Melde dich zum Newsletter an und erhalte aktuelle Angebote*

Urban-Bike für Damen und Herren kaufen

(79 Artikel)
Filter schließen
 
 
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
von bis
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
4 von 4
4 von 4

Citybikes und Urban Bikes sind die Klassiker unter den Fahrrädern!

Du musst morgens durch den Berufsverkehr zur Arbeit und unterwegs noch schnell den Nachwuchs am Kindergarten absetzen. Mittags düst du zum Markt und am Nachmittag mit Kind und Kegel zum Picknick in den Park oder ins Freibad. Am Abend sitzt du gerne im Biergarten oder genießt eine Theateraufführung. Und dein Fahrrad ist immer mit dabei.

Für viele Menschen ist ihr Fahrrad heute das wichtigste Fortbewegungsmittel im Alltag. Die Vorteile, die ein Fahrrad mitbringt, sind eben einfach überzeugend. Ein Fahrrad ist klimafreundlich, es kostet wesentlich weniger als ein Auto. Gerade 2020 stiegen viele Menschen lieber auf ein Fahrrad, als sich dem Keimpool in den öffentlichen Verkehrsmitteln auszusetzen. Stau und zu wenig Parkplätze sind Fahrradfahrern herzlich egal. Etwas Bewegung auf dem Weg zur Arbeit ist deutlich angenehmer als das Hupkonzert auf der Stadtautobahn. Und es gibt ein Fahrrad, das sich für eben diese Alltagsfahrten bestens eignet.

“Ein ganz normales Fahrrad!” – damit ist dann meist ein Citybike oder Urban Bike gemeint. Diese Fahrräder ähneln am meisten ihren Vorfahren, also den Drahteseln, die Menschen im Alltag benutzten, bevor Autos für jeden erschwinglich wurden. Heute sind viele Fahrräder hochspezialisierte Sportgeräte. Sie sind pfeilschnelle Rennräder oder gewichtige Mountainbike-Brummer. Aber als Transportmittel in der Stadt eignet sich ein Citybike eben am allerbesten. 

Es bringt eine durch und durch praktische, komfortable und sichere Ausstattung mit. Daher versüßt es nicht nur deinen Alltag, auch kleinere Fahrradausflüge in der Freizeit macht es gerne mit. Ein Citybike fühlt sich überall da daheim, wo dein tägliches Leben stattfindet. Das muss nicht unbedingt eine Großstadt sein, auch in einer Kleinstadt oder im ländlichen Raum kommst du mit einem solchen Fahrrad bestens vorwärts, solange die Gegend nicht zu hügelig ist und die Straßen einigermaßen befestigt sind. Aber Citybike, Urban Bike...was ist der Unterschied? Lies einfach weiter, unsere Kaufberatung verrät dir, ob ein Citybike das passende Fahrrad für dich ist, oder ob du vielleicht doch lieber ein stylisches Urban Bike kaufen solltest. 

Die Abkürzung:

Das ist ein Urban Bike oder Citybike – Wissenswertes rund ums Stadtrad

Als universell einsetzbares Fahrrad ist ein modernes Stadtrad bis ins kleinste Detail durchdacht und mit Bauteilen versehen, die sich perfekt für seinen Einsatzzweck eignen. Hier findest du alle Informationen darüber, was ein Citybike hat und kann. 

Was ist ein Citybike, was ist ein Urban Bike?

Ein City-Bike ist nicht immer ein Urban Bike, ein Urban Bike ist aber immer ein Stadtrad. Obwohl beide Fahrradarten für die Stadt gemacht sind und sich ihr Einsatzzweck ähnelt, gibt es Unterschiede. Die finden sich nicht unbedingt in der Bauweise, sie machen sich vor allem in der Ausstattung bemerkbar. Eine haarscharfe Unterteilung ist aber bei den meisten Stadt-Fahrrädern nicht möglich. Hier findest du zunächst einen kurzen Überblick:

  • ein City-Bike ist ein Fahrrad für die Stadt. Es ist auf absoluten Komfort ausgelegt. Außerdem soll es im Alltag praktisch sein. Daher hat es einen weichen Sattel, einen ergonomischen Lenker und eine Vollausstattung mit Schutzblechen, Klingel, Beleuchtungsanlage und Gepäckträger.
  • ein Urban Bike ist ebenfalls ein Fahrrad für die Stadt. Von praktischer Vollausstattung kann hier allerdings keine Rede sein. Ein Urban Bike ist clean, geradlinig und reduziert in der Optik. Eine verkehrssichere Ausstattung suchst du am Urban Bike vergebens, auch Schutzbleche und und Gepäckträger werden meist eingespart. Du kannst sämtliches Fahrradzubehör natürlich nachrüsten. Das saubere Erscheinungsbild dieser Fahrräder erfreut sich aber in der Großstadt immer größerer Beliebtheit, und die Optik bringt einige zusätzliche Vorteile mit: Je weniger Komponenten du spazieren fährst, desto leichter und günstiger wird dein Fahrrad. Außerdem kann weniger kaputt gehen, nur wenige Wartungsarbeiten kommen auf dich zu. 
  • es gibt sehr viele E-Citybikes und Urban E-Bikes auf dem Markt. Hier kommt zu der gemütlichen Komfort-Ausstattung noch ein Elektroantrieb. Dank der Motorunterstützung ist ein City-E-Bike ein echter Autoersatz und eine gute Alternative zu den öffentliche Verkehrsmitteln. 
  • auch Fixies und Singlespeed-Bikes zählen zu den Urban Bikes. Sie haben wenig bis gar keine Ausstattung, also keine Schaltung, keine Lichter, manchmal nicht einmal Bremsen.
  • statt einem City-Bike fahren viele in der Stadt ein etwas sportlicheres Tourenbike. Hier kommt zur praktischen Ausstattung noch etwas Geländegängigkeit, die sich dann auf kleineren Fahrradtouren bezahlt macht.
  • ein Hollandrad ist eigentlich ein völlig normales City-Bike, es ist aber an dem typischen, weit nach hinten geschwungenen Lenker gut zu erkennen. Hollandräder gelten erstens als besonders bequem, zweitens verbreiten sie jede Menge Urlaubsflair.
  • ein Retro-Bike versprüht jede Menge nostalgischen Schick. Hier werden nicht nur Rahmenformen nachempfunden, die vor 50, 70 oder 100 Jahren “in” waren, oft werden auch Nachbauten von historischen Komponenten verbaut, die natürlich technisch zuvor auf den neuesten Stand gebracht wurden. Passend dazu erstrahlen die Nostalgie-Fahrräder dann auch noch oft in den schönsten Bonbon-Farben.
  • auch ein Cargo-Bike ist ein Fahrrad für die Stadt. Hier gibt es neben einem kräftigen Elektromotor eine Ladebox, eine Ladefläche oder einen langen, verstärkten Gepäckträger. 

Weiter unten findest du noch genauere Informationen zu den Unterscheidungsmerkmalen von City-Bikes und Urban Bikes.

Eine völlig entspannte Geometrie

Citybikes und Urban Bikes haben meist eine sehr aufrechte Fahrhaltung. Die ist nicht nur rückenfreundlich, sie sorgt dafür, dass wenig Gewicht auf deinen Armen und Händen lastet. So kannst du ohne Ermüdungserscheinungen oder Rückenschmerzen in die Pedale treten. Außerdem hast du eine gute Rundumsicht und dir entgeht im dichten Stadtverkehr nichts. Wenn du dazu noch einen Fahrradhelm in einer auffälligen Farbe trägst, wirst auch du bestens von allen anderen Verkehrsteilnehmern gesehen. Die Fahrhaltung ist also nicht nur sehr bequem, sie dient auch deiner Gesundheit und Sicherheit.

Was ist ein City-Bike, was ist ein Urban Bike? Was ist ein Fixie?

Während ein City-Bike praktisch ist, ist ein Urban Bike hauptsächlich schick

  • Urban Bikes sind ein Sinnbild für den modernen Lifestyle in der City und damit viel mehr als ein Fahrzeug. Sie sind ein Statement. Oder besser: Ein Under-Statement. Ein reduziertes Äußeres trifft auf knappe Funktionalität. Oft sind nicht einmal Decals mit einer Typenbezeichnung vorhanden. Der Begriff, der im Zusammenhang mit Urban Bikes häufig fällt, ist clean (engl.: “sauber”). Das Fahrrad kommt clean daher, auch das Cockpit ist clean, also aufgeräumt und nicht mit zahlreichen Hebeln überfrachtet. Diese optischen Sparmaßnahmen können sich auch in einem niedrigen Preis niederschlagen. Aber das ist nicht immer so. Wie es sich für Understatement gehört, sieht man es diesen Fahrrädern nicht sofort an, wenn sie zwar wenig Ausstattung haben, diese Ausstattung aber zum Besten gehört, das der Markt hergibt. 

 

Je nach Hersteller werden Urban Bikes gelegentlich auch anders definiert. Dann werden Fahrräder mit einer außergewöhnlichen Optik als Urban Bike bezeichnet, und du findest Schönheiten wie Retro-Bikes in dieser Sparte.

