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Kinderfahrrad kaufen

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Kinderfahrrad kaufen – Das gilt es beim Kauf zu beachten

Früh übt sich, wer ein echter Fahrradfahrer werden möchte. Durch das Fahrradfahren werden der Gleichgewichtssinn, die Geschicklichkeit und das Verständnis für den Straßenverkehr geschult, aber vor allem haben Kinder einfach unglaublich viel Spaß am Fahrradfahren. Wie auch du deinem Kind mit dem Kauf eines passenden Kinderfahrrads einen perfekten Einstieg in die Fahrradwelt ermöglichst, haben wir dir hier zusammengefasst.

Durch die große Auswahl an Fahrradgrößen, Ausführungen und Farben findet sich für jedes Alter das ideale Zweirad – angefangen von einem 12 Zoll Kinderfahrrad bis hin zum Jugendfahrrad in 26 Zoll. Natürlich hat jedes Kind seinen eigenen Kopf und eigene Vorlieben. Rosafarbene Fahrräder mit Blümchen sprechen eher die Mädchen an, wohingegen Jungs eher auf sportliche Bikes in coolen Farben stehen. Letztendlich sollte das Kind das Aussehen des Fahrrades bestimmen, da der Spaß bei den Kids im Vordergrund steht. Dennoch sollten bei der Auswahl des neuen Kinderfahrrads unbedingt einige Aspekte berücksichtigt werden. 

Die Wahl der idealen Größe des Kinderfahrrades

Den Anfang der Fahrrad-Karriere macht meistens das Laufrad. Im weiteren Verlauf wird dieses einem Kinderrad mit Stützrädern weichen, die später entfernt werden können. Ein großer Fehler beim Kauf ist die bewusste Wahl der falschen Größe des Kinder- bzw. des Jugendfahrrades. Der von Eltern gut gemeinte Kauf eines zu großen Fahrrades ist meist der falsche Weg, da Kinder mit einem zu großen Fahrrad Probleme beim Handling haben und so Stürze vorprogrammiert sind.

Um die richtige Größe des Kinderfahrrades zu ermitteln, solltest du wie folgt vorgehen:

  1. Suche dir ein geeignetes Maßband oder einen Zollstock
  2. Dein Kind sollte sich nun ohne Schuhe an eine Wand oder Tür stellen
  3. Nimm ein Buch oder einen ähnlichen Gegenstand und leg es deinem Kind auf den Kopf
  4. Nun misst du den Abstand zwischen Fußboden und der Unterseite des Buches

Mit der ermittelten Körpergröße deines Kindes kannst du nun anhand der folgenden Werte ablesen, welche Fahrradgröße für dein Kind in Frage kommt.

ab 95 cm Körpergröße / 12 Zoll

Ab ca. 3 Jahren starten die meisten Kinder ihre ersten Erfahrungen auf einem 12 Zoll Kinderfahrrad oder Laufrad. Kleinere Fahrräder werden in der Regel nicht angeboten, da für kleinere Kinder maximal Laufräder oder Rutschautos in Frage kommen.

ab 100 cm Körpergröße / 14 Zoll

14 Zoll große Kinderfahrräder werden in der Regel seltener angeboten, da Kinder oft direkt von 12 Zoll auf 16 Zoll umsteigen. Dennoch sind 14 Zoll Kinder-Bikes ab ca. 3-4 Jahren geeignet.

ab 105 cm Körpergröße / 16 Zoll

Ab einer Körpergröße von ca. 105 cm kann dein Kind auf einem 16 Zoll Kinderfahrrad Platz nehmen, was in etwa einem 4 jährigen Kind entspricht.

ab 110 cm Körpergröße / 18 Zoll 

Im Alter von ca. 4-5 Jahren erreichen Kinder in der Regel eine Körpergröße von 110 cm. Für diese Kinder eignet sich ein Fahrrad mit 18 Zoll großen Rädern.

ab 120 cm Körpergröße / 20 Zoll

Bei den 20 Zoll Kinderfahrrädern gibt es bereits eine sehr große Auswahl diverser Hersteller. In dieser Größe gibt es auch bereits richtige Mountainbikes mit Federung. Auch richtige Freeride Bikes für den Einsatz im Bikepark werden schon in 20 Zoll angeboten. Kinder von ca. 5-6 Jahren können mit 20 Zoll großen Fahrrädern bestens umgehen. 

