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Home auf Trails - unterwegs auf den Spuren von Danny MacAskill und Claudio Caluori im schweizerischen Lenzerheide

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Vergangenen Sommer haben wir uns auf die Spuren von Danny MacAskill und Claudio Caluori begeben und die Strecken aus dem legendären Video „Home of Trails“ unter die Stollen genommen. Den zweiten Stop unserer Reise haben wir dabei in der Lenzerheide eingelegt!

Nachdem wir in Flims einen wunderbaren ersten Tag unserer Home of Trails Reise hatten, ging es am Abend weiter in Richtung Lenzerheide. Rund 45 Autominuten später waren wir vor Ort, sind in unser Hotel direkt am Bikepark eingecheckt und haben unsere Bikes für den nächsten Tag frisch gemacht. Auch in der Lenzerheide, wo auch der UCI Downhill World Cup regelmäßig Halt macht, sollte uns ein Guide führen, damit wir die Trails aus dem legendären Home of Trails Video auch wirklich finden würden.



Pünktlich um 8.30 ging es am nächsten Morgen los und zu unserer Erleichterung erstmal mit der Rothorn Gondel hinauf zum Startpunkt des Bikeparks, denn nachdem wir am Vortag 9 Stunden im Sattel saßen, waren die Knochen noch etwas müde. Der Bikepark war aber erst für den Nachmittag geplant, so dass wir nur kurz in die nächste Gondel umstiegen um bis auf den Gipfel des Rothorns zu fahren. Oben erwartete uns nicht nur eine großartige Aussicht über das Tal, sondern auch der erste Trail. Nach einer kurzen Transferfahrt standen wir am Startpunkt eines Trails, der entlang des Älplisees bis runter ins nächste Dorf Arosa führte. Der Trail war mit einer atemberaubenden Aussicht gesegnet, die man während der Fahrt allerdings nur geringfügig beachten konnte - rechts ging es teilweise relativ steil und sehr weit hinunter.

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Es gab also keinen Raum für großartige Fehler, da der Trail aber weitestgehend sehr flowig ist, stellte sich automatisch ein hoher Grundspeed ein. Ist der Trail im oberen Drittel ausschließlich felsig, so wechselt der Untergrund irgendwann auf Erde. Hier kann man nun richtig stehen lassen und hat viele Möglichkeiten einen spielerischen Fahrstil an den Tag zu legen - Möglichkeiten abzuspringen gibt es an jeder Ecke. Da der Trail für Mountainbiker und Wanderer freigegeben ist, gibt es teilweise getrennte Streckenabschnitte. An sich eine gute Idee, da die Umsetzung aber bei unserem Besuch noch in der Mache war, waren unsere Bike-Abschnitte im unteren Streckenbereich teilweise noch nicht ganz flowig bzw. teilweise nicht richtig ersichtlich. Insgesamt bietet dieser sehr lange Trail aber alles was das Trail Herz begehrt - wechselnden und anspruchsvollen Untergrund mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden, jede Menge Flow und eine absolute Bilderbuch-Aussicht. Unser Start in den Tag war auf jeden Fall gelungen!


In Arosa angekommen ging es direkt zur Hörnli Gondel und wieder hinauf. An der Bergstation kann man sich nun entscheiden, ob man direkt den dort beginnenden Hörnli Flowtrail mit unzähligen Anliegern und Sprüngen in Angriff nimmt und wieder an der Talstation ausgespuckt wird, oder ob man mit der Urdenbahn weiter auf den Gipfel fährt.

Oben auf dem Gipfel des Urdenfüggli angekommen hat man nun verschiedene Trailmöglichkeiten um wieder in Richtung Lenzerheide zu starten. Im oberen Bereich bewegt man sich hauptsächlich auf breiten Schotterpisten, hat man aber die Baumgrenze wieder erreicht kommen spannende Trails zum Vorschein, die einem eine großartige Aussicht auf das Tal bieten. Hier kann man wieder ordentlich Gas geben und Spaß haben, bevor man dann wieder in Lenzerheide ausgespuckt wird.

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Als nächstes haben wir uns dann wieder in die Gondel zum Rothorn gesetzt und wollten die Trails im Bikepark unter die Lupe nehmen. Direkt unter der Gondel verläuft die Downhill Strecke, auf der auch die internationalen Stars beim World Cup ihr können unter Beweis stellen. Sie ist sau steil und ganz schön verblockt - wer hier einfach nur runterrollen möchte, wird nur wenig Spaß haben. Volles comittement ist hier angesagt!