  • Ein Citybike dagegen ist für alle Eventualitäten gerüstet. Für Schlechtwetterfronten hat es Schutzbleche. Für Verkehrskontrollen bringt es alle vorgeschriebenen Sicherheitsfeatures mit. Für Einkauf und Arbeitsunterlagen hat es ein bis zwei Gepäckträger. Minimalistisch ist anders, aber praktischer wird es nicht!

 

  • Ein Fixie oder Single-Speed hat außer Rahmen und Rädern nicht viel zu bieten. Die Idee, ein Fahrrad mit möglichst wenig Ausstattung zu versehen, stammt ursprünglich von New Yorker Fahrradkurieren. Damit die ihr Fahrrad nicht dauernd an- und abschließen mussten, sollten die Bikes möglichst unattraktiv für Diebe sein und so aussehen, als wären sie den Klau nicht wert. Dummerweise entstanden daraus absolute Kult-Fahrräder, du solltest dein Fixie unbedingt abschließen! An einem echten Fixie gibt es nicht einmal Bremsen. Die Bikes sind dann ohne Freilauf, gebremst wird durch beherztes Rückwärtstreten. 

E-Bikes für die Stadt

Du kannst heute jedes Fahrrad auch in einer E-Version kaufen, da machen Stadt-Fahrräder natürlich keine Ausnahme. Es gibt eine riesige Auswahl an City-E-Bikes. Hier findest du eher die “kleinen” Antriebe beliebter Hersteller wie Bosch oder Shimano, sie haben wenig Drehmoment und auch kleinere Akkus. Dafür sind sie günstig und leicht. Diese Antriebe sind allerdings dafür verantwortlich, dass Urban-E-Bikes ihrem Namen selten gerecht werden. Dank der vielen Teile, die ein E-Bike erst zu einem E-Bike machen, bleibt von der cleanen Optik meist nichts mehr übrig. Da Antriebe und Motoren aber immer kleiner werden, und auch die Bedienelemente so weit geschrumpft sind, dass sie in den Rahmen eingepasst werden können, werden mit den neuen Modelljahren immer mehr E-Bikes zu Urban Bikes, die diesen Namen auch verdienen.

Robuste Komponenten

Citybikes sind keine Leichtgewichte, Urban Bikes dagegen schon. Während an einem Citybike die Ausstattung ganz auf Komfort, Zuverlässigkeit und Sicherheit ausgelegt ist, ist sie daher am Urban Bike eher gar nicht erst vorhanden. Wirf einfach einen Blick in die Spezifikationen, dort steht, was das Fahrrad mitbringt und auf welche Bauteile verzichtet wurde.

  • welche Schaltung braucht ein Citybike oder Urban Bike?

Wenn ein Urban Bike eine Schaltung hat, ist die möglichst leicht, unauffällig und bringt nicht allzu viele Gänge mit. Ein Single-Speed-Bike oder Fixie hat keine Schaltung.

Citybikes haben häufig unkomplizierte Nabenschaltungen. Hier kannst du die Gänge einfach über einen Drehgriff am Lenker verstellen und je nach Modell bis zu 14 Gänge auswählen. Nabenschaltungen sind besonders haltbar und wartungsarm.

Natürlich kannst du aber auch am Citybike eine Kettenschaltung fahren. Wenn du in einer Stadt mit vielen Steigungen zu Hause bist oder mit deinem Fahrrad hin und wieder Ausflüge ins Gelände unternehmen möchtest, ist eine Kettenschaltung möglicherweise die bessere Wahl für dich. Damit kannst du dein Fahrrad damit besser an die Umgebung anpassen, als eine Nabenschaltung dies ermöglicht. 

An Citybikes findest du immer wieder stufenlose Schaltungen von NuVinci.

  • Riemenantrieb

Viele Citybikes haben statt einer Fahrradkette einen Zahnriemen, der die Kraft von der Kurbel auf das hintere Rad überträgt. Riemenantriebe sind nicht gerade Schnäppchen, dafür sind sie (beinahe) wartungsfrei und kaum Verschleiß unterworfen.

  • die besten Bremsen für ein Citybike

Immer mehr Fahrräder haben Scheibenbremsen, das ist auch bei Citybikes nicht anders. Die Bremskraft von Scheibenbremsen ist einfach unübertroffen, das macht sie gerade im Einsatz im belebten Straßenverkehr besonders sicher. Scheibenbremsen verursachen keinen Abrieb an den Felgen, so halten deine Laufräder länger. Es gibt mechanische und hydraulische Scheibenbremsen, bei hydraulischen Bremsen lässt sich die Bremskraft besonders gut dosieren, dafür müssen diese Bremsen irgendwann entlüftet werden. Felgenbremsen sind aber billiger und leichter, auch ihre Wartung ist einfacher. Daher sind gerade an günstigeren Modellen oft Felgenbremsen zu finden. 

Viele Citybikes haben eine Rücktrittbremse, selbst E-Bikes für die Stadt kannst du mit Rücktritt kaufen. 

  • die Bereifung eines Citybikes

Während sportliche Fahrräder auf ganz dicken oder ganz dünnen Reifen daherrollen, stehen City-Bikes und Urban Bikes auf Reifen der mittleren Breiten von 35mm bis 42mm. Oft kannst du Reifen in unterschiedlichen Breiten an deinem Fahrrad aufziehen. Breitere Reifen erfordern mehr Tretarbeit, denn der Rollwiderstand ist höher. Dafür haben sie mehr Grip und dämpfen besser. Schmale Reifen fahren sich leichter, dafür finden sie weniger Halt auf dem Untergrund. 

Welche Reifen sich am besten für dein Fahrrad eignen, findest du heraus, wenn du dir die Untergründe, über die dein Fahrrad rollen soll, genauer ansiehst. Gibt es dort viel Kopfsteinpflaster, sind Feldwege oder Schotter dabei? Dann sind breite Reifen besser. Fährst du größtenteils über glatten Asphalt? Dann sind effiziente, schmale Reifen optimal geeignet.

Die meisten City-Reifen haben wenig Profil, gerade genug, um bei allen Witterungsbedingungen für guten Halt auf der Straße zu sorgen. Wenn du dein Fahrrad ganzjährig nutzen möchtest, kannst du dir Winterreifen zulegen. Genau wie beim Auto sorgt hier ein spezielles Profil und eine besondere Gummimischung für sicheren Halt bei eisigen Temperaturen.

  • Gepäckträger

An deinem neuen Urban Bike gibt es wahrscheinlich keinen Gepäckträger, aber Anbauösen dafür. Ein Citybike hat meist einen Gepäckträger, möglicherweise bringt es sogar gleich zwei mit, einen hinteren Gepäckträger und einen vorderen Gepäckträger oder Frontgepäckträger am Lenker. Viele Citybikes haben am Gepäckträger eines der praktischen Klicksysteme MIK von Basil oder KlickFIX vorinstalliert. Dort kannst du dann einen Fahrradkorb anbauen.

  • Seitenständer

Du hast es dir sicher schon gedacht, ein Urban Bike wirst du wahrscheinlich an einer Laterne anlehnen müssen, ein Citybike hat einen Seitenständer

  • Schutzbleche und Beleuchtung

Schutzbleche brauchst du vor allem bei schlechtem Wetter. Sie verhindern, dass das Regenwasser von deinen Reifen aufgewirbelt wird und dann direkt auf deinem Rücken und in deinem Gesicht landet. City-Bikes haben fest verbaute Schutzbleche. An einem Urban bike werden gerne gesteckte Ass Saver und Mud Guards gefahren. 

Eine Beleuchtung ist vorgeschrieben, du kannst dich aber entscheiden, ob du eine fest installierte Fahrradbeleuchtung mit Dynamo, Standlicht, Dämmerungssensor und Tagfahrlicht haben möchtest, oder ob du akkubetriebene Stecklichter bevorzugst. 

Montagepunkte für verschiedene Anbauteile

Während ein City-Bike meistens ab Werk mit allem ausgestattet ist, was du dir nur wünschen kannst, ist ein Urban Bike zumeist ohne. Ohne Gepäckträger, ohne Seitenständer, ohne Klingel, ohne alles. Damit du dein Fahrrad ganz nach deinem Bedarf einrichten kannst, sind die Montageösen für sämtliche Fahrradausstattung aber vorhanden und du kannst Gepäckträger, Frontgepäckträger, Schutzbleche oder gar eine Beleuchtungsanlage nachträglich anbauen. 

Urban Bikes für Damen und Herren

Während in anderen Fahrradsparten immer weniger spezielle Damenräder zu finden sind, gibt es Citybikes noch als klassische Damenräder und als Herrenfahrrad.

Ein Fahrrad in Waveform gilt traditionell als Damenfahrrad. Es hat einen tiefen Einstieg, der nicht durch ein waagerechtes Oberrohr blockiert wird. Es ist daher besonders komfortabel zu besteigen. Wenn du einen Kindersitz auf dem Gepäckträger anbauen möchtest, ist ein Fahrrad mit tiefem Durchstieg sehr zu empfehlen. Waverahmen können bestens auch mit Rock oder Kleid gefahren werden, daher waren sie früher Damenfahrräder!