ab 135 cm Körpergröße / 24 Zoll

24 Zoll Kinderfahrräder eignen sich für Kinder ab ca. 7-11 Jahren. Mit diesem Fahrrad werden die meisten Kinder ihre Fahrradprüfung in der Schule ablegen, so dass Eltern auf ein Fahrrad mit StVZO-Ausstattung achten sollten.

ab 140 cm Körpergröße / 26 Zoll

Ab einer Körpergröße von 140 cm können Kinder auf ein 26 Zoll Kinder- und Jugendfahrrad umsteigen.

Natürlich handelt es sich bei diesen Werten nur um Empfehlungen und gewisse Abweichungen sind möglich, dennoch geben sie dir konkrete Anhaltspunkte für die richtige Größe des Kinderfahrrades.

Kinderfahrräder im Straßenverkehr – Welche Kriterien müssen nach der StVZO erfüllt werden?

Soll das passende Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden, wie zum Beispiel für den Weg zur Schule, muss das Kinderfahrrad natürlich StVZO zugelassen sein. Wichtig dafür sind:

  • gut hörbare Klingel
  • zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • weißer Scheinwerfer vorne
  • weißer Reflektor vorne (auch im Scheinwerfer integriert ist erlaubt)
  • Stromversorgung via Dynamo oder Batterie/Akku
  • vier Reflektoren in den Speichen (jeweils zwei vorne und zwei hinten)
  • rutschfeste Pedale mit Reflektoren an der Vorder- und Rückseite
  • rotes Rücklicht inkl. Reflektor hinten

In welchen Situationen darf mein Kind schon alleine Fahrrad fahren?

Kinder dürfen erst mit der erfolgreich absolvierten Fahrradprüfung aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Vorher müssen sie auf Bürgersteigen oder in entsprechenden Spielstraßen und Parks fahren. Hier sollten die Fahren immer durch eine Aufsichtsperson begleitet werden. 

Auf welche zusätzliche Ausstattung solltest du beim Kauf eines Kinderfahrrads achten?

Neben den zuvor genannten Ausstattungsmerkmalen die die StVZO erfordert, gibt es darüber hinaus noch weitere Anbauteile, die an einem Kinderfahrrad Sinn ergeben:

  • ein Kettenschutz zum Vorbeugen von Verschmutzungen an der Kleidung
  • ein Gepäckträger inkl. Korb um den Schulranzen zu transportieren
  • ein Flaschenhalter um auf längeren Touren für einen gesunden Flüssigkeitshaushalt zu sorgen
  • eine Gangschaltung mit mehreren Gängen um dem Kind auch Fahrten in steileren Gegenden zu ermöglichen

Die verschiedenen Kinderfahrrad-Modelle

So wie es bei Kinderrädern unterschiedliche Größen gibt, so werden auch unterschiedliche Modelle bzw. Varianten angeboten. Hier folgt eine Auflistung der wichtigsten Kinderfahrrad-Gattungen:

Allround-Bikes

Die Allround-Modelle eignen sich sowohl für Städtetouren, den Weg zum Spielplatz, den Schulweg oder den Ausflug mit der Familie. Sie sind in der Regel mit allen notwendigen Anbauteilen ausgestattet, die die StVZO vorgibt und können so auch problemlos für die Fahrradprüfung verwendet werden. In den kleineren Größen (12-20 Zoll) werden die StVZO-Ausstattungen meist noch nicht verbaut, da die Kinder altersbedingt ohnehin noch dazu verpflichtet sind auf dem Bürgersteig zu fahren und so nicht direkt am Straßenverkehr teilnehmen.

ATB – All Terrain Bikes

Das ATB ist ähnlich aufgebaut wie das Allround-Bike, besitzt in der Regel aber etwas grobstolligere Reifen für den leichten Einsatz im Gelände. Auch Anbauteile wie zum Beispiel den Gepäckträger wird hier oft verzichtet.

