicht die Jacke ist, verrät dir die Wassersäule; je höher der Wert, desto dichter ist die Jacke. Normalerweise gelten Textilien mit einer Wassersäule ab 10 000 mm als wasserdicht, es gibt aber Outdoorjacken, bei denen der Wert bis 20 000mm reicht. 

Es gibt auch wasserdichte Handschuhe, die die Hände am Lenker vor Nässe schützen und für guten Grip sorgen.

 

3. Winddichte Jacken sind bei trockenem Wetter angenehm. Das Material einer Windjacke schützt vor Zugluft, es lässt Wind und Fahrtwind nicht eindringen. In diesem Zusammenhang solltest du auch den Windchill-Effekt berücksichtigen. Windchill bedeutet, dass von Wind oder Fahrtwind die wärmende Luftschicht um deinen Körper weggeblasen wird, und du trotz warmer Temperaturen frierst. Das kann bei Hitze ganz angenehm sein, an kälteren Tagen kühlen Fahrradfahrer besonders schnell aus, denn der Fahrtwind schraubt die “gefühlte Temperatur” schnell noch ein paar Grad herunter. Es gibt Formeln, die den Windchill-Effekt berechnen, aber du willst ja nicht rechnen, sondern Fahrrad fahren. Daher unser Tipp: Eine dünne Windjacke oder ein winddichte Fahrradweste ist bei trockenem Wetter hilfreich, vor allem dann, wenn du gerne schnell fährst.

Denke dabei auch an deine Hände; leichte, winddichte Fahrradhandschuhe schützen vor klammen Fingern.

 

4. Wasserdichte Reißverschlüsse und Nähte sind wichtig! Wenn du auf dem Fahrrad unterwegs bist, ist der Reißverschluss deiner Jacke besonders stark gefordert. Der Fahrtwind drückt die Regentropfen zwischen den Zähnchen hindurch, auch der Fahrtwind kann bei flotten Fahrten für Zugluft im Brustbereich sorgen. Ein durchgehender Reißverschluss wird daher entweder von einer Klappe geschützt, oder es wird ein wasserdichter (oder zumindest wasserabweisender) Zipper verarbeitet. 

 

5. Vorne ≠ hinten an der Fahrradjacke! Deine anderen Jacken sind in der Regel rundherum aus dem gleichen Material, bei Fahrradjacken ist das anders. Der Fahrtwind kühlt nur von vorne, er ist der Grund für diesen Unterschied. Der Rücken vieler Bike-Sommerjacken ist belüftet, während Bauch, Brust und Arme von einer winddichten Schicht geschützt werden. 

 

6. Eine helmtaugliche Kapuze schützt Fahrradfahrer*innen doppelt. Starker Wind oder auch ein Regenguss könnten deiner Bikepacking-Tour schnell ein Ende setzen, denn Fahrradhelme haben viele Belüftungsöffnungen – mit nassen Haaren und kalten Ohren macht der Tag im Sattel wenig Spaß. Hier kommt dir eine der Besonderheiten einer Fahrradjacke zugute – die helmtaugliche Kapuze. An Sommer-Fahrradjacken für Herren fällt sie meist gar nicht weiter auf, gerade bei kleineren Fahrradjacken für Damen sehen die Kapuzen manchmal unverhältnismäßig groß aus. Das liegt nicht etwa daran, dass die Designer geschlafen haben, die übergroßen Kapuzen schützen deinen Kopf plus Helm vor Wind und Wetter! Oft kannst du die Weite noch einstellen, damit du trotz aufgezogener Kapuze genug siehst.

 

7. Reflektierende Elemente sorgen für bessere Sichtbarkeit. Bei trübem Wetter wirst du besser gesehen, wenn deine Jacke mit reflektierenden Details bestückt ist, das ist besonders in Städten wichtig und für Biker, deren Fahrradtouren auf öffentlichen Straßen oder an Landstraßen entlang führen. 

 

Auch die Farbe spielt bei der Sichtbarkeit eine Rolle, denn helle, bunte Farben werden natürlich besser gesehen. Aber neben dem persönlichen Geschmack spielt noch ein anderer Aspekt bei Fahrradjacken für den Sommer eine wichtige Rolle: in schwarzen Kleidungsstücken wird es ganz besonders heiß. Wenn du also bei Hitze und Sonnenschein Fahrradtouren fahren willst, fühlen sich helle Kleidungsstücke weniger warm an.

8. Der Silikonbesatz hält die Jacke an Ort und Stelle. Am Bund vieler Fahrradjacken findest du einen Silikonstreifen, der verhindert, dass die Jacke den Rücken hinauf rutscht. Auch an den Ärmelbündchen kann es rutschhemmende Beschichtungen gaben. 

9. Die Rückentasche bleibt erreichbar. Rückentaschen sind der klassische Stauraum für Fahrradfahrer, daher haben viele Sommerjacken entweder Rückentaschen oder einen Eingriff, durch den du an deine Trikottaschen herankommst. 

 

Fazit:

Wir wünschen dir natürlich perfektes Wetter für deine Fahrradtouren: trocken, nicht zu warm und nicht zu kalt. Aber wenn das Wetter nicht mitspielt, hast du mit dieser Kaufhilfe die passende Jacke im Gepäck!

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