Ein Diamantrahmen gilt als besonders robust und daher als sehr sportlich. Hier reicht das Oberrohr bis knapp unter den Sattel, das macht das Aufsteigen für viele zu einer wackeligen Angelegenheit. Ein Fahrrad mit Diamantrahmen ist ein klassisches Herrenrad.

Ein Trapezrahmen liegt genau in der Mitte zwischen “Damenfahrrad” und “Herrenfahrrad”. Hier ist das Oberrohr mittig zwischen Tretlager und Sattel angeschweißt. Es eignet sich gleichermaßen für Damen und Herren. Viele Trekkingbikes haben einen Trapezrahmen.

Generell verschwindet die Unterteilung in Fahrräder für Frauen und Herrenfahrräder mehr und mehr. Unabhängig von deinem Geschlecht kannst du einfach das Fahrrad fahren, das dir gefällt, und das bestens zu deinem Fahrradleben passt. Es ist allerdings wichtig, dass die Rahmengröße gut zu dir passt. 

Daher solltest du die passende Fahrradgröße festlegen, bevor du online auf “Kaufen” klickst. In unserem Blog findest du eine Kaufhilfe mit einer Anleitung, die dir dabei hilft, die richtige Rahmengröße zu ermitteln.

Ist an deinem Fahrrad alles dran?

Wie bei allem, was auf öffentlichen Straßen fährt, fordert die StVO auch an Fahrrädern eine Sicherheitsausstattung. Dazu gehören Reflektoren an den Laufrädern und den Pedalen, eine weiße Beleuchtung vorne und ein roter Reflektor mit einem roten Rücklicht. Außerdem brauchst du eine Klingel. Ohne diese Teile solltest du dich lieber nicht erwischen lassen. Außerdem schreibt die StVO zwei voneinander unabhängige Bremsen vor. 

Ein Urban Bike ist somit ein stylisches Fahrrad für die Stadt, ein Citybike ist ein komfortables, praktisches Zweirad mit Vollausstattung.

Ist ein Urban Bike das richtige Bike für dich?

Wenn du auf stilsicheres Design Wert legst, wirst du mit einem Urban Bike glücklich. Auch wenn du dich nicht um die Wartung zahlreicher Fahrradkomponenten kümmern möchtest, solltest du bei unseren Urban Bikes shoppen. Es ist dir wichtig, dass dein Fahrrad robust und zuverlässig ist, wenige hervorragende Komponenten sind dir wichtiger als eine wackelige Komplettausrüstung? Dann solltest du dir ein Urban Bike kaufen, vor allem wenn dein Budget begrenzt ist. Die vielen Teile, die ein solches Fahrrad eben nicht hat, sind dann ein riesiger Vorteil. 

Wenn du gerne komfortabel unterwegs bist, ist ein Citybike perfekt für dich. Vor allem dann, wenn in deinem Leben kein Tag abläuft wie der andere, und dein Fahrrad sich flexibel anpassen muss, bietet ein Citybike eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Die Ausstattung macht das Fahrrad wetterunabhängig und rund ums Jahr nutzbar. Gerade wenn du Freizeit, Arbeit, Schule und Uni mit dem Fahrrad bestreitest, bist du mit einem Citybike unabhängig und kannst viel transportieren. Wenn du eher selten auf dein Bike steigst, reicht eines der vielen günstigeren Modelle völlig aus. 

Die gemütliche Bereifung macht beide Fahrradarten fahrbar auf vielen Untergründen. 

Besonders mühelos wird dein Alltag, wenn du dir ein Citybike mit Motor, also ein E-Bike gönnst.

Die Eigenschaften im Überblick:

  • Allround-Talent für die Stadt mit Komfort-Bereifung
  • robuste Bauweise
  • günstige Modelle erhältlich
  • geeignet für ganzjähriges Fahrradfahren, Pendeln, Alltagsfahrten
  • wechselnde Untergründe von Asphalt bis Kopfsteinpflaster befahrbar
  • ermöglicht auch kleinere Fahrradtouren und Ausflüge

Wie fährt sich ein Urban Bike?

Ein Urban Bike fährt eher sportlich, ein Citybike dagegen ist komplett auf Fahrkomfort ausgelegt. Die Rahmengeometrien unterscheiden sich entsprechend, ein Urban Bike bringt dich meist in eine etwas gestrecktere Fahrhaltung. Auf einem Citybike fährst du sehr aufrecht. 

Die meisten der Rahmen sind aus Aluminium gemacht, es gibt aber auch absolut unverwüstliche Stahl-Rahmen und hin und wieder ein ultraleichtes Urban Bike aus Carbon. 

Die Bereifung, auf der dein Fahrrad steht, beeinflusst ebenfalls das Fahrverhalten, wie haben wir weiter oben bereits erklärt. Die breiten Reifen sorgen für eine angenehme Laufruhe. Neben der Polsterung, die dickere Laufräder ermöglichen, gibt es zusätzlich oft gefederte Komfort-Sättel. Federgabeln sind an diesen Fahrrädern nicht üblich.

Natürlich ist das Gewicht eines Fahrrads abhängig von der Art und Anzahl der Komponenten und vom Rahmenmaterial. Ein durchschnittliches Citybike wiegt 12 bis 15 Kilo, ein Urban Bike etwas weniger, ein E-Bike dafür deutlich mehr.

Urban Bikes und Citybikes bieten ein entspanntes Fahrgefühl. Abhängig von Ausstattung, Gewicht, Geometrie und Bereifung bieten sie wahlweise mehr Komfort oder ein sportlicheres Fahrerlebnis. 

Das Fahrverhalten im Überblick:

  • bequem 
  • laufruhig
  • gut gedämpft
  • dynamisch bis gemütlich

Was sind die Vorteile eines Urban Bikes?

Die Vorteile von Urban Bikes und Citybikes hast du sicher schon aus den vorangegangenen Abschnitten herausgelesen: Sie sind komfortabel, vielfältig einsetzbar, alltagstauglich und ein echter Augenschmaus.

Urban Bikes eignen sich bestens, um dem dichten Autoverkehr ein Schnippchen zu schlagen und dem Gedränge der öffentlichen Verkehrsmittel zu entgehen. Parkgebühren, schwankende Benzinpreise und Baustellen interessieren urbane Fahrradfahrer wenig. Stell dir das mal vor: Während alle anderen genervt im Stau stehen, pedalierst du lächelnd und entspannt von A nach B.

Ein Fahrrad ist nicht nur kostengünstig, es ist außerdem das umweltfreundlichste Verkehrsmittel überhaupt. Da eher klein dimensionierte Schaltungen und Bremsanlagen zum Einsatz kommen, können Komponenten in besserer Qualität verbaut werden.

Arbeit, Freizeit, Ausflüge, Einkauf, etwas Training – ein Urban Bike ist ebenso wie ein City-Bike sehr vielseitig. Mit einem Citybike verbindest du Bewegung an der frischen Luft mit den Wegen deines Alltags.

Citybikes und Urban Bikes gehören zu den günstigeren Fahrradgruppen. Hier sind Einsteigermodelle schon für wenig Geld zu haben. Zum Vergleich: Für einen Satz teure MTB-Fully-Laufräder mit Reifen blätterst ähnliche Beträge hin wie für ein ganzes City-Bike.

Selbst der Transport von viel Gepäck ist kinderleicht! Kindersitz, Aktentasche und Picknick-Korb – auf dem Citybike kein Problem, vor allem, wenn du einen oder zwei Gepäckträger hast. 

Die Vorteile im Überblick:

  • universell einsetzbar 
  • Unabhängigkeit im Alltag
  • bieten viel Komfort
  • sind robust und langlebig
  • viele Transportmöglichkeiten
  • Anbaumöglichkeiten für eine komfortable Vollausstattung
  • günstiger Anschaffungspreis

Wie viel kostet ein Urban Bike?

Du kannst für ein hochwertiges Urban Bike eine ganze Menge ausgeben, es gibt aber auch viele günstige Einsteigermodelle. Wenn du dir die Unterstützung eines Motors holen möchtest, wird es natürlich etwas teurer. Aber selbst als E-Citybikes sind sie meist immer noch erschwinglich.

Die Einstiegsklasse von Urban Bikes und Citybikes geht von etwa 400 bis 700 Euro. Hier bekommst du anständige Fahrräder, die sich auf kurzen Fahrten durch die Stadt bestens bewähren. Die Rahmen sind meistens aus Aluminium gefertigt. Hier sind Felgenbremsen verbaut und du bekommst einfache Gangschaltungen. Die Bikes sind etwas schwerer als hochwertigere Fahrräder. Wenn du nur hin und wieder auf dein Fahrrad steigst und es dich nicht stört, wenn doch einmal ein Ersatzteil fällig wird, ist ein solches Fahrrad eine gute Wahl.

Ab 700 Euro und bis 1700 Euro gibt es das Mittelfeld zu kaufen. Die Schaltungen werden besser, sie schalten leichter und präziser. Im mittleren Segment sind meist Scheibenbremsen verbaut, am oberen Ende kannst du schon hydraulische Scheibenbremsen erwarten. Du bekommst hier gute bis sehr gute Beleuchtungsanlagen und auch die Qualität der Reifen verbessert sich. Das macht sich mit weniger Pannenanfälligkeit und besserem Grip bei Nässe bemerkbar. Auch nicht ganz unwichtig: Die Bikes haben mit zunehmendem Preis bessere Sättel, ergonomische Lenker und komfortable Griffe. Auch wenn diese Bauteile schnell ausgetauscht sind, ist es schön, wenn sie bereits ab Werk echtes Wohlfühlklima verbreiten, oder?