Mountainbikes

Bei den Kinder-Mountainbikes sind die Fahrräder darauf ausgelegt im Gelände gefahren zu werden. Stollenreifen werden nicht selten mit einer Federgabel und kraftvollen V-Brake oder Scheibenbremsen kombiniert. Auf eine StVZO Ausstattung wird hier immer verzichtet. Diese Fahrräder eignen sich darüber hinaus auch nur bedingt für längere Touren bzw. dürfen sie ohne Beleuchtung und Reflektoren am Straßenverkehr nicht teilnehmen.

BMX-Bikes

BMX-Bikes eignen sich um beispielsweise im Skatepark neue Tricks zu üben. Für den Straßenverkehr und Ausflüge sind sie gänzlich ungeeignet.

Rennräder

Bei Rennrädern geht es hauptsächlich darum schnell von A nach B zu kommen. Die sportliche Komponente steht im Vordergrund, so dass diese Fahrräder für Kinder nur Sinn machen, wenn sie aktiv den Radsport betreiben wollen.

Warum ist ein leichtes Kinderfahrrad so wichtig?

Namenhafte Hersteller legen großen Wert auf ein geringes Gewicht ihrer hochwertigen Kinderfahrräder. Dieser Aspekt ist deswegen so wichtig, da Kinder nicht so viel Kraft haben und mit schweren Fahrrädern schnell überfordert sind. Leichte Kinder-Bikes hingegen können spielend bewegt werden, auch mal eine Treppe hinaufgetragen werden oder spielen ihre Stärken beim bergauf fahren aus. Grundsätzlich gilt: je leichter ein Kinderfahrrad ist, desto leichter kann das Kind damit umgehen. 

Sollte ein Kinderfahrrad Stützräder haben oder nicht?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Manche Kinder schaffen es gleich ohne Stützräder zu fahren, andere hingegen benötigen diese um sich an das Fahrradfahren zu gewöhnen. Wenn Kinder zuvor bereits einige Zeit mit Laufrädern umhergefahren sind, fällt ihnen der Umstieg auf ein Kinderfahrrad ohne Stützräder meist leichter. Sollten Stützräder montiert werden, macht es Sinn diese so einzustellen, dass sie einige Zentimeter höher montiert sind als die eigentlichen Räder des Fahrrads. So können die Kinder ohne Risiko ihr Gleichgewicht finden, werden im Zweifelsfall aber von den Stützrädern abgefangen.

Wann solltest du ein Kinderfahrrad kaufen?

Es gibt keinen idealen Zeitpunkt oder Richtwert, wann man ein Kinder-Bike kaufen sollte. Die meisten Kinder starten ihre Karriere auf zwei Rädern mit 2-3 Jahren. Hier eignen sich Laufräder noch am besten, da die Kinder die Füße stets auf dem Boden haben. Diese Laufräder können in der Regel auch problemlos in den eigenen vier Wänden ausprobiert werden. 

Wenn der Kauf eines ersten richtigen Kinderfahrrades ansteht, bietet es sich an diesen im Frühjahr zu machen, da dort die Fahrradsaison vor der Tür steht und die Kinder direkt in ihre ersten Abenteuer starten können.

An welche Ausstattung solltest du denken, wenn du deinem Kind das Fahrradfahren beibringen möchtest?

Ist das richtige Fahrrad ausgesucht, solltest du darauf achten, dein Kind auch mit der nötigen Ausrüstung auszustatten. An allererster Stelle sollte ein gut sitzender Fahrradhelm stehen, der im Zweifelsfall Leben retten kann. Achte unbedingt auf einen passgenauen Sitz. Dazu ermittelst du mit einem Maßband den Kopfumfang deines Kindes (gemessen oberhalb der Ohren) und suchst einen Helm in der entsprechenden Größe aus. Meist lassen sich Helme verstellen und sind somit auch für mehrere Jahre geeignet. Sollte dein Kind allerdings stürzen und auf den Kopf fallen, ist es immer ratsam diesen Helm auszutauschen, da minimale Haarrisse im Material eine einwandfreie Funktion bzw. den Schutz verringern können.

Darüber hinaus kommen auch Fahrradhandschuhe und eine entsprechende Schutzkleidung in Frage. Vor allem wenn dein Kind mit einem Mountainbike unterwegs ist, sollte dies in keinem Fall vernachlässigt werden.