Aber zurück zum Anfang. Oben am Start des Bikeparks kann man sich für eine der fünf verschiedenen Lines entscheiden, oder den Zufall wählen lassen. Direkt am Start steht ein Drehrad mit verschiedenen Optionen!

Auf der Flowline können Anfänger die ersten Erfahrungen im Bikepark sammeln. Anlieger und kleine Jumps wechseln sich ab, aber alles bleibt entspannt fahrbar. Fühlt man sich hier wohl, folgt der Wechsel auf die Primeline - eine etwas schwierige Freeride Strecke, ebenfalls mit unszähligen Anliegern und Sprüngen. Aber auch hier warten keine versteckten Gefahren auf euch.

Heißer zur Sache geht es auf der Shore Line, auf der wir tatsächlich den meisten Spaß hatten. Viele Holzelemente mit kleinen und großen Drops und fetten Sprüngen warten auf euch. An das ein oder andere Obstacle muss man sich erst mal langsam rantasten, hat man aber seinen Flow gefunden, bringt diese Strecke richtig Spaß!

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Auf der Downhill Strecke muss man zwangsläufig richtig Gas geben um seinen Flow und somit auch den Spaß zu finden. Mit unseren Trailbikes waren wir fern davon, hier richtig angreifen zu können und haben uns lieber auf den Rest konzentriert, denn später sollte es noch auf den gegenüberliegenden Berg, den Piz Scalottas, gehen.

Zunächst ging es für uns mit der Tgantieni Bahn bis zur Mittelstation und dann mit der Scalottas rauf auf den Gipfel. Dort sollte auf einer der zahlreichen Almhütten in der Umgebung erst mal ein spätes Mittagessen folgen, denn mittlerweile war es schon 14 Uhr.

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Auf dem weiteren Speiseplan Stand für uns dann unter anderem ein Besuch auf der Alp Fops, wo Danny MacAskill von der Terrasse der Hütte einen Backwheelhop einige Meter nach unten gemacht hat.

Bis wir an der Almhütte ankommen sollten, wartete aber erst noch ein sehr schöner, offener Trail auf uns. Natürliche Kurven, loser Untergrund und wieder eine grandiose Aussicht. Mit Vollgas konnte man sich hier seinen Weg ins Tal bahnen und schnell waren etliche Höhenmeter vernichtet. Gerade als man anfing sich über eine kleine Pause Gedanken zu machen, erschien plötzlich aus dem Nichts die Alp Fops - Zeit für eine kurze Verschnaufpause.

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Weiter ging es dann hauptsächlich auf Forstwegen zurück ins Zentrum von Lenzerheide. Zum Abschluss des Tages haben wir uns dann noch einen Run auf der Shore Line im Bikepark gegönnt und haben den Tag dann entspannt bei einem kühlen Bier ausklingen lassen. Danach hieß es: Batterien auffüllen, Taschen packen und ab nach Davos, wo der letzte Stop unserer Home of Trails Reise auf uns wartete!

Liftpreise
https://arosalenzerheide.swiss/de/Region/Lenzerheide/Sommer/Biken/Tickets-und-Tarife

Betriebszeiten
https://arosalenzerheide.swiss/de/Region/Lenzerheide/Sommer/Biken/Betriebs-Oeffnungszeiten

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Übernachten
In und um Lenzerheide gibt es zahlreiche Bike Hotels. Wir waren im Hotel Dieschen untergebracht, welches direkt am Bikepark liegt und man quasi aus dem Hotel raus in den Jump-Park an der Talstation fahren kann. Können wir nur empfehlen!

Hotel Dieschen
Voa Plam Nesa 2
7078 Lenzerheide, Schweiz
Telefon: +41 81 385 20 22
Telefax: +41 81 385 20 21
E-Mail: info@hotel-dieschen.ch
Website: http://www.hotel-dieschen.ch

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Bikeshops & Rental-Stationen
Verschiedene Bikeshops und Rental-Stationen findest du hier:
https://arosalenzerheide.swiss/de/Region/Lenzerheide/Sommer/Biken/Bike-Shops-Rental


Info & Adresse

FERIENREGION LENZERHEIDE
Voa Principala 37
CH-7078 Lenzerheide
T +41 81 385 57 00
info@lenzerheide.com

LENZERHEIDE BERGBAHNEN
Canols, Postfach 160
CH-7078 Lenzerheide
T +41 81 385 50 00
bergbahnen@lenzerheide.com

www.lenzerheide.com

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