Top-Urban Bikes kannst du ab einem Kaufpreis von 1700 Euro erwarten. Es gibt in dieser Preisklasse hervorragende Schaltungen und hydraulische Scheibenbremsen von den besten und bekanntesten Herstellern. Die Räder sind leicht, außerdem ermöglichen sie deutlich sportlicheres Fahren als günstigere Bikes. Hier sind einige Fahrräder zu finden, die eigentlich schon Gravel Bikes oder sportliche Hardtails sind, außerdem gibt es hier bereits E-Bikes.

Das teuerste Fahrrad ist aber glücklicherweise nicht unbedingt immer die beste Wahl. Schon für wenig Geld bekommst du Urban Bikes und Citybikes, die Spaß machen und dich zuverlässig durch deinen Alltag bringen. Mit dem Kaufpreis steigt aber natürlich meistens die Haltbarkeit, auch der Bedienkomfort und der Fahrkomfort verbessern sich. Aber auch die Sicherheit steigt mit dem Kaufpreis, das ist in der Stadt ein sehr wichtiger Aspekt. Eine gute Beleuchtung, gute Bremsen oder eine griffige Bereifung machen sich in brenzligen Situationen besonders bezahlt.

Die Kosten im Überblick:

Urban Bike, Gravel Bike, Mountainbike, Rennrad, Trekkingbike und Tourenrad-

wo genau ist der Unterschied zwischen einem Urban Bike und anderen Fahrradtypen

Urban Bike – Mountainbike

Ein Urban Bike ist für die Stadt gedacht, ein Mountainbike ist für’s Gelände. Während du in der Stadt durchaus mit einem Mountainbike fahren kannst, sieht es umgekehrt eher schlecht aus. Im Gelände ist ein Urban Bike völlig fehl am Platze.

Urban Bike – Rennrad

Ein Rennrad ist ein hochspezialisiertes Sportgerät, ein Citybike dagegen ist irgendwo zwischen Alltag und Freizeit daheim. Rennräder sind schnell, schmal und leicht, dagegen ist selbst ein zurückhaltend ausgestattetes Urban Bike ein echter Klopper. Es ist ähnlich wie beim Mountainbike: Du kannst mit dem Rennrad in der Stadt fahren, du kannst aber mit dem Urban Bike keinesfalls die Geschwindigkeiten erreichen, die für ein Rennrad Standard sind. 

Urban Bike – Gravel Bike

Mit einem Gravel Bike sind so gut wie alle Strecken befahrbar, es ist daher auch in der Stadt brauchbar. Außerdem hat ein Gravel oft Gepäckträger, Schutzbleche und Co., es ist also eine echte Alternative zum klassischen Cityrad. Wenn du gerne etwas sportlicher unterwegs sein möchtest und ein Dropbar dir gefällt, kannst du dich bei unseren Gravel Bikes umsehen.

Urban Bike – Cross Bike oder Fitness Bike 

Urban Bikes und Cross Bikes oder Fitness Bikes sind sich sehr ähnlich. Ein Cross Bike hat kein bestimmtes Einsatzgebiet, es ist in der Stadt und im Gelände fahrbar. Die Geometrie ist etwas sportlicher gehalten, die Ausstattung ist meist ebenso reduziert. Fitness Bikes haben aber eher umfangreichere Gangschaltungen, damit sie auch im Gelände gut klarkommen. 

Da viele Montagepunkte vorhanden sind, kannst du die Ausstattung steigern, bis aus deinem Crossrad ein echtes Citybike geworden ist.

Urban Bike – Tourenbike oder Trekkingrad

Ein Tourenbike oder Trekkingrad ist eine echte Alternative zu einem City-Bike. Hier stimmen der gute Fahrkomfort und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten absolut überein. Viele Tourenfahrräder werden hauptsächlich in der Stadt gefahren, denn sie sind robust und haltbar, das macht sie im Alltag absolut verlässlich. Da sie für ausgedehnte Fahrten bei jeder Witterung gemacht sind, eignen sie sich perfekt für den Ganzjahreseinsatz. Falls du dann die Stadt doch einmal hinter dir lassen möchtest, und Fahrradausflüge im Umland anstehen, ist ein Tourenbike eben auch ein perfektes Reiserad.

Worauf musst du beim Kauf eines Urban Bikes achten?

Citybikes und Urban Bikes sind sehr beliebte Fahrradarten, entsprechend groß ist die Auswahl. Da sie außerdem schon für wenig Geld zu haben sind, beginnen viele Stadtbewohner ihr Leben als Alltagsradler auf einem City-Bike und arbeiten sich nach und nach in andere Fahrraddisziplinen vor.

Mit ein paar einfachen Fragen findest du schnell das passende Urban Bike:

  • Wie oft willst du mit deinem Urban Bike fahren?

Du fährst eher selten mit dem Fahrrad und dann auch nur bei schönem Wetter. Dann kannst du ein Fahrrad der Einsteiger-Klasse ab 400 bis 700 Euro kaufen. Auch wenn du nicht unbedingt auf dein Fahrrad angewiesen bist, sind diese Bikes eine gute Wahl. Wenn du dein Fahrrad dringend brauchst, ist ein hochwertigeres Urban Bike ab der Mittelklasse einfach zuverlässiger. 

  • Wie lange sollen die Touren dauern?

Je länger die Wege sind, desto mehr lohnt es sich, beim Fahrradkauf etwas mehr zu investieren. Mit dem Kaufpreis steigt nicht nur die Qualität, auch der Fahrkomfort wird besser. An teureren Fahrrädern gibt es beispielsweise Gel-Sättel, auf denen du lange bequem sitzt und hochwertige Schaltungen erweitern das Einsatzgebiet. 

  • Wo willst du fahren, wie sind die Untergründe?

Wenn in deiner Stadt viel Kopfsteinpflaster vorhanden ist, solltest du unbedingt auf breite Reifen und eine gute Federung achten. Sollte es dort, wo du wohnst, Straßenbahnschienen geben, sind möglichst breite Reifen zu empfehlen, denn die verhindern mit etwas Glück das “Einfädeln” des Reifens in den Scheinen. In einer Stadt mit vielen Steigungen sind viele Gänge sehr hilfreich.

  • Welche Ausstattung brauchst du wirklich?

Wie viele Gänge machen Sinn? Brauchst du Scheibenbremsen? Willst du eine Rücktrittbremse? Brauchst du einen Gepäckträger? Stecklichter oder fest montierte Beleuchtungsanlage? Du kannst mit einer abgespeckten Ausstattung nicht nur eine Menge Geld sparen. Auch das Gewicht deines Fahrrads und die Wartungsarbeiten, die auf dich zukommen, werden davon beeinflusst.

  • Was ist die passende Rahmengröße?

Größere Kinderfahrräder und Jugendfahrräder sind oft Citybikes im Miniformat. Die Hersteller bieten sie dann als Jugendfahrrad und als kleines Erwachsenenfahrrad an. Auch XXL-Bikes für besonders große oder schwere Fahrradfahrer sind häufig Citybikes oder Urban Bikes. So hast du hier besonders viel Auswahl bei den Rahmengrößen. Bei einigen Herstellern gibt es Angaben, wie du sie vom Kleiderkauf kennst, also von S bis XXL. Die Rahmengröße kann aber auch in Zentimetern gemessen werden, oder du findest Zoll-Angaben. In unserem Blog findest eine Anleitung, die dir hilft, zuerst deine Beinlänge zu bestimmen und dann für deinen Online-Kauf die richtige Rahmengröße zu ermitteln.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Urban Bike ein besonders cooles Fahrrad ist, während ein Citybike unvergleichlich praktisch und komfortabel daherkommt. Beide eignen sich bestens als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel in der Stadt. 

Kauf dir ein Urban Bike oder City-Bike vom besten Hersteller 

Wir haben viele verschiedene Bikes für dich auf Lager. Damit die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, arbeiten wir mit bekannten Fahrradherstellern zusammen. So können wir dir besonders günstige Fahrräder oder Top-Bikes mit allem Schnickschnack und viele Ausstattungsvarianten anbieten. Trek, 6KU, Creme Cycles, Orbea, All-City, Rondo, Bombtrack, Cannondale oder Giant bauen und liefern unsere Stadträder.

Du weißt noch nicht, welche Fahrradart die beste für dich ist? Hier auf BMO kannst du ganz einfach vergleichen. Wir erklären dir, was Mountainbikes, Gravel Bikes, Trekkingräder, Dirt Bikes, Rennräder und E-Bikes können. Außerdem helfen wir dir dabei, ein cooles Kinderfahrrad für deinen Nachwuchs zu kaufen. Lies einfach unsere Kaufhilfen, dann weißt du, mit welchem Fahrrad du glücklich wirst!

Bitte beachte, dass wir zur geltenden Gesetzeslage keine verbindlichen Angaben machen können. Alle Hinweise dazu sind daher ohne Gewähr!