Früh übt sich, wer ein echter Fahrradfahrer werden möchte. Durch das Fahrradfahren werden der Gleichgewichtssinn, die Geschicklichkeit und das Verständnis für den Straßenverkehr geschult, aber... mehr erfahren »
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Kinderfahrrad kaufen – Das gilt es beim Kauf zu beachten

Früh übt sich, wer ein echter Fahrradfahrer werden möchte. Durch das Fahrradfahren werden der Gleichgewichtssinn, die Geschicklichkeit und das Verständnis für den Straßenverkehr geschult, aber vor allem haben Kinder einfach unglaublich viel Spaß am Fahrradfahren. Wie auch du deinem Kind mit dem Kauf eines passenden Kinderfahrrads einen perfekten Einstieg in die Fahrradwelt ermöglichst, haben wir dir hier zusammengefasst.

Durch die große Auswahl an Fahrradgrößen, Ausführungen und Farben findet sich für jedes Alter das ideale Zweirad – angefangen von einem 12 Zoll Kinderfahrrad bis hin zum Jugendfahrrad in 26 Zoll. Natürlich hat jedes Kind seinen eigenen Kopf und eigene Vorlieben. Rosafarbene Fahrräder mit Blümchen sprechen eher die Mädchen an, wohingegen Jungs eher auf sportliche Bikes in coolen Farben stehen. Letztendlich sollte das Kind das Aussehen des Fahrrades bestimmen, da der Spaß bei den Kids im Vordergrund steht. Dennoch sollten bei der Auswahl des neuen Kinderfahrrads unbedingt einige Aspekte berücksichtigt werden. 

Die Wahl der idealen Größe des Kinderfahrrades

Den Anfang der Fahrrad-Karriere macht meistens das Laufrad. Im weiteren Verlauf wird dieses einem Kinderrad mit Stützrädern weichen, die später entfernt werden können. Ein großer Fehler beim Kauf ist die bewusste Wahl der falschen Größe des Kinder- bzw. des Jugendfahrrades. Der von Eltern gut gemeinte Kauf eines zu großen Fahrrades ist meist der falsche Weg, da Kinder mit einem zu großen Fahrrad Probleme beim Handling haben und so Stürze vorprogrammiert sind.

Um die richtige Größe des Kinderfahrrades zu ermitteln, solltest du wie folgt vorgehen:

  1. Suche dir ein geeignetes Maßband oder einen Zollstock
  2. Dein Kind sollte sich nun ohne Schuhe an eine Wand oder Tür stellen
  3. Nimm ein Buch oder einen ähnlichen Gegenstand und leg es deinem Kind auf den Kopf
  4. Nun misst du den Abstand zwischen Fußboden und der Unterseite des Buches

Mit der ermittelten Körpergröße deines Kindes kannst du nun anhand der folgenden Werte ablesen, welche Fahrradgröße für dein Kind in Frage kommt.

ab 95 cm Körpergröße / 12 Zoll

Ab ca. 3 Jahren starten die meisten Kinder ihre ersten Erfahrungen auf einem 12 Zoll Kinderfahrrad oder Laufrad. Kleinere Fahrräder werden in der Regel nicht angeboten, da für kleinere Kinder maximal Laufräder oder Rutschautos in Frage kommen.

ab 100 cm Körpergröße / 14 Zoll

14 Zoll große Kinderfahrräder werden in der Regel seltener angeboten, da Kinder oft direkt von 12 Zoll auf 16 Zoll umsteigen. Dennoch sind 14 Zoll Kinder-Bikes ab ca. 3-4 Jahren geeignet.

ab 105 cm Körpergröße / 16 Zoll

Ab einer Körpergröße von ca. 105 cm kann dein Kind auf einem 16 Zoll Kinderfahrrad Platz nehmen, was in etwa einem 4 jährigen Kind entspricht.

ab 110 cm Körpergröße / 18 Zoll 

Im Alter von ca. 4-5 Jahren erreichen Kinder in der Regel eine Körpergröße von 110 cm. Für diese Kinder eignet sich ein Fahrrad mit 18 Zoll großen Rädern.

ab 120 cm Körpergröße / 20 Zoll

Bei den 20 Zoll Kinderfahrrädern gibt es bereits eine sehr große Auswahl diverser Hersteller. In dieser Größe gibt es auch bereits richtige Mountainbikes mit Federung. Auch richtige Freeride Bikes für den Einsatz im Bikepark werden schon in 20 Zoll angeboten. Kinder von ca. 5-6 Jahren können mit 20 Zoll großen Fahrrädern bestens umgehen. 

