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100% - „Speedtrap“

 

Eine Brille ist beim Radfahren echt wichtig. Wenn man unterwegs nichts sieht, weil die Augen Tränen oder – noch schlimmer – irgendetwas direkt ins Auge fliegt, wird es ganz schnell richtig gefährlich. Umso schlimmer ist es, wenn die Brille nicht macht, was sie soll. Dann nervt sie nämlich. Und man wird permanent daran erinnert, wenn sie beschlägt, rutscht oder sonstwie auf sich aufmerksam macht.

 

Im Grunde genommen gibt für mich ein Kriterium für eine gute Brille: Wenn sie nicht nervt, wenn ich sozusagen unterwegs nichts davon merke, dann ist alles gut. Was einfach klingt, daran sind schon viele Brillen gescheitert.

 

FIRST LOOK

Dieser schönen neue Brille unterstelle ich schon beim Auspacken, dass sie mehr verspricht, als sie halten kann. Und das nur, weil man bei 100 % damit prahlt, dass die „Speedtrap“ das Erfolgsmodell von Weltmeister Peter Sagan ist. Trotzdem schwingt ein Hauch von Radsport-Glamour mit, als ich das leichte Kunststoffgestell zum ersten Mal aufsetze. Hey Peter, ich bin jetzt genau so cool, wie du!

 

 

 Im hochwertigen Etui ist die Brille samt Zubehör gut geschützt, wenn man sie grad nicht auf der Nase trägt.

 

 

 Dezent aber irgendwie gelungen. 100% weiß, was ankommt.

 

 

 Da ich die Brille mitten im Winter bekommen habe, probiere ich als erstes mal die Wechselgläser aus. Die dunkelblau verspiegelte Scheibe muss der Durchsichtigen weichen. Das geht superschnell, auch wenn ich das Gefühl nicht los werde, dass man hier ganz schön viel Geld für ganz schön wenig Kunststoff ausgibt. Und dann kann es auch schon losgehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportbrillen gibt es fast Anpassungsoptionen. Keine im Winkel verstellbaren Bügel und keine biegsamen Nasenstege. Nur die Länge der Bügel ist im Bereich von wenigen Millimetern einstellbar. Trotzdem (oder gerade deshalb?) sitzt die „Speedtrap“ vom ersten Eindruck her bestens.

 

 

FAHREINDRUCK

Der erste Eindruck ist meist der Richtige. Das bestätigt sich sehr bald. Wenn ich der „Speedtrap“ eine für mich bemerkenswerte Eigenschaft bescheinigen sollte, dann die, das sie einfach mega gut sitzt. Von anderen Brillen war ich es gewohnt, dass man sie regelmäßig zurechtrücken muss, was jedes mal ein wenig nervig ist. Nicht so diese hier. Die setzte ich auf und vergesse sie in demselben Moment auch schon wieder. Besser geht es nicht.

 

Die dezente Gummierung und der flexible Bügel sorgen offenbar für guten Halt. Jedenfalls verrutscht nichts. 

 

 

Zugegeben, bislang kam ausschließlich die ungetönte Scheibe zum Einsatz aber der nächste Sommer kommt bestimmt. Und dann sind die Scheiben super schnell und easy gewechselt.

 

 

Sobald die Sonne rauskommt, kann die Spedtrap mit ihrer blau verspiegelten Scheibe ihr volles Style-Potential zeigen. 

 

 

Daraus ergibt sich ja schon, dass ich auch ansonsten sehr zufrieden war. Die Brille schränkt die Sicht nicht ein und ihre Fläche ist so groß, dass die Augen vollständig vor Zugluft geschützt sind. Selbst bei kalt-feuchter Luft beschlägt die Scheibe erst sehr spät. Nur, wenn es dabei noch regnet, wurde die Sicht dann doch neblig.

 

 

FAZIT 

Okay, rund 160 Euro sind eine Menge Holz. Dafür bekam ich ein robustes Produkt, das seit nunmehr drei Monaten ohne nennenswerte Gebrauchtspuren einen richtig guten Job macht. Aufsetzen, vergessen, gut aussehen und immer besten Schutz für das so wichtige Augenlicht genießen. 

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