Du musst morgens durch den Berufsverkehr zur Arbeit und unterwegs noch schnell den Nachwuchs am Kindergarten absetzen. Mittags düst du zum Markt und am Nachmittag mit Kind und Kegel zum Picknick... mehr erfahren »
Fenster schließen
Citybikes und Urban Bikes sind die Klassiker unter den Fahrrädern!

Du musst morgens durch den Berufsverkehr zur Arbeit und unterwegs noch schnell den Nachwuchs am Kindergarten absetzen. Mittags düst du zum Markt und am Nachmittag mit Kind und Kegel zum Picknick in den Park oder ins Freibad. Am Abend sitzt du gerne im Biergarten oder genießt eine Theateraufführung. Und dein Fahrrad ist immer mit dabei.

Für viele Menschen ist ihr Fahrrad heute das wichtigste Fortbewegungsmittel im Alltag. Die Vorteile, die ein Fahrrad mitbringt, sind eben einfach überzeugend. Ein Fahrrad ist klimafreundlich, es kostet wesentlich weniger als ein Auto. Gerade 2020 stiegen viele Menschen lieber auf ein Fahrrad, als sich dem Keimpool in den öffentlichen Verkehrsmitteln auszusetzen. Stau und zu wenig Parkplätze sind Fahrradfahrern herzlich egal. Etwas Bewegung auf dem Weg zur Arbeit ist deutlich angenehmer als das Hupkonzert auf der Stadtautobahn. Und es gibt ein Fahrrad, das sich für eben diese Alltagsfahrten bestens eignet.

“Ein ganz normales Fahrrad!” – damit ist dann meist ein Citybike oder Urban Bike gemeint. Diese Fahrräder ähneln am meisten ihren Vorfahren, also den Drahteseln, die Menschen im Alltag benutzten, bevor Autos für jeden erschwinglich wurden. Heute sind viele Fahrräder hochspezialisierte Sportgeräte. Sie sind pfeilschnelle Rennräder oder gewichtige Mountainbike-Brummer. Aber als Transportmittel in der Stadt eignet sich ein Citybike eben am allerbesten. 

Es bringt eine durch und durch praktische, komfortable und sichere Ausstattung mit. Daher versüßt es nicht nur deinen Alltag, auch kleinere Fahrradausflüge in der Freizeit macht es gerne mit. Ein Citybike fühlt sich überall da daheim, wo dein tägliches Leben stattfindet. Das muss nicht unbedingt eine Großstadt sein, auch in einer Kleinstadt oder im ländlichen Raum kommst du mit einem solchen Fahrrad bestens vorwärts, solange die Gegend nicht zu hügelig ist und die Straßen einigermaßen befestigt sind. Aber Citybike, Urban Bike...was ist der Unterschied? Lies einfach weiter, unsere Kaufberatung verrät dir, ob ein Citybike das passende Fahrrad für dich ist, oder ob du vielleicht doch lieber ein stylisches Urban Bike kaufen solltest. 

Die Abkürzung:

Das ist ein Urban Bike oder Citybike – Wissenswertes rund ums Stadtrad

Als universell einsetzbares Fahrrad ist ein modernes Stadtrad bis ins kleinste Detail durchdacht und mit Bauteilen versehen, die sich perfekt für seinen Einsatzzweck eignen. Hier findest du alle Informationen darüber, was ein Citybike hat und kann. 

Was ist ein Citybike, was ist ein Urban Bike?

Ein City-Bike ist nicht immer ein Urban Bike, ein Urban Bike ist aber immer ein Stadtrad. Obwohl beide Fahrradarten für die Stadt gemacht sind und sich ihr Einsatzzweck ähnelt, gibt es Unterschiede. Die finden sich nicht unbedingt in der Bauweise, sie machen sich vor allem in der Ausstattung bemerkbar. Eine haarscharfe Unterteilung ist aber bei den meisten Stadt-Fahrrädern nicht möglich. Hier findest du zunächst einen kurzen Überblick:

  • ein City-Bike ist ein Fahrrad für die Stadt. Es ist auf absoluten Komfort ausgelegt. Außerdem soll es im Alltag praktisch sein. Daher hat es einen weichen Sattel, einen ergonomischen Lenker und eine Vollausstattung mit Schutzblechen, Klingel, Beleuchtungsanlage und Gepäckträger.
  • ein Urban Bike ist ebenfalls ein Fahrrad für die Stadt. Von praktischer Vollausstattung kann hier allerdings keine Rede sein. Ein Urban Bike ist clean, geradlinig und reduziert in der Optik. Eine verkehrssichere Ausstattung suchst du am Urban Bike vergebens, auch Schutzbleche und und Gepäckträger werden meist eingespart. Du kannst sämtliches Fahrradzubehör natürlich nachrüsten. Das saubere Erscheinungsbild dieser Fahrräder erfreut sich aber in der Großstadt immer größerer Beliebtheit, und die Optik bringt einige zusätzliche Vorteile mit: Je weniger Komponenten du spazieren fährst, desto leichter und günstiger wird dein Fahrrad. Außerdem kann weniger kaputt gehen, nur wenige Wartungsarbeiten kommen auf dich zu. 
  • es gibt sehr viele E-Citybikes und Urban E-Bikes auf dem Markt. Hier kommt zu der gemütlichen Komfort-Ausstattung noch ein Elektroantrieb. Dank der Motorunterstützung ist ein City-E-Bike ein echter Autoersatz und eine gute Alternative zu den öffentliche Verkehrsmitteln. 
  • auch Fixies und Singlespeed-Bikes zählen zu den Urban Bikes. Sie haben wenig bis gar keine Ausstattung, also keine Schaltung, keine Lichter, manchmal nicht einmal Bremsen.
  • statt einem City-Bike fahren viele in der Stadt ein etwas sportlicheres Tourenbike. Hier kommt zur praktischen Ausstattung noch etwas Geländegängigkeit, die sich dann auf kleineren Fahrradtouren bezahlt macht.
  • ein Hollandrad ist eigentlich ein völlig normales City-Bike, es ist aber an dem typischen, weit nach hinten geschwungenen Lenker gut zu erkennen. Hollandräder gelten erstens als besonders bequem, zweitens verbreiten sie jede Menge Urlaubsflair.
  • ein Retro-Bike versprüht jede Menge nostalgischen Schick. Hier werden nicht nur Rahmenformen nachempfunden, die vor 50, 70 oder 100 Jahren “in” waren, oft werden auch Nachbauten von historischen Komponenten verbaut, die natürlich technisch zuvor auf den neuesten Stand gebracht wurden. Passend dazu erstrahlen die Nostalgie-Fahrräder dann auch noch oft in den schönsten Bonbon-Farben.
  • auch ein Cargo-Bike ist ein Fahrrad für die Stadt. Hier gibt es neben einem kräftigen Elektromotor eine Ladebox, eine Ladefläche oder einen langen, verstärkten Gepäckträger. 

Weiter unten findest du noch genauere Informationen zu den Unterscheidungsmerkmalen von City-Bikes und Urban Bikes.

Eine völlig entspannte Geometrie

Citybikes und Urban Bikes haben meist eine sehr aufrechte Fahrhaltung. Die ist nicht nur rückenfreundlich, sie sorgt dafür, dass wenig Gewicht auf deinen Armen und Händen lastet. So kannst du ohne Ermüdungserscheinungen oder Rückenschmerzen in die Pedale treten. Außerdem hast du eine gute Rundumsicht und dir entgeht im dichten Stadtverkehr nichts. Wenn du dazu noch einen Fahrradhelm in einer auffälligen Farbe trägst, wirst auch du bestens von allen anderen Verkehrsteilnehmern gesehen. Die Fahrhaltung ist also nicht nur sehr bequem, sie dient auch deiner Gesundheit und Sicherheit.

Was ist ein City-Bike, was ist ein Urban Bike? Was ist ein Fixie?

Während ein City-Bike praktisch ist, ist ein Urban Bike hauptsächlich schick

  • Urban Bikes sind ein Sinnbild für den modernen Lifestyle in der City und damit viel mehr als ein Fahrzeug. Sie sind ein Statement. Oder besser: Ein Under-Statement. Ein reduziertes Äußeres trifft auf knappe Funktionalität. Oft sind nicht einmal Decals mit einer Typenbezeichnung vorhanden. Der Begriff, der im Zusammenhang mit Urban Bikes häufig fällt, ist clean (engl.: “sauber”). Das Fahrrad kommt clean daher, auch das Cockpit ist clean, also aufgeräumt und nicht mit zahlreichen Hebeln überfrachtet. Diese optischen Sparmaßnahmen können sich auch in einem niedrigen Preis niederschlagen. Aber das ist nicht immer so. Wie es sich für Understatement gehört, sieht man es diesen Fahrrädern nicht sofort an, wenn sie zwar wenig Ausstattung haben, diese Ausstattung aber zum Besten gehört, das der Markt hergibt. 

 

Je nach Hersteller werden Urban Bikes gelegentlich auch anders definiert. Dann werden Fahrräder mit einer außergewöhnlichen Optik als Urban Bike bezeichnet, und du findest Schönheiten wie Retro-Bikes in dieser Sparte.