ab 135 cm Körpergröße / 24 Zoll

24 Zoll Kinderfahrräder eignen sich für Kinder ab ca. 7-11 Jahren. Mit diesem Fahrrad werden die meisten Kinder ihre Fahrradprüfung in der Schule ablegen, so dass Eltern auf ein Fahrrad mit StVZO-Ausstattung achten sollten.

ab 140 cm Körpergröße / 26 Zoll

Ab einer Körpergröße von 140 cm können Kinder auf ein 26 Zoll Kinder- und Jugendfahrrad umsteigen.

Natürlich handelt es sich bei diesen Werten nur um Empfehlungen und gewisse Abweichungen sind möglich, dennoch geben sie dir konkrete Anhaltspunkte für die richtige Größe des Kinderfahrrades.

Kinderfahrräder im Straßenverkehr – Welche Kriterien müssen nach der StVZO erfüllt werden?

Soll das passende Fahrrad im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt werden, wie zum Beispiel für den Weg zur Schule, muss das Kinderfahrrad natürlich StVZO zugelassen sein. Wichtig dafür sind:

  • gut hörbare Klingel
  • zwei voneinander unabhängige Bremsen
  • weißer Scheinwerfer vorne
  • weißer Reflektor vorne (auch im Scheinwerfer integriert ist erlaubt)
  • Stromversorgung via Dynamo oder Batterie/Akku
  • vier Reflektoren in den Speichen (jeweils zwei vorne und zwei hinten)
  • rutschfeste Pedale mit Reflektoren an der Vorder- und Rückseite
  • rotes Rücklicht inkl. Reflektor hinten

In welchen Situationen darf mein Kind schon alleine Fahrrad fahren?

Kinder dürfen erst mit der erfolgreich absolvierten Fahrradprüfung aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Vorher müssen sie auf Bürgersteigen oder in entsprechenden Spielstraßen und Parks fahren. Hier sollten die Fahren immer durch eine Aufsichtsperson begleitet werden. 

Auf welche zusätzliche Ausstattung solltest du beim Kauf eines Kinderfahrrads achten?

Neben den zuvor genannten Ausstattungsmerkmalen die die StVZO erfordert, gibt es darüber hinaus noch weitere Anbauteile, die an einem Kinderfahrrad Sinn ergeben:

  • ein Kettenschutz zum Vorbeugen von Verschmutzungen an der Kleidung
  • ein Gepäckträger inkl. Korb um den Schulranzen zu transportieren
  • ein Flaschenhalter um auf längeren Touren für einen gesunden Flüssigkeitshaushalt zu sorgen
  • eine Gangschaltung mit mehreren Gängen um dem Kind auch Fahrten in steileren Gegenden zu ermöglichen

Die verschiedenen Kinderfahrrad-Modelle

So wie es bei Kinderrädern unterschiedliche Größen gibt, so werden auch unterschiedliche Modelle bzw. Varianten angeboten. Hier folgt eine Auflistung der wichtigsten Kinderfahrrad-Gattungen:

Allround-Bikes

Die Allround-Modelle eignen sich sowohl für Städtetouren, den Weg zum Spielplatz, den Schulweg oder den Ausflug mit der Familie. Sie sind in der Regel mit allen notwendigen Anbauteilen ausgestattet, die die StVZO vorgibt und können so auch problemlos für die Fahrradprüfung verwendet werden. In den kleineren Größen (12-20 Zoll) werden die StVZO-Ausstattungen meist noch nicht verbaut, da die Kinder altersbedingt ohnehin noch dazu verpflichtet sind auf dem Bürgersteig zu fahren und so nicht direkt am Straßenverkehr teilnehmen.

ATB – All Terrain Bikes

Das ATB ist ähnlich aufgebaut wie das Allround-Bike, besitzt in der Regel aber etwas grobstolligere Reifen für den leichten Einsatz im Gelände. Auch Anbauteile wie zum Beispiel den Gepäckträger wird hier oft verzichtet.

