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Der Leatt DBX 4.0 Fullface-Helm im Test

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Die südafrikanische Firma Leatt war in ihren Ursprungszeiten vor allem für ihre Neckbraces bekannt, hat sich aber nach und nach zu einem führenden Hersteller für Protection und Fahrradbekleidung entwickelt. Neben den Leatt Neckbraces gibt es mittlerweile auch verschiedene Schoner, Protektorenjacken, Handschuhe, Bekleidung und eben auch Helme. Den superleichten und extrem gut belüfteten Leatt DBX 4.0 Integralhelm haben wir uns für einen Test genauer angeschaut.

Allgemeines zum Helm

Seit etwas mehr als einem Jahr ist der DBX 4.0 von Leatt nun auf dem Markt und richtet sich dabei an alle Fahrer, die einen leichten und dennoch extrem robusten Helm auf dem Kopf haben möchten. Der Helm ist zwar für den Einsatz im Downhill zertifiziert, ist laut Leatt aber für alle Arten des Mountainbikens bestens geeignet – egal ob Downhill, Uphill, Enduro oder E-Bike.

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Der Helm ist bei uns in 5 verschiedenen Farben erhältlich – schwarz, blau, grau, rot und grün. Im Inneren des Helmes sorgen die herausnehmbaren, atmungsaktiven und waschbaren Dri-Lex-Polster für den notwendigen Komfort während der Fahrt. Damit ihr beim Fahren nicht überhitzt, hat Leatt seinem DBX 4.0 ganze 22 Belüftungsöffnungen spendiert, so dass auch an heißen Tagen kein Hitzestau im Helm entstehen kann. Für die Sicherheit hat sich Leatt natürlich auch etwas einfallen lassen und das hauseigene 360° Turbine System integriert, bei dem kleine Gumminoppen im Helminneren dafür sorgen die Rotationsenergie bei einem Aufprall zu verringern. Um den wichtigen Faktor der Energieabsorbierung noch zu vergrößern, besteht der Helm aus einem EPS/EPO-Impact-Schaum, der sich direkt unter der Helm-Außenschale verbirgt. Auch beim Visier des Helmes hat sich Leatt etwas gedacht, denn es verfügt über eine Sollbruchstelle. Zu guter Letzt hat Leatt darauf geachtet, dass der DBX 4.0 Helm mit einem Neckbrace harmoniert und es keine Bewegungseinschränkungen zu befürchten gibt. Der Helmverschluss ist mit einem magnetischen Fidlock-System ausgestattet und lässt sich mühelos auch einhändig öffnen und schließen.



Passform & Sitz

Wir sind den Helm in Größe L gefahren, was bei einem Kopfumfang von 59 cm perfekt gepasst hat. Die originalen Wangepolster waren etwas zu eng, so dass wir die schmaleren, im Lieferumfang enthaltenen, Pads montiert haben. Insgesamt sitzt der Helm sehr angenehm auf dem Kopf und auch nach etlichen Stunden spürt man keinerlei Druckstellen oder ähnliches. Seinerzeit waren Leatt-Helme sehr eng an der Kopföffnung, allerdings scheint dies nicht mehr der Fall zu sein. Der DBX 4.0 lässt sich mühelos auf- und absetzen.

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Auf dem Trail

Der erste Test des DBX-4.0-Helms fand auf einem unserer Hometrails statt, zu dessen Start man einige hundert Meter bergab rollen muss. Auf diesem Weg wurde uns eines gleich klar – Leatt hat mit seinen 22 Belüftungslöchern nicht zu viel versprochen. Die kalte Luft zirkuliert um den gesamten Kopf und sorgt so zweifelsfrei dafür, dass man auch bei anstrengenden Fahrten im Sommer nicht überhitzen wird. In Kombination mit dem geringen Gewicht hat man so eher das Gefühl einen Halbschalenhelm auf dem Kopf zu haben, was natürlich sehr angenehm ist.

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Manche Fullface-Helme haben das Problem, dass sie im Kinnbereich sehr geschlossen sind und eng am Gesicht anliegen und so die Sauerstoffzufuhr zum Atmen reduzieren. Nicht so der Leatt DBX 4.0, denn seine große, weit ausgesparte Kinnpartie sorgt auch hier für eine große Luftzufuhr. Für schlammige Verhältnisse oder Trails auf denen Steine umherfliegen können, hat Leatt ein passendes Kunststoffgitter entworfen, welches sich in die Öffnung klippsen lässt. So kann man selbst entscheiden, wie man den Helm gerne fahren möchte.

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Besonders angenehm ist auch der magnetische Fidlock-Verschluss des Helmes, welcher sich mühelos einhändig öffnen und schließen lässt.

Dem Visier hat Leatt eine Sollbruchstelle spendiert. Dies trägt natürlich zur Sicherheit bei, sorgt aber auch dafür, dass es nur in einer voreingestellten Position steht und sich nicht verstellen lässt. Die Position des Visiers sieht optisch gut aus, bei tief stehender Sonne oder extremen Bedingungen mit Regen und Schlamm hätten wir es uns ab und zu etwas tiefer gewünscht.

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Positiv bemerkbar hat sich auch das Gewicht gemacht. Wir haben den Helm auf unseren Enduro-Runden, oder beim Schieben auf dem Hometrail nur sehr selten abgesetzt. Durch das geringe Gewicht, die super Belüftung und die uneingeschränkte Sauerstoffzufuhr gibt es einfach keinen Grund den DBX 4.0 ständig auf- und abzusetzen.

Das Sichtfeld des Helmes ist enorm groß und die von uns verwendete Leatt Goggle passt hervorragend hinein. Aber auch verschiedene Brillen von Fremdherstellern (O’Neal und 100% ausprobiert) ließen sich ohne Probleme tragen, ohne, dass die Brille beispielsweise auf die Nase gedrückt hat.

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Pro
●    extrem leicht (Größe L / 970 Gramm, selbst gewogen)
●    sehr gut belüftet (22 Belüftungsöffnungen)
●    360° Turbine System zur Verminderung der Rotationskräfte (ähnlich MIPS)
●    Magnetverschluss für einhändige Bedienung

Kontra
●    nicht verstellbares Visier
●    die 22 Belüftungsöffnungen erhöhen den Reinigungsaufwand

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Fazit
Der Leatt DBX 4.0 überzeugt mit einer Vielzahl an Features, ist sehr bequem, dank des 360° Turbine Systems super sicher und vor allem extrem gut belüftet. Das geringe Gewicht trägt dazu bei, dass man ihn selbst auf Enduro-Touren problemlos tragen kann. Mit dem Magnetverschluss lässt sich der Helm einhändig binnen Sekunden absetzen und auch eine große Goggle passt problemlos in das große Sichtfeld. Bei all diesen positiven Eigenschaften vergisst man auch schnell, dass man das Visier in der Höhe nicht verstellen kann. Auch der Preis von 249 Euro UVP ist in diesem Fall nicht überzogen. Wir können den Helm ausnahmslos empfehlen!


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