  • Ein Citybike dagegen ist für alle Eventualitäten gerüstet. Für Schlechtwetterfronten hat es Schutzbleche. Für Verkehrskontrollen bringt es alle vorgeschriebenen Sicherheitsfeatures mit. Für Einkauf und Arbeitsunterlagen hat es ein bis zwei Gepäckträger. Minimalistisch ist anders, aber praktischer wird es nicht!

 

  • Ein Fixie oder Single-Speed hat außer Rahmen und Rädern nicht viel zu bieten. Die Idee, ein Fahrrad mit möglichst wenig Ausstattung zu versehen, stammt ursprünglich von New Yorker Fahrradkurieren. Damit die ihr Fahrrad nicht dauernd an- und abschließen mussten, sollten die Bikes möglichst unattraktiv für Diebe sein und so aussehen, als wären sie den Klau nicht wert. Dummerweise entstanden daraus absolute Kult-Fahrräder, du solltest dein Fixie unbedingt abschließen! An einem echten Fixie gibt es nicht einmal Bremsen. Die Bikes sind dann ohne Freilauf, gebremst wird durch beherztes Rückwärtstreten. 

E-Bikes für die Stadt

Du kannst heute jedes Fahrrad auch in einer E-Version kaufen, da machen Stadt-Fahrräder natürlich keine Ausnahme. Es gibt eine riesige Auswahl an City-E-Bikes. Hier findest du eher die “kleinen” Antriebe beliebter Hersteller wie Bosch oder Shimano, sie haben wenig Drehmoment und auch kleinere Akkus. Dafür sind sie günstig und leicht. Diese Antriebe sind allerdings dafür verantwortlich, dass Urban-E-Bikes ihrem Namen selten gerecht werden. Dank der vielen Teile, die ein E-Bike erst zu einem E-Bike machen, bleibt von der cleanen Optik meist nichts mehr übrig. Da Antriebe und Motoren aber immer kleiner werden, und auch die Bedienelemente so weit geschrumpft sind, dass sie in den Rahmen eingepasst werden können, werden mit den neuen Modelljahren immer mehr E-Bikes zu Urban Bikes, die diesen Namen auch verdienen.

Robuste Komponenten

Citybikes sind keine Leichtgewichte, Urban Bikes dagegen schon. Während an einem Citybike die Ausstattung ganz auf Komfort, Zuverlässigkeit und Sicherheit ausgelegt ist, ist sie daher am Urban Bike eher gar nicht erst vorhanden. Wirf einfach einen Blick in die Spezifikationen, dort steht, was das Fahrrad mitbringt und auf welche Bauteile verzichtet wurde.

  • welche Schaltung braucht ein Citybike oder Urban Bike?

Wenn ein Urban Bike eine Schaltung hat, ist die möglichst leicht, unauffällig und bringt nicht allzu viele Gänge mit. Ein Single-Speed-Bike oder Fixie hat keine Schaltung.

Citybikes haben häufig unkomplizierte Nabenschaltungen. Hier kannst du die Gänge einfach über einen Drehgriff am Lenker verstellen und je nach Modell bis zu 14 Gänge auswählen. Nabenschaltungen sind besonders haltbar und wartungsarm.

Natürlich kannst du aber auch am Citybike eine Kettenschaltung fahren. Wenn du in einer Stadt mit vielen Steigungen zu Hause bist oder mit deinem Fahrrad hin und wieder Ausflüge ins Gelände unternehmen möchtest, ist eine Kettenschaltung möglicherweise die bessere Wahl für dich. Damit kannst du dein Fahrrad damit besser an die Umgebung anpassen, als eine Nabenschaltung dies ermöglicht. 

An Citybikes findest du immer wieder stufenlose Schaltungen von NuVinci.

  • Riemenantrieb

Viele Citybikes haben statt einer Fahrradkette einen Zahnriemen, der die Kraft von der Kurbel auf das hintere Rad überträgt. Riemenantriebe sind nicht gerade Schnäppchen, dafür sind sie (beinahe) wartungsfrei und kaum Verschleiß unterworfen.

  • die besten Bremsen für ein Citybike

Immer mehr Fahrräder haben Scheibenbremsen, das ist auch bei Citybikes nicht anders. Die Bremskraft von Scheibenbremsen ist einfach unübertroffen, das macht sie gerade im Einsatz im belebten Straßenverkehr besonders sicher. Scheibenbremsen verursachen keinen Abrieb an den Felgen, so halten deine Laufräder länger. Es gibt mechanische und hydraulische Scheibenbremsen, bei hydraulischen Bremsen lässt sich die Bremskraft besonders gut dosieren, dafür müssen diese Bremsen irgendwann entlüftet werden. Felgenbremsen sind aber billiger und leichter, auch ihre Wartung ist einfacher. Daher sind gerade an günstigeren Modellen oft Felgenbremsen zu finden. 

Viele Citybikes haben eine Rücktrittbremse, selbst E-Bikes für die Stadt kannst du mit Rücktritt kaufen. 

  • die Bereifung eines Citybikes

Während sportliche Fahrräder auf ganz dicken oder ganz dünnen Reifen daherrollen, stehen City-Bikes und Urban Bikes auf Reifen der mittleren Breiten von 35mm bis 42mm. Oft kannst du Reifen in unterschiedlichen Breiten an deinem Fahrrad aufziehen. Breitere Reifen erfordern mehr Tretarbeit, denn der Rollwiderstand ist höher. Dafür haben sie mehr Grip und dämpfen besser. Schmale Reifen fahren sich leichter, dafür finden sie weniger Halt auf dem Untergrund. 

Welche Reifen sich am besten für dein Fahrrad eignen, findest du heraus, wenn du dir die Untergründe, über die dein Fahrrad rollen soll, genauer ansiehst. Gibt es dort viel Kopfsteinpflaster, sind Feldwege oder Schotter dabei? Dann sind breite Reifen besser. Fährst du größtenteils über glatten Asphalt? Dann sind effiziente, schmale Reifen optimal geeignet.

Die meisten City-Reifen haben wenig Profil, gerade genug, um bei allen Witterungsbedingungen für guten Halt auf der Straße zu sorgen. Wenn du dein Fahrrad ganzjährig nutzen möchtest, kannst du dir Winterreifen zulegen. Genau wie beim Auto sorgt hier ein spezielles Profil und eine besondere Gummimischung für sicheren Halt bei eisigen Temperaturen.

  • Gepäckträger

An deinem neuen Urban Bike gibt es wahrscheinlich keinen Gepäckträger, aber Anbauösen dafür. Ein Citybike hat meist einen Gepäckträger, möglicherweise bringt es sogar gleich zwei mit, einen hinteren Gepäckträger und einen vorderen Gepäckträger oder Frontgepäckträger am Lenker. Viele Citybikes haben am Gepäckträger eines der praktischen Klicksysteme MIK von Basil oder KlickFIX vorinstalliert. Dort kannst du dann einen Fahrradkorb anbauen.

  • Seitenständer

Du hast es dir sicher schon gedacht, ein Urban Bike wirst du wahrscheinlich an einer Laterne anlehnen müssen, ein Citybike hat einen Seitenständer

  • Schutzbleche und Beleuchtung

Schutzbleche brauchst du vor allem bei schlechtem Wetter. Sie verhindern, dass das Regenwasser von deinen Reifen aufgewirbelt wird und dann direkt auf deinem Rücken und in deinem Gesicht landet. City-Bikes haben fest verbaute Schutzbleche. An einem Urban bike werden gerne gesteckte Ass Saver und Mud Guards gefahren. 

Eine Beleuchtung ist vorgeschrieben, du kannst dich aber entscheiden, ob du eine fest installierte Fahrradbeleuchtung mit Dynamo, Standlicht, Dämmerungssensor und Tagfahrlicht haben möchtest, oder ob du akkubetriebene Stecklichter bevorzugst. 

Montagepunkte für verschiedene Anbauteile

Während ein City-Bike meistens ab Werk mit allem ausgestattet ist, was du dir nur wünschen kannst, ist ein Urban Bike zumeist ohne. Ohne Gepäckträger, ohne Seitenständer, ohne Klingel, ohne alles. Damit du dein Fahrrad ganz nach deinem Bedarf einrichten kannst, sind die Montageösen für sämtliche Fahrradausstattung aber vorhanden und du kannst Gepäckträger, Frontgepäckträger, Schutzbleche oder gar eine Beleuchtungsanlage nachträglich anbauen. 

Urban Bikes für Damen und Herren

Während in anderen Fahrradsparten immer weniger spezielle Damenräder zu finden sind, gibt es Citybikes noch als klassische Damenräder und als Herrenfahrrad.

Ein Fahrrad in Waveform gilt traditionell als Damenfahrrad. Es hat einen tiefen Einstieg, der nicht durch ein waagerechtes Oberrohr blockiert wird. Es ist daher besonders komfortabel zu besteigen. Wenn du einen Kindersitz auf dem Gepäckträger anbauen möchtest, ist ein Fahrrad mit tiefem Durchstieg sehr zu empfehlen. Waverahmen können bestens auch mit Rock oder Kleid gefahren werden, daher waren sie früher Damenfahrräder!