Mountainbikes

Bei den Kinder-Mountainbikes sind die Fahrräder darauf ausgelegt im Gelände gefahren zu werden. Stollenreifen werden nicht selten mit einer Federgabel und kraftvollen V-Brake oder Scheibenbremsen kombiniert. Auf eine StVZO Ausstattung wird hier immer verzichtet. Diese Fahrräder eignen sich darüber hinaus auch nur bedingt für längere Touren bzw. dürfen sie ohne Beleuchtung und Reflektoren am Straßenverkehr nicht teilnehmen.

BMX-Bikes

BMX-Bikes eignen sich um beispielsweise im Skatepark neue Tricks zu üben. Für den Straßenverkehr und Ausflüge sind sie gänzlich ungeeignet.

Rennräder

Bei Rennrädern geht es hauptsächlich darum schnell von A nach B zu kommen. Die sportliche Komponente steht im Vordergrund, so dass diese Fahrräder für Kinder nur Sinn machen, wenn sie aktiv den Radsport betreiben wollen.

Warum ist ein leichtes Kinderfahrrad so wichtig?

Namenhafte Hersteller legen großen Wert auf ein geringes Gewicht ihrer hochwertigen Kinderfahrräder. Dieser Aspekt ist deswegen so wichtig, da Kinder nicht so viel Kraft haben und mit schweren Fahrrädern schnell überfordert sind. Leichte Kinder-Bikes hingegen können spielend bewegt werden, auch mal eine Treppe hinaufgetragen werden oder spielen ihre Stärken beim bergauf fahren aus. Grundsätzlich gilt: je leichter ein Kinderfahrrad ist, desto leichter kann das Kind damit umgehen. 

Sollte ein Kinderfahrrad Stützräder haben oder nicht?

Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Manche Kinder schaffen es gleich ohne Stützräder zu fahren, andere hingegen benötigen diese um sich an das Fahrradfahren zu gewöhnen. Wenn Kinder zuvor bereits einige Zeit mit Laufrädern umhergefahren sind, fällt ihnen der Umstieg auf ein Kinderfahrrad ohne Stützräder meist leichter. Sollten Stützräder montiert werden, macht es Sinn diese so einzustellen, dass sie einige Zentimeter höher montiert sind als die eigentlichen Räder des Fahrrads. So können die Kinder ohne Risiko ihr Gleichgewicht finden, werden im Zweifelsfall aber von den Stützrädern abgefangen.

Wann solltest du ein Kinderfahrrad kaufen?

Es gibt keinen idealen Zeitpunkt oder Richtwert, wann man ein Kinder-Bike kaufen sollte. Die meisten Kinder starten ihre Karriere auf zwei Rädern mit 2-3 Jahren. Hier eignen sich Laufräder noch am besten, da die Kinder die Füße stets auf dem Boden haben. Diese Laufräder können in der Regel auch problemlos in den eigenen vier Wänden ausprobiert werden. 

Wenn der Kauf eines ersten richtigen Kinderfahrrades ansteht, bietet es sich an diesen im Frühjahr zu machen, da dort die Fahrradsaison vor der Tür steht und die Kinder direkt in ihre ersten Abenteuer starten können.

An welche Ausstattung solltest du denken, wenn du deinem Kind das Fahrradfahren beibringen möchtest?

Ist das richtige Fahrrad ausgesucht, solltest du darauf achten, dein Kind auch mit der nötigen Ausrüstung auszustatten. An allererster Stelle sollte ein gut sitzender Fahrradhelm stehen, der im Zweifelsfall Leben retten kann. Achte unbedingt auf einen passgenauen Sitz. Dazu ermittelst du mit einem Maßband den Kopfumfang deines Kindes (gemessen oberhalb der Ohren) und suchst einen Helm in der entsprechenden Größe aus. Meist lassen sich Helme verstellen und sind somit auch für mehrere Jahre geeignet. Sollte dein Kind allerdings stürzen und auf den Kopf fallen, ist es immer ratsam diesen Helm auszutauschen, da minimale Haarrisse im Material eine einwandfreie Funktion bzw. den Schutz verringern können.

Darüber hinaus kommen auch Fahrradhandschuhe und eine entsprechende Schutzkleidung in Frage. Vor allem wenn dein Kind mit einem Mountainbike unterwegs ist, sollte dies in keinem Fall vernachlässigt werden.