Ein Diamantrahmen gilt als besonders robust und daher als sehr sportlich. Hier reicht das Oberrohr bis knapp unter den Sattel, das macht das Aufsteigen für viele zu einer wackeligen Angelegenheit. Ein Fahrrad mit Diamantrahmen ist ein klassisches Herrenrad.

Ein Trapezrahmen liegt genau in der Mitte zwischen “Damenfahrrad” und “Herrenfahrrad”. Hier ist das Oberrohr mittig zwischen Tretlager und Sattel angeschweißt. Es eignet sich gleichermaßen für Damen und Herren. Viele Trekkingbikes haben einen Trapezrahmen.

Generell verschwindet die Unterteilung in Fahrräder für Frauen und Herrenfahrräder mehr und mehr. Unabhängig von deinem Geschlecht kannst du einfach das Fahrrad fahren, das dir gefällt, und das bestens zu deinem Fahrradleben passt. Es ist allerdings wichtig, dass die Rahmengröße gut zu dir passt. 

Daher solltest du die passende Fahrradgröße festlegen, bevor du online auf “Kaufen” klickst. In unserem Blog findest du eine Kaufhilfe mit einer Anleitung, die dir dabei hilft, die richtige Rahmengröße zu ermitteln.

Ist an deinem Fahrrad alles dran?

Wie bei allem, was auf öffentlichen Straßen fährt, fordert die StVO auch an Fahrrädern eine Sicherheitsausstattung. Dazu gehören Reflektoren an den Laufrädern und den Pedalen, eine weiße Beleuchtung vorne und ein roter Reflektor mit einem roten Rücklicht. Außerdem brauchst du eine Klingel. Ohne diese Teile solltest du dich lieber nicht erwischen lassen. Außerdem schreibt die StVO zwei voneinander unabhängige Bremsen vor. 

Ein Urban Bike ist somit ein stylisches Fahrrad für die Stadt, ein Citybike ist ein komfortables, praktisches Zweirad mit Vollausstattung.

Ist ein Urban Bike das richtige Bike für dich?

Wenn du auf stilsicheres Design Wert legst, wirst du mit einem Urban Bike glücklich. Auch wenn du dich nicht um die Wartung zahlreicher Fahrradkomponenten kümmern möchtest, solltest du bei unseren Urban Bikes shoppen. Es ist dir wichtig, dass dein Fahrrad robust und zuverlässig ist, wenige hervorragende Komponenten sind dir wichtiger als eine wackelige Komplettausrüstung? Dann solltest du dir ein Urban Bike kaufen, vor allem wenn dein Budget begrenzt ist. Die vielen Teile, die ein solches Fahrrad eben nicht hat, sind dann ein riesiger Vorteil. 

Wenn du gerne komfortabel unterwegs bist, ist ein Citybike perfekt für dich. Vor allem dann, wenn in deinem Leben kein Tag abläuft wie der andere, und dein Fahrrad sich flexibel anpassen muss, bietet ein Citybike eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Die Ausstattung macht das Fahrrad wetterunabhängig und rund ums Jahr nutzbar. Gerade wenn du Freizeit, Arbeit, Schule und Uni mit dem Fahrrad bestreitest, bist du mit einem Citybike unabhängig und kannst viel transportieren. Wenn du eher selten auf dein Bike steigst, reicht eines der vielen günstigeren Modelle völlig aus. 

Die gemütliche Bereifung macht beide Fahrradarten fahrbar auf vielen Untergründen. 

Besonders mühelos wird dein Alltag, wenn du dir ein Citybike mit Motor, also ein E-Bike gönnst.

Die Eigenschaften im Überblick:

  • Allround-Talent für die Stadt mit Komfort-Bereifung
  • robuste Bauweise
  • günstige Modelle erhältlich
  • geeignet für ganzjähriges Fahrradfahren, Pendeln, Alltagsfahrten
  • wechselnde Untergründe von Asphalt bis Kopfsteinpflaster befahrbar
  • ermöglicht auch kleinere Fahrradtouren und Ausflüge

Wie fährt sich ein Urban Bike?

Ein Urban Bike fährt eher sportlich, ein Citybike dagegen ist komplett auf Fahrkomfort ausgelegt. Die Rahmengeometrien unterscheiden sich entsprechend, ein Urban Bike bringt dich meist in eine etwas gestrecktere Fahrhaltung. Auf einem Citybike fährst du sehr aufrecht. 

Die meisten der Rahmen sind aus Aluminium gemacht, es gibt aber auch absolut unverwüstliche Stahl-Rahmen und hin und wieder ein ultraleichtes Urban Bike aus Carbon. 

Die Bereifung, auf der dein Fahrrad steht, beeinflusst ebenfalls das Fahrverhalten, wie haben wir weiter oben bereits erklärt. Die breiten Reifen sorgen für eine angenehme Laufruhe. Neben der Polsterung, die dickere Laufräder ermöglichen, gibt es zusätzlich oft gefederte Komfort-Sättel. Federgabeln sind an diesen Fahrrädern nicht üblich.

Natürlich ist das Gewicht eines Fahrrads abhängig von der Art und Anzahl der Komponenten und vom Rahmenmaterial. Ein durchschnittliches Citybike wiegt 12 bis 15 Kilo, ein Urban Bike etwas weniger, ein E-Bike dafür deutlich mehr.

Urban Bikes und Citybikes bieten ein entspanntes Fahrgefühl. Abhängig von Ausstattung, Gewicht, Geometrie und Bereifung bieten sie wahlweise mehr Komfort oder ein sportlicheres Fahrerlebnis. 

Das Fahrverhalten im Überblick:

  • bequem 
  • laufruhig
  • gut gedämpft
  • dynamisch bis gemütlich

Was sind die Vorteile eines Urban Bikes?

Die Vorteile von Urban Bikes und Citybikes hast du sicher schon aus den vorangegangenen Abschnitten herausgelesen: Sie sind komfortabel, vielfältig einsetzbar, alltagstauglich und ein echter Augenschmaus.

Urban Bikes eignen sich bestens, um dem dichten Autoverkehr ein Schnippchen zu schlagen und dem Gedränge der öffentlichen Verkehrsmittel zu entgehen. Parkgebühren, schwankende Benzinpreise und Baustellen interessieren urbane Fahrradfahrer wenig. Stell dir das mal vor: Während alle anderen genervt im Stau stehen, pedalierst du lächelnd und entspannt von A nach B.

Ein Fahrrad ist nicht nur kostengünstig, es ist außerdem das umweltfreundlichste Verkehrsmittel überhaupt. Da eher klein dimensionierte Schaltungen und Bremsanlagen zum Einsatz kommen, können Komponenten in besserer Qualität verbaut werden.

Arbeit, Freizeit, Ausflüge, Einkauf, etwas Training – ein Urban Bike ist ebenso wie ein City-Bike sehr vielseitig. Mit einem Citybike verbindest du Bewegung an der frischen Luft mit den Wegen deines Alltags.

Citybikes und Urban Bikes gehören zu den günstigeren Fahrradgruppen. Hier sind Einsteigermodelle schon für wenig Geld zu haben. Zum Vergleich: Für einen Satz teure MTB-Fully-Laufräder mit Reifen blätterst ähnliche Beträge hin wie für ein ganzes City-Bike.

Selbst der Transport von viel Gepäck ist kinderleicht! Kindersitz, Aktentasche und Picknick-Korb – auf dem Citybike kein Problem, vor allem, wenn du einen oder zwei Gepäckträger hast. 

Die Vorteile im Überblick:

  • universell einsetzbar 
  • Unabhängigkeit im Alltag
  • bieten viel Komfort
  • sind robust und langlebig
  • viele Transportmöglichkeiten
  • Anbaumöglichkeiten für eine komfortable Vollausstattung
  • günstiger Anschaffungspreis

Wie viel kostet ein Urban Bike?

Du kannst für ein hochwertiges Urban Bike eine ganze Menge ausgeben, es gibt aber auch viele günstige Einsteigermodelle. Wenn du dir die Unterstützung eines Motors holen möchtest, wird es natürlich etwas teurer. Aber selbst als E-Citybikes sind sie meist immer noch erschwinglich.

Die Einstiegsklasse von Urban Bikes und Citybikes geht von etwa 400 bis 700 Euro. Hier bekommst du anständige Fahrräder, die sich auf kurzen Fahrten durch die Stadt bestens bewähren. Die Rahmen sind meistens aus Aluminium gefertigt. Hier sind Felgenbremsen verbaut und du bekommst einfache Gangschaltungen. Die Bikes sind etwas schwerer als hochwertigere Fahrräder. Wenn du nur hin und wieder auf dein Fahrrad steigst und es dich nicht stört, wenn doch einmal ein Ersatzteil fällig wird, ist ein solches Fahrrad eine gute Wahl.

Ab 700 Euro und bis 1700 Euro gibt es das Mittelfeld zu kaufen. Die Schaltungen werden besser, sie schalten leichter und präziser. Im mittleren Segment sind meist Scheibenbremsen verbaut, am oberen Ende kannst du schon hydraulische Scheibenbremsen erwarten. Du bekommst hier gute bis sehr gute Beleuchtungsanlagen und auch die Qualität der Reifen verbessert sich. Das macht sich mit weniger Pannenanfälligkeit und besserem Grip bei Nässe bemerkbar. Auch nicht ganz unwichtig: Die Bikes haben mit zunehmendem Preis bessere Sättel, ergonomische Lenker und komfortable Griffe. Auch wenn diese Bauteile schnell ausgetauscht sind, ist es schön, wenn sie bereits ab Werk echtes Wohlfühlklima verbreiten, oder?

Top-Urban Bikes kannst du ab einem Kaufpreis von 1700 Euro erwarten. Es gibt in dieser Preisklasse hervorragende Schaltungen und hydraulische Scheibenbremsen von den besten und bekanntesten Herstellern. Die Räder sind leicht, außerdem ermöglichen sie deutlich sportlicheres Fahren als günstigere Bikes. Hier sind einige Fahrräder zu finden, die eigentlich schon Gravel Bikes oder sportliche Hardtails sind, außerdem gibt es hier bereits E-Bikes.

Das teuerste Fahrrad ist aber glücklicherweise nicht unbedingt immer die beste Wahl. Schon für wenig Geld bekommst du Urban Bikes und Citybikes, die Spaß machen und dich zuverlässig durch deinen Alltag bringen. Mit dem Kaufpreis steigt aber natürlich meistens die Haltbarkeit, auch der Bedienkomfort und der Fahrkomfort verbessern sich. Aber auch die Sicherheit steigt mit dem Kaufpreis, das ist in der Stadt ein sehr wichtiger Aspekt. Eine gute Beleuchtung, gute Bremsen oder eine griffige Bereifung machen sich in brenzligen Situationen besonders bezahlt.

Die Kosten im Überblick:

Urban Bike, Gravel Bike, Mountainbike, Rennrad, Trekkingbike und Tourenrad-

wo genau ist der Unterschied zwischen einem Urban Bike und anderen Fahrradtypen

Urban Bike – Mountainbike

Ein Urban Bike ist für die Stadt gedacht, ein Mountainbike ist für’s Gelände. Während du in der Stadt durchaus mit einem Mountainbike fahren kannst, sieht es umgekehrt eher schlecht aus. Im Gelände ist ein Urban Bike völlig fehl am Platze.

Urban Bike – Rennrad

Ein Rennrad ist ein hochspezialisiertes Sportgerät, ein Citybike dagegen ist irgendwo zwischen Alltag und Freizeit daheim. Rennräder sind schnell, schmal und leicht, dagegen ist selbst ein zurückhaltend ausgestattetes Urban Bike ein echter Klopper. Es ist ähnlich wie beim Mountainbike: Du kannst mit dem Rennrad in der Stadt fahren, du kannst aber mit dem Urban Bike keinesfalls die Geschwindigkeiten erreichen, die für ein Rennrad Standard sind. 

Urban Bike – Gravel Bike

Mit einem Gravel Bike sind so gut wie alle Strecken befahrbar, es ist daher auch in der Stadt brauchbar. Außerdem hat ein Gravel oft Gepäckträger, Schutzbleche und Co., es ist also eine echte Alternative zum klassischen Cityrad. Wenn du gerne etwas sportlicher unterwegs sein möchtest und ein Dropbar dir gefällt, kannst du dich bei unseren Gravel Bikes umsehen.

Urban Bike – Cross Bike oder Fitness Bike 

Urban Bikes und Cross Bikes oder Fitness Bikes sind sich sehr ähnlich. Ein Cross Bike hat kein bestimmtes Einsatzgebiet, es ist in der Stadt und im Gelände fahrbar. Die Geometrie ist etwas sportlicher gehalten, die Ausstattung ist meist ebenso reduziert. Fitness Bikes haben aber eher umfangreichere Gangschaltungen, damit sie auch im Gelände gut klarkommen. 

Da viele Montagepunkte vorhanden sind, kannst du die Ausstattung steigern, bis aus deinem Crossrad ein echtes Citybike geworden ist.

Urban Bike – Tourenbike oder Trekkingrad

Ein Tourenbike oder Trekkingrad ist eine echte Alternative zu einem City-Bike. Hier stimmen der gute Fahrkomfort und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten absolut überein. Viele Tourenfahrräder werden hauptsächlich in der Stadt gefahren, denn sie sind robust und haltbar, das macht sie im Alltag absolut verlässlich. Da sie für ausgedehnte Fahrten bei jeder Witterung gemacht sind, eignen sie sich perfekt für den Ganzjahreseinsatz. Falls du dann die Stadt doch einmal hinter dir lassen möchtest, und Fahrradausflüge im Umland anstehen, ist ein Tourenbike eben auch ein perfektes Reiserad.

Worauf musst du beim Kauf eines Urban Bikes achten?

Citybikes und Urban Bikes sind sehr beliebte Fahrradarten, entsprechend groß ist die Auswahl. Da sie außerdem schon für wenig Geld zu haben sind, beginnen viele Stadtbewohner ihr Leben als Alltagsradler auf einem City-Bike und arbeiten sich nach und nach in andere Fahrraddisziplinen vor.

Mit ein paar einfachen Fragen findest du schnell das passende Urban Bike:

  • Wie oft willst du mit deinem Urban Bike fahren?

Du fährst eher selten mit dem Fahrrad und dann auch nur bei schönem Wetter. Dann kannst du ein Fahrrad der Einsteiger-Klasse ab 400 bis 700 Euro kaufen. Auch wenn du nicht unbedingt auf dein Fahrrad angewiesen bist, sind diese Bikes eine gute Wahl. Wenn du dein Fahrrad dringend brauchst, ist ein hochwertigeres Urban Bike ab der Mittelklasse einfach zuverlässiger. 

  • Wie lange sollen die Touren dauern?

Je länger die Wege sind, desto mehr lohnt es sich, beim Fahrradkauf etwas mehr zu investieren. Mit dem Kaufpreis steigt nicht nur die Qualität, auch der Fahrkomfort wird besser. An teureren Fahrrädern gibt es beispielsweise Gel-Sättel, auf denen du lange bequem sitzt und hochwertige Schaltungen erweitern das Einsatzgebiet. 

  • Wo willst du fahren, wie sind die Untergründe?

Wenn in deiner Stadt viel Kopfsteinpflaster vorhanden ist, solltest du unbedingt auf breite Reifen und eine gute Federung achten. Sollte es dort, wo du wohnst, Straßenbahnschienen geben, sind möglichst breite Reifen zu empfehlen, denn die verhindern mit etwas Glück das “Einfädeln” des Reifens in den Scheinen. In einer Stadt mit vielen Steigungen sind viele Gänge sehr hilfreich.

  • Welche Ausstattung brauchst du wirklich?

Wie viele Gänge machen Sinn? Brauchst du Scheibenbremsen? Willst du eine Rücktrittbremse? Brauchst du einen Gepäckträger? Stecklichter oder fest montierte Beleuchtungsanlage? Du kannst mit einer abgespeckten Ausstattung nicht nur eine Menge Geld sparen. Auch das Gewicht deines Fahrrads und die Wartungsarbeiten, die auf dich zukommen, werden davon beeinflusst.

  • Was ist die passende Rahmengröße?

Größere Kinderfahrräder und Jugendfahrräder sind oft Citybikes im Miniformat. Die Hersteller bieten sie dann als Jugendfahrrad und als kleines Erwachsenenfahrrad an. Auch XXL-Bikes für besonders große oder schwere Fahrradfahrer sind häufig Citybikes oder Urban Bikes. So hast du hier besonders viel Auswahl bei den Rahmengrößen. Bei einigen Herstellern gibt es Angaben, wie du sie vom Kleiderkauf kennst, also von S bis XXL. Die Rahmengröße kann aber auch in Zentimetern gemessen werden, oder du findest Zoll-Angaben. In unserem Blog findest eine Anleitung, die dir hilft, zuerst deine Beinlänge zu bestimmen und dann für deinen Online-Kauf die richtige Rahmengröße zu ermitteln.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Urban Bike ein besonders cooles Fahrrad ist, während ein Citybike unvergleichlich praktisch und komfortabel daherkommt. Beide eignen sich bestens als umweltfreundliches Fortbewegungsmittel in der Stadt. 

Kauf dir ein Urban Bike oder City-Bike vom besten Hersteller 

Wir haben viele verschiedene Bikes für dich auf Lager. Damit die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, arbeiten wir mit bekannten Fahrradherstellern zusammen. So können wir dir besonders günstige Fahrräder oder Top-Bikes mit allem Schnickschnack und viele Ausstattungsvarianten anbieten. Trek, 6KU, Creme Cycles, Orbea, All-City, Rondo, Bombtrack, Cannondale oder Giant bauen und liefern unsere Stadträder.

Du weißt noch nicht, welche Fahrradart die beste für dich ist? Hier auf BMO kannst du ganz einfach vergleichen. Wir erklären dir, was Mountainbikes, Gravel Bikes, Trekkingräder, Dirt Bikes, Rennräder und E-Bikes können. Außerdem helfen wir dir dabei, ein cooles Kinderfahrrad für deinen Nachwuchs zu kaufen. Lies einfach unsere Kaufhilfen, dann weißt du, mit welchem Fahrrad du glücklich wirst!

Bitte beachte, dass wir zur geltenden Gesetzeslage keine verbindlichen Angaben machen können. Alle Hinweise dazu sind daher ohne Gewähr!